Feder und Schwert LI – Die „Rechten“ als Verlierer der Krise

Immer wieder erträumen sich einige Zeitgenossen, dass politisch Rechte und Patrioten die Nutznießer von Krisen sind und man nur darauf zu warten brauche, bis ein Ausnahmezustand eintritt, um eine „patriotische Wende“ herbeizuführen und den vorwärts wälzenden Linksruck der Republik umzukehren. Doch diese Hoffnungen haben sich in Staub aufgelöst. Im Zuge der aktuellen Corona-Krise ist nämlich das genaue Gegenteil eingetreten. Konservativen Kräften traut man ein Krisenmanagement schlichtweg nicht zu. Die AfD hat Umfragen zu Folge nicht nur massiv an Stimmen verloren – in Bayern liegt die Partei derzeit bei gerade einmal knapp ans Ufer rettenden 5% – sondern zerlegt sich obendrein noch in einem vollkommen grotesk anmutenden, von außen angestoßenen Machtkampf von selbst.

Gauland verkündete jüngst, dass er die Partei „nicht mehr zusammenhalten könne“. Zu tief hätten sich die Gräben zwischen den verschiedenen Flügeln der Partei aufgrund des Streites um die Mitgliedschaft des brandenburgischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz bereits vertieft. Anstatt unter dem Dauerbeschuss von Systemmedien und politischen Gegnern innere Stärke und Geschlossenheit zu zeigen, zeigen so manche AfDler eher die typischen Züge bürgerlicher Deserteure, die immer wieder in die alte Gewohnheit zurückfallen, sich eher zum Verrat an den eigenen Leuten hinreißen zu lassen, als dass die eigene vermeintlich saubere Weste, die von knechtischer Untertänigkeit vor dem System geprägt ist, Flecken davon trägt.

Doch fast noch schlimmer als die Feigheit vor dem Feind ist der rapide Verlust an Glaubwürdigkeit des „rechten Lagers“ zu werten. Während die Liberalen in der AfD und des patriotischen Lagers im Allgemeinen auf eine „Distanz“ zu den radikaleren Kräften drängen, noch immer in dem naiven Glauben, man könne sich mit Teilen der herrschenden Politik arrangieren und eine Zusammenarbeit erwirken – ja, zum Teil bezeichnen sich Teile der AfD sogar als „natürlicher Verbündeter des Verfassungsschutzes“ – hat sich auf der anderen Seite ein Lager von Protestlern und Widerständlern gebildet, die sich blind und ohne weltanschaulichen Kompass zu Multiplikatoren jeder noch so abstrusen Theorie machen. Vor allem die Coronakrise hat so manchen Scharlatanen, Paranoiden und gar offensichtlich geistig Umnachteten eine Spielwiese eröffnet, die sie vor der Krisenzeit noch nicht nutzen konnten. So leugnen die einen nicht nur die Pandemie an sich, sondern gar gleich die Existenz von Viren überhaupt. Da begeben sich andere auf das gleiche Niveau wie die Lügenpresse, indem sie eine Anti-Corona-Demonstration mit einigen Zehntausenden Teilnehmern in Berlin mit 1,3 Millionen Teilnehmern ausweisen und Bilder der Loveparade 2001 als vermeintlichen „Beweis“ anführen. Oder ein türkischer Autor von veganen Kochbüchern zieht jeden Ansatz systemkritischer Argumentation durch die Verbreitung haarsträubenden Unfugs ins Lächerliche und bezeichnet sich vor seinen Anhängern anmaßend als „neuer Führer“, da seine Initialen gleichfalls wie jene Adolf Hitlers (der bekanntermaßen stets als “Führer” betitelt wurde) A. H. sind.

All diese obskuren Sumpfblüten, die während der Krisenzeit getrieben worden sind, haben dafür gesorgt, dass das „rechte Lager“ zu einem Zoo irrationaler Erscheinungen verkommen ist. Entsprechend dankbar hat die Systempresse den zugespielten Ball aufgegriffen, um systemkritische Positionen als nicht ernstzunehmend erscheinen zu lassen. Der Bürger ist somit nicht mehr in der Lage, zwischen echter, fundierter Systemkritik und irrationalem Wahn, gespickt mit Falschbehauptungen, zu unterscheiden. So muss es dann nicht mehr verwundern, wenn sich die Mehrheit wieder ihren alten Betrügern zuwendet, die in einer Krisenzeit den vermeintlich besseren Garanten für Sicherheit und Schutz gerieren. Nicht ganz unberechtigt jubeln die Jünger der Systempresse, dass „die Mitte stärker denn je“ sei. Ein Einwand, der vor dem Hintergrund nach oben schnellender Umfragewerte für die abgehalfterten Regierungsparteien nicht von der Hand zu weisen ist.

Dass die Krise wie eine Gesundungskur für die etablierten Volksverräter wirkt, ganz gleich welche desaströsen wirtschaftlichen Folgen ihr fragwürdiges Corona-Maßnahmenpaket gezeitigt hat, ist nicht zuletzt die Schuld der Schwäche, Zerrissenheit, Unentschlossenheit und Unglaubwürdigkeit des „rechten Lagers“. Anstatt eine fundierte Kritik der in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefährlichkeit der Pandemie stehenden Maßnahmen zu formulieren, die dafür gesorgt haben, dass nun Hunderttausende kleiner und mittelständischer Existenzen am Rande des Abgrunds stehen, argumentiert das patriotische und populistische Lager viel lieber mit seiner heiligen Kuh des BRD-Grundgesetzes, dessen verbrieften universalistischen Individualrechte durch die Sofortmaßnahmen teilweise außer Kraft gesetzt wurden. Offensichtlich steht hier ein rein individualistisches Freiheitsverständnis des „rechten Lagers“, das auch keinen Anstoß an der Tatsache nimmt, dass das Grundgesetz kein deutsches Recht, sondern Besatzerrecht ist, seiner Befähigung im Weg, in solidarischer Weise zu denken. Letzteres haben sich, befeuert durch die Zahlentrickserei und Corona-Panikmache der Medien, stattdessen vorgeblich die Feinde unseres Volkes in den Regierungsgremien zu eigen gemacht, um das Vertrauen der durch Horrormeldungen verängstigten Bürger ein weiteres Mal zu erhaschen.

Die Linke als Steigbügelhalter für die Machthaber

Doch die „bürgerliche Mitte“ steht in ihrer unverbrüchlichen Loyalität zu den BRD-Herrschenden nicht alleine da. Schützenhilfe hat sie nun auch von Linken und Antifaschisten bekommen, die sich einst immer als angebliche Gegner des autoritären Staates begriffen haben wollen. Nun jedoch haben sie sich zu den entschiedensten Befürwortern der Maulkorbpflicht beim Einkaufen und in Straßenbahnen gemausert bzw. sind zu Fürsprechern des totalen Hygienestaates geworden, auch wenn sich deren Demonstranten in der Praxis nur selten an die Abstandsvorschriften halten. Anstatt gegen den sich immer deutlicher abzeichnenden Ausbau einer die Bürger- und Freiheitsrechte einschränkenden Diktatur zu protestieren, welche ihre Bürger weniger vor einem Virus schützen will, der lediglich für eine kleine Risikogruppe problematische Folgen zeitigt, als vielmehr die eigene Macht durch Angstkampagnen zu festigen, tun die Linken das genaue Gegenteil und rufen förmlich nach dem „Nannystaat“.

Damit machen sich die Roten zu einem wichtigen Katalysator für den Ausbau eines BRD-Totalitarismus, bei der Corona-Kritiker, „Verschwörungstheoretiker“ und linke wie rechte Querfrontler aller Art zu einem Feindbild verschmelzen, das durch die Titelseiten der Gazetten als „Stimme der Unvernunft“ gejagt wird. Fortan soll es keine Grauabstufungen zwischen dem Regierungsstab und seinem „allwissenden“ Experten Christian Drosten auf der einen Seite und wirren Verschwörungsparanoikern wie Attila Hildmann auf der anderen Seite mehr geben. Entweder man bekennt sich zur Regierungslinie, oder man ist ein „Verschwörungsideologe“ respektive „Corona-Leugner“, schlimmstenfalls ein „Antisemit“. Unter diesen Umständen wird die Masse der Bevölkerung natürlich wieder zu jenen politischen Kräften getrieben, die nicht nur systemstabilisierend wirken, sondern die seit über 70 Jahren andauernde Fremdherrschaft mit immer weitergehenden Ermächtigungen festigen. Erleichtert wird die Schaffung der Huxleyschen „Schönen neuen Welt“, bei der sich die Masse freiwillig in eine vermeintliche Wohlfühldiktatur begibt oder gar noch nach ihr ruft, durch die Taktik der Linken, sämtliche argumentativen Angriffe auf das System mit dem Fingerzeig auf offensichtliche Aluhüte aus dem „widerständischen“ Lager als „Verschwörungstheorien“ abzustempeln.

So reicht der Verweis auf den kalkulierten Austausch des deutschen Volkes durch die klar erkennbare Überfremdungspolitik der Herrschenden schon aus, um als Verschwörungstheoretiker zu gelten, obwohl jeder Mensch mit mathematischen Grundkenntnissen das im Kippen begriffene Verhältnis zwischen Deutschen und Ausländern an der BRD-Gesamtbevölkerung nachweisen kann. Ganz zu schweigen von Angriffen auf vermeintliche Philantrophen wie George Soros, Bill Gates, Mark Zuckerberg und diversen in Logen verkehrenden Geheimbündlern, die in den Augen globalistischer Systemgläubiger geradezu als Lichtgestalten gelten, denen nur üble „Verschwörungsideologen“ böse Absichten oder eine Beeinflussung der Weltpolitik unterstellen könnten. Kritisches Denken oder gar Misstrauen gegenüber der Linie des Systems und globaler Machteliten wurden durch die Krise, in der das durch die Corona-Diktatur gepeinigte Volk einen Bill Gates als vermeintlichen „Retter der Menschheit“ vorgesetzt bekommt, zum Teil nachhaltig abgetötet. Indem das rechte Lager seine Glaubwürdigkeit verloren hat, unterwerfen sich immer mehr Bürger der heraufziehenden Diktatur der herrschenden Eliten, die die Medienindustrie als Retter vor Corona preist und deren Gegner von den linken Meinungsinquisitoren zusammen mit „rechten Brandstiftern“ zum Schafott geführt werden.

Diese unheilvolle Entwicklung kann dazu führen, dass das System den Schlag auf den letzten Sargnagel für unser Volk schneller setzen kann, als man es sich vor der Krise hätte ausmalen können. Als nationalrevolutionäre Bewegung liegt es nun an uns selbst, uns als eine glaubwürdige Fundamentalopposition zum herrschenden System zu präsentieren. Weder helfen eine defensive Anbiederungsstrategie vor der vereinten Offensive aus radikalen Linken und bürgerlichen Trägern der bestehenden Ordnung, bzw. das Wegducken vor der „Nazikeule“, noch die Flucht in sämtliche und tatsächlich irrationale Verschwörungstheorien, die sich auf einem Nebenkriegsschauplatz zwischen Impfkritik und „QAnon“ befinden und eine Fundamentalopposition eher wie eine wahnhafte Sekte erscheinen lassen, denn als eine politische Kampfgemeinschaft. Den Herrschenden des Systems die Maske vom Gesicht zu reißen und ihre verlogene Agenda mit all ihren Folgen für zahlreiche wirtschaftliche Existenzen bloßzustellen, ohne selbst durch das Generieren „alternativer“ Fakenews das Gesicht zu verlieren, sollte das Gebot der Stunde sein.





  • Sehr guter Artikel der die aktuelle Lage treffend umreißt.

    Fred 20.08.2020
  • Ich bin der Meinung,unser Volk kann nur noch überleben,wenn wir Reservate für Deutsche gründen.Wenn bei uns zu wenig platz ist müßte man notfalls nach Kanada oder Sibirien ausweichen.Die Reservate müssen dann auch durch eine Mauer und bewaffnete geschützt werden

    André Weber 17.08.2020
  • Die AFD hat sich als Systempartei rausgestellt. Die Zersplitterung war vorprogrammiert, da gute, ehrliche Kräfte in der Partei von der Israellobby rausgemobbt werden. Das Volk darf beim Urnengang Dampf ablassen aber keinen Schaden anrichten, clever eingefädelt! Zu den ganzen Verschwörungstheorien muss ich sagen, dass tatsächlich eine Verschwörung statt findet. Diese ist von so großem Ausmaß, dass die meisten Menschen sich nicht vorstellen können, dass es sie tatsächlich gibt. Die neue Weltordnung kommt, ob es jemand glaubt oder nicht. Ob es durch eine sogenannte zweite Welle mit erneutem log down geschieht oder anders. Die Germanen tendieren in Krisenzeiten immer nach rechts. Die Krise kommt aber erst, wenn alles Knapp ist und nichts mehr funktioniert. Wenn also jeder Durchschnittsbürger alles verliert. Also Geduld, es schlägt alles wieder um. Hoffe nur, dass es dann noch möglich ist ein neues System zu erschaffen.

    Tino Herrmann 16.08.2020
    • Mit der AfD haben Sie vollkommen recht.Alle Leistungsträger,Poggenburg,Kalbitz den Flügel wirft man raus.Die übrig bleiben taugen nichts.Bereits Frauke Petry stand auf der Gehaltsliste Israels.Für die neue Weltordnung unterhällt sich Herr Rothschild 11 Flugzeugträger.Das schimpft sich dann westliche Wertegemeinschaft oder Freiheiten der westlichen Hemisphäre

      André Weber 19.08.2020

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