Direzione Rivoluzione 2020 – Festa nazionale CasaPound Italia

Vom 3. bis 5. September fand zum 13. Mal das jährliche Nationalfest von CasaPound Italien statt. Dieses Mal wurde als Standort Principina a Mare, ein Badeort in der Provinz Grosseto in der Toskana gewählt.

Diese Region hat sich mit 15 Niederlassungen in den letzten Jahren als eine der stärksten Gegenden für die italienische Bewegung entwickelt. Das Programm in diesem Jahr hatte verschiedene Themen im Angebot.

 

Hier eine Zusammenfassung:

Am Donnerstagvormittag haben die „Diavoli di mare“ (Meeresteufel, die Tauchergruppe von CPI) einen gemeinsamen Tauchgang angeboten. Am Nachmittag fand ein erster Vortrag mit dem Titel „Innovazioni senza confini“ (Erneuerungen ohne Grenzen) statt. Die Referenten Gian Piero Joime, Fabio Massimo Frattale Mascioli und Antonello Rizzi tauschten sich über verschiedene wissenschaftliche und ökologische Themen aus.

Am Freitag begann das Angebot um 14 Uhr mit einem Vortrag von Francesca Totolo (Investigative Journalistin) und Andrea Antonini (Vize-Präsident von CPI) mit dem Titel „Lampedusa, l’isola delle fake news“ (Lampedusa, die Insel der Fake News). Wie der Titel schon verrät, ging es primär um die fortwährende Invasion der südlichsten Insel Italiens seitens Asylanten aus aller Welt.

 

Kulturell inkorrekt

Gleich danach konnten die zahlreichen Teilnehmer einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Culturalmente scorretto“ (Kulturell inkorrekt) folgen. Marco Scatarzi (Passaggio al bosco edizioni), Marco Carucci (Ferrogallico), Andrea Lombardi (Italia Storica), Emanuele Ricucci (Autor des Buches Contro la folla/Gegen die Menschenmasse), Lorenzo Cafarchio (Altaforte Edizioni) und Valerio Benedetti diskutierten über verschiedene kulturelle Themen. Die inkorrekte Kultur ist quicklebendig und wird wahrscheinlich in Italien von der Mehrheit der Personen positiv gesehen , aber trotzdem schafft man es nicht immer, das Material an den Mann zu bringen. Die Gründe sind verschiedene, u.a. ist die Kultur auch in Italien fest in linker und globalistischer Hand. Welche Möglichkeiten gibt es, den Ostrazismus, der uns wieder in ein Ghetto vertreiben möchte, zu besiegen? Scatarzi und Cafarchio sehen die größten Möglichkeiten, wenn man nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen und befürworten die Nutzung klarer Richtlinien und Schlagwörter, die möglichst viele Mitbürger erreichen.

Lombardi ist da weniger optimistisch, da er betont, daß mit rechten und nationalen Zeitschriften und Büchern nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung erreicht wird. Der Kampf gegen den „Mainstream-Gedanken“, der von verschiedensten VIP, Sportlern, Influencern usw. verbreitet wird, ist ungleich.

Was also tun?

„Von uns selbst (wieder) starten, wie schon Venner sagte, mit der Stärke und Macht unserer 30 Tausend Jahre alten Tradition. An der Identität, die von den Globalisten ausgelöscht werden soll, arbeiten.“ Mit der provokativen Frage „Sind wir sicher zu wissen, wer wir genau sind?“ endet sein Beitrag.

Ricucci betont, wie wichtig der Kampf um jeden Platz in der Kultur sei, da fast alle Posten von Linken besetzt sind. „Vereine, Journalisten, Richter, Lehrer haben mit uns keine Gnade und besetzen alle Stellen. Wir müssen rechtschaffen und stark bleiben, damit der Kampf gegen die Menschenmasse aufrecht erhalten werden kann“.

Als Letzter geht das Wort an Carucci, der von jedem Kameraden verlangt, daß er fanatisch davon überzeugt sein muss, daß der Kampf nicht verloren sei. Der Wille zur Rückeroberung und das feste Bewusstsein, daß uns nichts versperrt ist, muss unsere Taten leiten.

Der dritte und letzte Vortrag des Tages trug den faszinierenden Titel „Mussolini e la filosofia“ (Mussolini und die Philosophie). Der Direktor der Zeitschrift „Il Primato Nazionale“ und CasaPound Kulturreferent Adriano Scianca hat sein letztes Buch „Mussolini e la filosofia“ vorgestellt und die Fragen von Fabrizio Vincenti und Carlomanno Adinolfi beantwortet. Scianca analysiert in seinem Buch das Verhältnis von Mussolini mit der Philosophie und die Menschen, die einen prägenden Einfluss auf ihn hatten.

Hat es einen Sinn, im Jahr 2020 noch von Mussolini zu reden? „Es macht auf jeden Fall Sinn, da die Geschichtsschreibung und Wissenschaft, trotz den Errungenschaften von Historikern wie De Felice und Emilio Gentile, sich heute zurückentwickelt. Der Faschismus mutiert von einer kulturellen und politischen Erscheinung seiner Zeit zum uneingeschränkten Bösen.“ Die Recherchen für das Buch begannen sogar schon im Jahr 2013. Scianca wollte sich unbedingt mit dem Thema befassen, da die Mehrheit anfing, Mussolini als reinen Komödianten ohne kulturellem Fundament zu betrachten. Die Wichtigkeit der Philosophie ist aber für den Duce immer präsent gewesen.

Wie sah das Verhältnis von Mussolini mit Denkern wie Gentile und Evola aus? „Gentile ist für Mussolini relativ spät wichtig geworden, da er vorher vorrangig Croce zitierte. Dank Gentile verstand der Duce die Wichtigkeit des Staates als revolutionäres Element im Gegensatz zu den Klassen.
Mit Evola gab es nutzbringende Kontakte ab 1934, als Mussolini einige Rassenthesen des Deutschen Philosophen lobte.“ Bezüglich des Rassismus von Mussolini erinnert Scianca, daß der Duce nicht rassistischer als der Durchschnitt der Bevölkerung in der Zeit gewesen ist. Antisemitismus lag ihm eher fern. Viel wichtiger für ihn war ein gewisser „Stolz der italienischen Rasse“. Er wollte das Volk Italiens positiv beeinflussen, indem die Menschen stärker, gesünder und gebildeter wurden. Aktuell erkennen leider nur wenige, daß Mussolini ein durchaus gebildeter Mann gewesen ist.
Er spielte Violine, im Journalismus war er eine anerkannte Persönlichkeit, sein Schreibstil war brillant und er konnte fließend 3 Sprachen.

 

 

 

Nonkonforme Bands und Sportler

Am Freitagabend war dann Zeit für das Rahmenprogramm, mit erneuten Tauchgängen mit den „Diavoli di Mare“ und ein Konzert mit Drittarcore, Bellator, Topi Neri, Taurus, Zetazeroalfa und A.D.L. 122.

Der dritte und letzte Tag des Festes begann gleich am Morgen mit Trainings und Kämpfen des „Il circuito dei combattenti“, die Kampfsportabteilung von CasaPound Italien. Es folgte eine Motorradtour in Zusammenarbeit mit der „Banda Andersen“, die Motorradfahrer-Abteilung von CPI. Am Nachmittag war wieder Zeit für Kultur mit der Vorstellung des Buches über das Leben von Nicola Bombacci, „A sognare la Repubblica. Bombacci con Mussolini a Saló“. Der Autor Fabrizio Vincenti, Simone Pellico (Il Primato Nazionale) und Massimiliano Soldani (Historiker und Buchautor) diskutierten über das Leben Bombaccis, der im Jahr 1921 Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens und später Getreuer Mussolinis in der Repubblica Sociale Italiana bis zum tragischen Ende war.

Bombacci ist zum einen ein Mann Moskaus in Italien gewesen, aber auch glühender Faschist, dem die „socializzazione“ (die Sozialisierung der wichtigsten Unternehmen in der RSI, einer der größten Errungenschaften des letzten Faschismus) zu verdanken ist. Für Bombacci war der Faschismus der einzig realisierbare Weg des Sozialismus und er forderte Mussolini mehrmals auf, die Revolution gegen alle reaktionären und konservativen Kräften zu Ende zu führen. Eins der wichtigsten Zitate von Bombacci ist gewesen „Mussolini wird den Sozialismus realisieren, nicht Stalin“.

 

 

Im Vordergrund Simone Di Stefano, im Hintergrund Gino Tornusciolo.

 

Das Schicksal einer Nation

Für den letzten Vortrag „Le sorti di una nazione“ (Das Schicksal einer Nation) kamen dann Simone Di Stefano (Vorsitzender von CasaPound), Fabio Barsanti (CPI Stadtrat in Lucca) und Gino Tornusciolo (CPI Stadtrat in Grosseto) auf die Bühne. Über Skype waren zusätzlich der Kriminologe, Psychiater und Il Primato Nazionale Mitarbeiter Alessandro Meluzzi, der Lega Nord Senator Simone Pillon und der Fratelli d’Italia Abgeordnete Federico Mollicone verbunden. Was bedeutet es, eine souveräne Nation zu sein? Italien ist schon längst keine souveräne Nation mehr und es ist unsere Aufgabe, dafür zu kämpfen, daß sich dies ändert.

Der Senator Pillon ist der Meinung, daß die Zerstörung der Nation mit der anthropologischen, sozialen und politischen Attacke auf die Familie begonnen hat. Beginnend mit der Ideologie Martin Luthers wurde die Idee von Familie und besonders die Mutterschaft ausgehöhlt.
Die Attacke auf die Familie hat ökonomische Gründe. Die Familie stützt sich auf ein internes System der Solidarität, was der modernen Finanzwelt verhasst ist, da es sich dessen Kontrolle entzieht.

Deswegen wird die Familie zerstört, um eine Gesellschaft von Individuen statt Personen zu bilden.
Der zweite Schritt ist der Gender-Wahn. Eine Gattungsidentität soll möglichst verboten werden und wer dagegen ist, wird kriminalisiert (Gesetz Zan-Scalfarotto). Es werden die gleichgeschlechtlichen Ehen erlaubt, sogar die Kinderadoption; und dieser Wahn wird in den Schulen gelehrt, um die Kinder zu indoktrinieren.

Was kann dagegen getan werden?

„Wir müssen mit Kraft, Mut und Vorbildfunktion reagieren. Respektvoll, aber auch Respekt einfordernd, sonst riskieren wir, wie die Gegner zu werden. Wer die Waffen der Finsternis benutzt, wird selbst Finsternis.“

 

Recht und Kommunalpolitik

Auch Meluzzi betonte, wie wichtig die Familie sei. Aber nicht nur die Familie sei in Gefahr, auch die Heimat, der Ort unserer Ahnen, an dem unsere Väter ruhen. Ohne Heimat existiert keine Weitergabe der Ideale, Werte und der Identität. Gott, oder generell das Heilige, ist die dritte Ebene, ohne die der Mensch einsam und verzweifelt sei. Der Abgeordnete Mollicone befasste sich mit dem Thema der Meinungsfreiheit. Persönlich hat er sich dafür eingesetzt, daß die Richter Facebook dazu gezwungen haben, die CasaPound-Seite wieder freizuschalten. Weitere Risiken kommen von Fernost, aus China. Die Menschenmoral müsse stets wichtiger sein als Algorithmen, sonst werden Visionen wahr, die man sonst nur von Sci-Fi-Büchern kennt. Weiter beschwerte sich Mollicone über die Durchseuchung im Staatsfernsehen. Er und seine konservative Partei seien in erster Linie gegen eine eventuelle „Fake news“-Kommission, die angeblich falsche Nachrichten durchforsten soll. George Orwell hat ähnliches schon im Roman 1984 thematisiert.

Barsanti konzentrierte sich in seinem Vortrag mehr auf die Kommunalpolitik und seine Grenzen. Er beschwerte sich, daß die gültigen Parameter es nicht erlauben würden, neue Schulden zu machen. Die Folgen hat man in der Corona-Krise gespürt. Überall kürzt man und spart und es fehlt an allem. Viele Tote hätte man vermeiden können. Dieser Mangel an Haushaltsmitteln wird von privaten Stiftungen genutzt, die somit einen immensen politischen Einfluss auf die Gemeinden erlangen und ausüben.

Das Resümee wurde von Di Stefano vorgetragen.

„Wir müssen eine Vision haben und uns dafür einsetzen, daß unsere Ideen (z.B. der Mutuo sociale) von anderen Parteien umgesetzt werden. Damit wären wir einverstanden.“

„Wahrscheinlich werden die nächsten Parlamentswahlen vom Mitte-Rechts Bündnis gewonnen. Aber was dann? Ich sehe keine Vorschläge zur Wohnungsnot, gegen die Arbeitslosigkeit, für die Familie, gegen den Gender-Wahn. Wir müssen gnadenlos kämpfen, hier bin ich radikaler als z.B. Pillon. Wir müssen die kulturellen Zentren der Linken, wie das Staatsfernsehen, besetzen und Tabula rasa machen. Wir werden immer als Dämonen bezeichnet und dies erschreckt manche und verweichlicht uns. So werden wir nie gewinnen. CasaPound ist da und bereit, freundliche Parteien zu unterstützen.“

Der Abend begann mit einer Ansprache des CasaPound Präsidenten Gianluca Iannone und den Schlussakt des Festes bildete ein Konzert der Gruppen SPQR, Hobbit, Confine, Ultima Frontiera und Wild Alley.





Kommentare

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird nicht öffentlich sichtbar. Kommentare mit strafbarem Inhalt oder Verweisen zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
ZYSHY9EH

×