Hamburg: Bismarckdenkmal soll geköpft werden, Denkmal für sexuelle Devianz soll entstehen

Von der Umwertung der Werte könnte auch der Titel lauten. Otto Fürst von Bismarck steht für vieles, unter anderem für die Sozialgesetzgebungen, die bis in die Gegenwart hinein reformiert und ergänzt werden. Dazu gehörten die Einführung der Krankenversicherung im Jahr 1883, 1884 die Unfallversicherung, 1889 die Invaliden- und Alterssicherung, 1911 die Angestelltenversicherung. In der Bismarck-Zeit wurden Post, Eisenbahnen, Elektrizitätswerke und Wasserversorgung verstaatlicht, um die Versorgung des Volkes mit lebensnotwendigen Dienstleistungen sicherzustellen. Viele von Bismarcks Leistungen stellen hohe Errungenschaften unseres Landes dar, die geschätzt und verteidigt werden müssen. Nicht so für den Pastor Ulrich Hentschel, der vorschlug, die Statue Bismarcks zu köpfen, da sie ins Visier der „Black Lives Matter“-Bewegung geriet.

Stattdessen wird von dem Magnus-Hirschfeld-Zentrum ein Denkmal für die Opfer sexueller Diskriminierung gefordert. Wer war Magnus Hirschfeld, nach dem sich dieses Zentrum benennt? Er war einer der ersten Aktivisten für die Legitimierung der Homosexualität. Er entwickelte die Theorie, dass die binäre Geschlechterordnung zugunsten einer Individualisierung aufgelöst werden müsse (Vorläufer der Gender-Theorie). Der homosexuelle Hirschfeld kämpfte für die Akzeptanz der Homosexualität, andererseits nannte er Homosexualität eine „angeborene Missbildung”, welche unter die „Geschlechtsanomalien und Perversionen” einzureihen ist. Hirschfeld gründete 1908 die Zeitschrift für Sexualwissenschaft und 1919 das Institut für Sexualwissenschaften, in dem er Forschung als “wissenschaftliche Erkenntnisse” propagierte; Homosexualität sei eine Spielart der Natur. 1923 gründete er das Institut für Freikörperkultur und 1928 in Kopenhagen die Weltliga der Sexualreform. Damit legte er den Grundstein der internationalen Netzwerke der Homosexuellen.

Die Yogyakarta-Prinzipien (Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Berlin 2008) seien laut Gabriele Kuby eine Anleitung zur globalen Durchsetzung der Gender-Ideologie: Freie Wahl des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und Identität. Die 29 Prinzipien sollen hier nicht ausführlich dargestellt werden. Der Kerngedanke dieser Ideologie ist, dass sich das biologische und das soziale Geschlecht nicht gleichen, das soziale Geschlecht sei kulturell und gesellschaftlich anerzogen. Die Geschlechterrollen und folglich die Stellung der Geschlechter seien nur sozial konstruiert, Ziel sei die Dekonstruktion der Geschlechterrollen, um Spielraum für alternative Geschlechteridentitäten zu schaffen, sowie zur Geschlechterverwirrung anzustiften, so Judith Buttler. Laut Genderideologen seien Erziehung und die Gesellschaft Schuld an der Ungleichheit zwischen Mann und Frau.
Aber anstatt den wahren Ursprung der Ungleichheit zu beseitigen, beseitigen sie die Bedeutung der Geschlechter. Die Kernthese dieser Ideologie ist die Milieutheorie.

Diese besagt, dass nur Umwelteinflüsse, wie z.B. die Erziehung, den Menschen ausmachen, hingegen werden eine Natur des Menschen oder angeborene Verhaltensweisen ausgeschlossen. Die Milieutheorie gilt heute als wissenschaftlich widerlegt. Die Gene enthalten alle Anlagen und die Umwelt (Erziehung) entscheidet, wie diese ausgeprägt werden. Genderideologen werten jedoch biologisch gesicherte Erkenntnisse als geistige Schranken ab. Sie konstruieren gedanklich Luftschlösser, Realisten, die auf Natur- und Lebensregeln hinweisen, werden als Hindernisse empfunden und diskreditiert. Am Ende wird die Biologie über diese Ideologie siegen, die Frage ist nur, wie viel Leid sie bis dahin verursacht!

Konkret äußerte sich Wiebke Fuchs, die Sprecherin der Beratungsstelle für Homosexuelle dem NDR gegenüber, dass wir in Deutschland immer noch eine sehr starke Zwei-Geschlechter-Norm hätten, es gebe Männer und Frauen und wer davon abweicht, sei ein Störfaktor.

Ja, es gibt nur zwei Geschlechter, daher ist diese Norm korrekt. Der Mechanismus der Geschlechtschromosomen bestimmt, ob sich die Keimdrüse als männlich oder weiblich differenziert. Hat die Zygote zwei X-Chromosomen, dann entwickeln sich weibliche Keimdrüsen, hat sie ein Y-Chromosom, dann differenzieren sich die Keimdrüsen als männlich aus. Die weitere Entwicklung wird hormonell gesteuert. Ja, es gibt hormonelle Entwicklungsstörungen, Chromosomenanomalien und angeborene Fehlbildungen der Genitalorgane, diese vereinzelten Ausnahmen, wie XXX, XXY, andere phänotypische Ausprägungen – betreffen nur einen sehr geringen prozentualen Anteil. Diese Schicksale sind vorhanden, rechtfertigen jedoch nicht, dass wir nun diese zur Norm erheben und sich die gesamten Verhältnisse des menschlichen Lebens nach diesen Ausnahmefällen zu richten haben. Ja, diese Menschen können einem Leid tun, rechtfertigen jedoch nicht die massive Propaganda und Indoktrination in den Bildungseinrichtungen. Ja, es kommt einem so vor, als ob die sexuelle Einstellung heute ein identitätsbestimmender Faktor sein soll, man definiert sich nicht mehr durch seine Abstammung, Heimat, Charakter, politische Einstellung oder Subkultur, die neue Identität ist die „abgefahrenste“ sexuelle Orientierung.

Es mangelt nicht an Versuchen, die Homosexualität der Heterosexualität gleichzustellen. In einem Buch mit dem Titel: „Alternativen zur Ehe“ stellten die Autoren die Homosexualität der heterosexuellen Partnerschaft als gleichwertig zur Seite. Ein weiteres Plädoyer für Homosexualität und Inzucht finden wir bei R. Havemann(1980) und in der Zeitschrift für Sexualpädagogik und Familienplanung, dort wird von Holger Neuhaus(1981) die Frage diskutiert: „wie antihomosexuell sind Sexualbücher?“ und stellt dabei die Heterosexualität als etwas Anormales dar, das von den Eltern übernommen wurde, da diese schon unter Heterosexualität gelitten hätten. Er schreibt von einer heterosexuellen Neurose und ähnlichem Unfug. Oft heißt es, man könne ein Verhalten doch nicht als schlecht, übel, krank oder wie auch immer negativ bewerten, wenn es regelmäßig bei einem bestimmten Prozentsatz der Bevölkerung auftrete. A. Kinsey möchte mit dieser Argumentation sogar Abweichungen wie Sodomie als „natürlich“ hinstellen. Was bei solchen Argumentationen übersehen wird, ist der Unterschied zwischen statistischer und idealer Norm.

Homosexualität gilt nicht als „Normal“. Normal ist, was der Norm entspricht. Bilden Homo-und intersexuelle Menschen die statischste Norm, stellen sie die Mehrheit dar? Nein, also sind sie nicht normal. Aber auch wenn sie die Mehrheit stellen würden, besagt der Ist-Zustand noch nichts über den Soll-Zustand aus. Bilden Homo- und intersexuelle Menschen die Idealnorm? Nein, denn es sind Störungen in der gesunden Entwicklung eines Menschen. Wären wir alle homosexuell, würden wir nicht mehr in eigenen Nachkommen überleben, die Population, ja die gesamte Art Mensch, würde aussterben. Eine Ethik des Selbstmordes ist sicher nicht unser angestrebtes Ziel. Toleranz gegenüber sexuellen Abweichlern sollte nicht dazu führen, das Deviante dem Normalen gleichgesetzt werden, da in diesem Bereich auch individuelle Prägungen eine Rolle spielen und bei genereller Akzeptanz jeglicher Devianz die Hemmschwelle gegen Verführung zur Devianz abgebaut würde.

So kennen wir, neben hormoneller Entwicklungsstörungen (Androgenmangel während der Embryonalentwicklung) Homosexueller, die gelernte Form der Homosexualität. Dabei spielt die sexuelle Fehlprägung, die unumkehrbar ist, eine wesentliche Rolle. Der Verhaltensforscher Irenäus Eibl – Eibesfeldt schreibt dazu:

„Aus der Tatsache, dass der geprägten Form der Homosexualität oft Verführungserlebnisse zugrunde liegen, ergibt sich für den Gesetzgeber die Verpflichtung, Minderjährige davor zu schützen.“

 

Dabei stellt sich politisch die Frage, ob wir durch frühe Sexualaufklärung und durch die Besprechung abweichender sexueller Praktiken unsere Kinder wirklich aufklären und zur Antidiskriminierung beitragen, oder nicht doch eher unsere Kinder sexualisieren und fehlprägen. Vielleicht sollten wir in diesem Bereich eher die biologischen Befunde über den Menschen von den Humanwissenschaftlern einbeziehen, anstatt dass eine ideologische Zielstellung für eine „bessere Gesellschaft“ unser Handeln bestimmt. Man schaue sich nur mal bei unzähligen Demonstrationen diesen Personenkreis an: fast nackte Personen, die ihre Sexualität auf der Straße zur Schau stellen, sich an der Leine von ihren „Herren“ auf vier Beinen, wie ein Hund ausführen lassen, oder die typischen, geschminkten Transmänner, die als Szeneexperten in den Schulen „aufklären“. Toleranz und Akzeptanz gegenüber jeglichen Minderheiten und Abweichungen sind heute die neuen Werte. Traditionelle Werte, wie Familiensinn, Ehe, Treue, Heimatverbundenheit und Solidarität hingegen rücken immer weiter in den Hintergrund und werden sogar als „verstaubt“ und diskriminierend angesehen.

Aufgrund der Tatsache, dass sexuelle Deviationen, aber auch andere Normabweichungen im Bereich des sexuellen Verhaltens in einem geringen Prozentsatz verbreitet sind, kann derartiges allerdings nicht zur Legitimation normativer Ansprüche dienen. Dass etwas zu einem bestimmten Prozentsatz vorkommt, macht es weder zum „natürlichen“ Ergebnis, noch wäre es als solches bereits automatisch legitimiert. Wir müssen uns über erstrebenswerte Ziele einig werden. Wir streben ein geordnetes und harmonisches Zusammenleben in unserer Gemeinschaft an, das gelingt jedoch nur, indem wir unsere Verhaltensweisen in bestimmten Bereichen kultivieren. Das gilt insbesondere für die Zügellung des sexuellen Bereichs, der nicht nur wegen der Stärke des Triebes sozialer Sprengstoff ist, sondern auch wegen unserer Kinder; sie sind die Zukunft, ihnen müssen wir Werte mit auf den Weg geben, mit denen sie die Probleme der Zukunft bewältigen können.

Welche Werte sind nun zusammenfassend betrachtend überlebensfördernder, wem gebührt eher ein Denkmal? Bismarck, der die Sozialgesetzgebungen beschloss mit Verstaatlichung der Schlüsselindustrien, um die Versorgung des Volkes mit lebensnotwendigen Dienstleistungen sicherzustellen oder jenen, die sich für die Liberalisierung des Sexuallebens stark machen? Minderheiten mit Entwicklungsstörungen, die weltweit gerade mal, nach Eigenangaben, eine Prozentzahl von max. 5 % ausmachen? Die häufig ihre sexuelle Ausrichtung in die Öffentlichkeit tragen, diese zur Schau stellen und von der Mehrheit als befremdlich abgelehnt werden, denen gegenüber man Unverständnis zeigt, die sich folglich „diskriminiert“ fühlen?
Selbst die unausgegorensten Theorien zur sexuellen Befreiung werden in den Schulunterricht mit eingebracht. So wurde in den Hessischen Rahmenrichtlinien für Gesellschaftslehre Sekundarstufe 1 (12 bis 15-Jährige) Wilhelm Reichs Buch „Die sexuelle Revolution“ als Lektüre angegeben. Hier einige Passagen daraus:

„Warum muss und wie kann man eine Familie, Ehe, elterliche Gewalt, kindliche Bindung an Mutter und Vater aufheben und damit die gesamte autoritäre Gesellschaft (wie Staat, Kirche das Narrenparadies der Älteren) zur sexuellen Befreiung des Einzelnen insbesondere der Jugend[…].

Die Unterdrückung des kindlichen und jugendlichen Liebeslebens hat sich…als der Kernmechanismus der Erzeugung von hörigen Untertanen und ökonomischen Sklaven erwiesen[…].

Ein Kind, was vom dritten Lebensjahr an in Gemeinschaft mit anderen Kindern und unbeeinflusst von der Elternbindung erzogen wäre, würde seine Sexualität ganz anders entwickeln[…].“

 

In Ignatz Kreschers Einstiegshilfen für den Unterricht, herausgegeben in der „Zeitschrift für Sexualpädagogik und Familienplanung“ als Handreiche zur Sexualerziehung der Braunschweiger Verlagsanstalt ist unter der Überschrift Analerotik als Zielsetzung zu finden:

„Dabei sollte die Wahrnehmungsfähigkeit analer und urethraler Lustgefühle erhöht werden[…].“

 

Unter der Rubrik Schmutzlust heißt es:

„Es sollten die Hemmungen abgebaut werden, analerotisches Vokabular auszusprechen und Schmutzlust abzureagieren.“ Dazu empfiehlt man unter anderem das Absingen schmutziger Lieder.

 

 

Wir fordern Schluss mit der Homopropaganda und den Schutz unserer Kinder vor sexueller Indoktrination!

 





  • Wundert ohnehin, dass es noch so viele Bismarckstraßen oder gar den Bismarckhering gibt. …

    Die Sozialgesetzgebung hatte Bismarck allerdings eher auf Anweisung des Kaisers, Wilhelm I, und später Wilhelm II, umgesetzt. “Eiserner Kanzler” kommt nicht von ungefähr..Gleichwohl eine herausragende Persönlichkeit und wesentlich Beteiligter zur Beendigung der Kleinstatterei und Reichsgründung 1870/1871.

    Max 31.08.2020
    • Nein, eine Anweisung kann man das nicht nennen, es wurde noch gemeinsam was fürs Volk getan.

      Wilhelm 01.09.2020
  • Der Abstieg ins blanke Elend. Setzt sich so ein Gendefekt fort?

    Wilhelm 31.08.2020
  • Bismarck gebührt die Ehre.
    Des andere ist geistig behinderte Schwachsinn.

    Rumpf Thomas 30.08.2020
    • Genauso wie Ihre deutsche Grammatik und ihre um das Kindeswohl besorgte Ausdrucksweise?

      Otto von Bismarck 03.09.2020

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