Der Gesinnungsstaat schlägt zu – Wahl zum Kulturamtsleiter torpediert

Der Umbau Deutschlands in eine Gesinnungsdiktatur geht in die nächste Runde. Im sächsischen Radebeul wurde letzte Woche der Schriftsteller Dr. Jörg Bernig vom örtlichen Stadtrat zum neuen Kulturamtsleiter gewählt. Demokratisch, korrekt, völlig normal – sollte man naiverweise meinen.

Zu seinem Pech hatte Bernig allerdings zu viele seiner Grundrechte in Anspruch genommen:

In einem Essay kritisierte er 2015 die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, die zum „massenhaften un- oder kaum kontrollierten Grenzübertritt“ einlade. Außerdem gehörte er zu den Erstunterzeichnern der „Erklärung 2018“, in der sich zahlreiche Intellektuelle gegen eine Beschädigung Deutschlands durch illegale Masseneinwanderung ausgesprochen hatten. Das Maß voll machte noch ein Gastbeitrag für die neurechte Zeitschrift Sezession.

 

Merke(l): Meinungsfreiheit gibt es nicht zum Nulltarif

Anlaß genug, dem Erfurter Beispiel zu folgen und die rechtmäßige Wahl rückgängig zu machen.

Der parteilose Oberbürgermeister Bert Wendsche legte nun sein Veto gegen den Stadtratsbeschluss ein, um die Berufung Bernigs zu verhindern. Zur Begründung nannte er eine nicht näher erläuterte „Nachteiligkeit für die Stadt“.

Vorangegangen waren neben dem üblichen medialen Druck ein offener Protestbrief von „Künstlern“, darunter solch` illustren Gestalten wie dem DDR-Jazzmusiker Günter ‘Baby’ Sommer, dem Tätigkeiten für die Stasi nachgesagt werden.

 

Hass und Hetze überall – immer von den Anderen

Man befürchte das „Ende der Vielfalt in der bunten Kunst- und Kulturlandschaft in unserer weltoffenen Stadt Radebeul“ – weniger Dramatik scheint nicht zu genügen. Daß zur Vielfalt auch andere Personen und Meinungen gehören, als die üblichen links-grünen, scheint den Wehret-den-Anfängen-Sprechpuppen nicht in den Sinn zu kommen.

Ironischerweise schaltete sich auch die Schriftstellervereinigung PEN, laut eigener Angabe der Freiheit des Wortes verpflichtet, ein – natürlich ebenfalls gegen Bernigs Ernennung.

 

Wählen, bis das Ergebnis stimmt

Es scheint, DDR-Ungeist und BRD-Sozialisierung haben vor allem in Intellektuellenköpfen brachliegende Landschaften hinterlassen.

Nun muss vom Stadtrat neu entschieden werden. Wählen, bis das gewünschte Ergebnis eintritt – wir kennen es mittlerweile. Aber was will man in einem Staat erwarten, in dem die amtierende Bundeskanzlerin befiehlt, die gültige Wahl eines Ministerpräsidenten rückgängig zu machen?

Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her.





  • Wiederhole eine Lüge so lange bis sie zur Wahrheit wird!
    75 Jahre wurde das Volk belogen und betrogen und da es in Deutschland zum größten Teil nur Gutmenschen gibt, sind lug und betrug auf fruchtbaren Boden gefallen. Das Volk ist nicht mehr willens sich da gegen zur Wehr zusetzen. Die einhellige Meinung ist, die da oben Werdens schon richten, aber sie merken nicht das ihre selbst gewählten Schlachter ihr Untergang sind. Intelligenz scheint vollkommen abhanden gekommen zu sein, oder wie willst du dir das erklären, das eine Partei zum Beispiel in der Flüchtlingskrise abstürzt und wenig später in den Umfragen wieder massive Gewinne einfährt? Da können sich doch unsere deutschenfeindlichen Politiker sehr glücklich schätzen, über das was sie da ran gezüchtet haben. Hauptsache volle Regale zu Prassen. Aber wie heißt es doch so schön, Dumm frisst viel.
    Bis Bald Wilhelm

    Wilhelm 02.06.2020
  • Die auffallend still gewordene AfD will die BRD “umgestalten” – man will die CDU vom Anfang der 80er auferstehen lassen.
    Daß mit dem Wegfall des “SozialismusⓊ” Wohlstand in relativer Freiheit im “BRD-Schaufenster des Westens” nicht mehr gewünscht ist, geht den meisten nicht ein.

    Die ‘Bundesrepublik’ läßt sich nicht “reformieren” und muß überwunden werden!
    Ein Stück Scheiße mag einmal das saftigste Beefsteak gewesen sein, es wird nie wieder ein Steak.
    DAS gilt es für die konservativen Traumtänzer zu erkennen.

    Bert Brech 31.05.2020
  • Unglaublich aber wahr. Der Bunzelbürger glaubt an die verordnete Demokratie. Er merkt nichts, bis es ihn selbst trifft. Der anerzogene Egoismus schirmt komplett vom Geschehen ab, er fühlt sich wohl in seinem Mikrokosmos. Ihm geht es gut, die anderen sind selbst schuld an ihrem Elend. Ihm ist es egal von wem er regiert wird, Hauptsache es geht ihm gut. Es wird sich erst etwas ändern, wenn man nicht mehr Auto fahren kann, oder kein Geld mehr hat in den Urlaub zu fliegen. Sonst gibt es keinen Grund aufzubegehren. Alle Demos sind völlig für die Katz, solange der eigene Wagen nicht brennt. Der Westen ist komplett verloren, die merken nichts mehr. Die Hoffnung liegt in Mitteldeutschland, da hat man nicht vergessen was passieren kann!

    Tino Herrmann 31.05.2020
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