Feder und Schwert LII – Kann man Kultur machen?

Kultur und Zivilisation sind zwei verschiedene Dinge. Kultur ist die Summe aller geistigen und seelischen Bedürfnisse einer Nation. Zivilisation ist die Summe jener Einrichtungen, die es dem Menschen gestatten, körperliche und materielle Bedürfnisse zu befriedigen. Beide bedingen einander nicht. Unsere germanischen Vorväter stellten hohe geistige Ansprüche an das Sittengesetz, an den Glauben des Einzelnen und kamen dabei mit einem Mindestmaß an Zivilisation aus. Andererseits gibt es moderne Staaten, die zwar im Bau von Wolkenkratzern, Mikroprozessoren und neuartigen Waffen führend sind, ihre kulturellen Güter jedoch von anderen entlehnen müssen.

Zivilisation kann man machen. Unterweist man den kulturunfähigen Menschen im Gebrauch der Seife, der Führung eines Automobils, zieht man ihm Hosen an und lässt man ihn das Geld verdienen, das zur Anschaffung eines Flachbildfernsehers nötig ist, so wird er allmählich zivilisiert und bewegt sich schließlich untadelig in einer Achtzimmerwohnung mit fließendem Wasser und eingebauter Hausbar. Aber die Kultur kann man ihm nicht beibringen. Wäre das möglich, so hätten die jahrhundertelangen Bemühungen der Missionare sichtbare Ergebnisse zeitigen müssen. Diese sind anzuzweifeln und bestenfalls zivilisatorischer Art. Wo geistige und seelische Bedürfnisse in unserem Sinne nicht vorhanden sind, können sie auch nicht hervorgezaubert werden.

Niemals kann die Kultur im Gefolge der Zivilisation auftreten. Wohl aber kann die Zivilisation Dienerin der Kultur sein. Wenn ein Mensch mit Hilfe des elektrischen Lichts mehr Bücher lesen kann, als er ohne Licht zu lesen vermöchte; wenn er mit dem Schnellzug zu einer Opernaufführung fahren kann, während er sonst zu Hause bleiben müsste, so ist es die Zivilisation, die ihm die Befriedigung geistiger Ansprüche gestattet. Solcher Art kann die Zivilisation kulturfördernd wirken. Sie schafft zwar nicht das Bedürfnis, aber sie ermöglicht es ihm, dem Bedürfnis zu entsprechen. Sie kann auch noch ein weiteres tun, indem sie das Bedürfnis weckt, das in ihm schlummert. Gesetzt den Fall, ein Mensch sei im Urwald geboren und hätte niemals Musik gehört, und die zivilisatorische Errungenschaft des Rundfunks würde ihm diese eines Tages vermitteln, so würde in ihm ein Bedürfnis geweckt, dessen Vorhandensein ihm vorher unbewusst war. Hier wird aber die Grenze jeder Möglichkeit jedem sichtbar: Hat der Mensch im Urwald gar nicht das Bedürfnis, Musik zu hören, so wird auch der Radioapparat dieses Bedürfnis nicht in ihn hineinzaubern können und ihm wenig nützen. Er wird ihn bestenfalls in seine Bestandteile zerlegen, vielleicht zur Befriedigung eines andersgearteten geistigen Bedürfnisses, nämlich zur Erkenntnis physikalischer Zusammenhänge.

Daraus folgt, dass man Kultur mit Hilfe der Zivilisation wohl fördern kann, indem man die zivilisatorischen Errungenschaften einsetzt zur Erweckung ideeller Bedürfnisse und zur Ermöglichung ihrer Befriedigung, dass man aber Kultur nicht „machen“ kann, indem man sie in der Zivilisationsküche zubereitet und an jeden Einzelnen mit der großen Schöpfkelle verteilt. Es könnte sein, dass der ein oder andere das Gericht zurückweist, weil es ihm nicht bekömmlich ist.

Kultur ist ein unteilbares Ganzes. Zieht man einen Querschnitt durch die geistigen Bedürfnisse einer ganzen Nation – sofern sie überhaupt welche hat – so kann man wohl eine Tabelle der Einzelbedürfnisse aufstellen, aus denen sich die Gesamtkultur des Volkes zusammensetzt. Man kann sagen: soundso groß sind die sittlichen und religiösen Anforderungen, diesen und jenen Raum nimmt das Bedürfnis nach musikalischen Genüssen, nach dem Ergebnis literarischer, dramatischer, künstlerischer Werke ein, soundso groß ist der wissenschaftliche Forscherdrang. Aber man kann das Ergebnis dieser Untersuchung nicht einfach auf den Einzelnen übertragen! Nicht jeder Mensch ist zu einem Kulturschöpfer oder Wissenschaftler geboren und auch ein Richard Wagner hat kein Benzinfeuerzeug erfunden, genauso wenig wie ein Gottlieb Daimler ein Musikdrama geschrieben hat.

Ein Volk besteht nun gewiss nicht nur aus den großen Genies, aber es besteht, neben seinen Goethes und Wagners, aus vielen kleinen und noch mehr ganz kleinen. Jeder Mensch hat seine Begabung für ganz bestimmte Dinge, das heißt, ein besonderes Bedürfnis nach irgendetwas, das man in ihm wecken kann und fördern sollte. Das geschieht zunächst, indem man mit Hilfe der Zivilisation die Einrichtung schafft, die es dem Einzelnen ermöglicht, seine besonderen Bedürfnisse zu befriedigen: man baut Konzertsäle, Fachschulen, Bibliotheken, Theater, Opernhäuser, Kinos; man produziert Bücher, Musikinstrumente, Filme, Fernseher und Radioapparate; man fördert Kulturträger: Lehrer, Musiker, Dichter, Schauspieler. Man baut mit Hilfe der Zivilisation jenen vielgestaltigen Apparat auf, den man Kulturrüstung nennt und stellt es dem Einzelnen frei, wie und wo er seine geistigen Bedürfnisse befriedigen will. Das geht bis zu einem gewissen Punkt, an dem das soziale Problem die geistige Freizügigkeit des Einzelnen behindert. Je größer und komplizierter die „Kulturrüstung“, um so weniger bewahren uns schöne Worte vor der Erkenntnis, dass sie Geld kostet. Zwar ist Kultur keine käufliche Ware, denn man hat sie oder nicht. Aber die Befriedigung des geistigen und seelischen Bedürfnisses kann nun einmal nicht umsonst geschehen. Daher wird das soziale Problem zum Kulturproblem.

Der blasierte Spießer unterscheidet zwischen kultivierten und unkultivierten Leuten, wobei er sich selbst zu den kultivierten rechnet, weil er die Klassiker in der Anbauwand stehen hat und seine Tochter Klavierstunden nimmt. Diese Unterscheidung ist zwar falsch, denn selbst der ungelernte Arbeiter kann (nicht: muss) viel größere geistige Bedürfnisse haben als der Referatsleiter in der Bundesverwaltung. Wohl aber besteht der Unterschied darin, dass der Referatsleiter materiell dazu in der Lage ist, seine Ansprüche nach dieser Richtung zu befriedigen (sofern er es tut), während der ungelernte Arbeiter dies an Mangel an Geld im Allgemeinen nicht kann. Aus diesem Mangel baute der Marxismus seine Kulturtheorie auf. Getreu seiner Lehre von der Gleichheit aller, die Menschenantlitz tragen, unterwarf er auch die Kultur seinen materialistischen Anschauungen und betrachtete sie als einen großen Kuchen, den man in eine beliebige Anzahl gleich großer Stücke aufteilen kann. Gemäß seiner Milieutheorie betrachtete er alle Menschen als für die Kultur in gleicher Weise empfänglich. Es sollte ausreichen, die Kultur an sie „heranzubringen“, wie der Marxismus die materiellen Güter, die Zivilisation an die Menschen heranbringen wollte. Leider verkannte er dabei das Wesen der Kultur. Er sah in ihr nicht das dem Menschen innewohnende, durch Rasse und Vererbung bedingte geistige Bedürfnis, sondern eine Ware, ein käufliches Genussmittel, das man durch Konsumvereine zu verbilligten Preisen beziehen kann, wie Schnaps und Zigaretten.

In Wahrheit kommt es nicht darauf an, den Menschen an der Kultur zu „beteiligen“ und sie an ihn heranzubringen, sondern es kommt darauf an, ihm die Befriedigung geistiger Bedürfnisse zu ermöglichen. Man soll wohl die Hindernisse aus dem Weg räumen, die dieser Befriedigung entgegenstehen, aber im Übrigen muss diese Befriedigung jeder Einzelne für sich selbst vornehmen. Man soll die Zivilisation so einrichten, dass die Kultur des Einzelnen nicht eingeengt wird, aber die Kultur selbst kann man ihm nicht auf dem Präsentierteller überreichen. Mit ihr muss jeder allein fertig werden, wie mit den Glaubens- und Gewissensfragen, die ihn bewegen. Man kann Kirchen bauen mit oder ohne Beichtstühle, aber den Glauben schafft man nicht, indem man die Leute in die Kirchen zwingt. Die Kirchen haben das soziale Problem in vollkommener Weise gelöst, indem sie auch dem Ärmsten freien Eintritt gestatteten. Aber die können nicht behaupten, dass sie dadurch das Glaubensproblem gelöst hätten.

Der Wille, die soziale Not zu überwinden, ist einer der wesentlichen Kräfte, welche die nationalrevolutionäre Bewegung beim Aufbau eines neues Deutschlands bewegen. Dem gleichen Willen entspringt das Bemühen, Klassenschranken niederzureißen, die der Befriedigung geistiger Bedürfnisse materiell weniger gut gestellter Schichten im Volk im Wege stehen. Kulturelle Einrichtungen müssen jedem Deutschen unabhängig der Größe des Geldbeutels offen stehen können. Man kann Kultur nicht machen, wohl aber kann man das Bedürfnis der lebendigen Volksseele, sich kulturellen Einrichtungen zuzuwenden, stillen.

Da die kulturellen Bedürfnisse jedes Einzelnen verschieden sind, kann man die Bedürfnisse einer Gemeinschaft jedoch nicht nach einem Schema befriedigen. Man kann nicht eine Organisation im Gleichschritt an die Kultur „heranführen“, denn das wäre nur die Verwirklichung eines marxistischen Wunschtraums. „Man hat eine Leidenschaft für die Kunst“, sagte Rainer Schlösser einmal, „oder man hat sie nicht. Wer sie nicht hat, soll beispielsweise nicht ins Theater gezwungen werden.“ Richtig, denn der Mann, der kein Bedürfnis nach dramatischer Kunst empfindet, hat vielleicht ein solches für Musik, oder er neigt zu den bildenden oder schriftstellenden Künsten hin oder er stillt den Durst seiner Seele in der freien Natur und durch die Ausbildung von Körper und Geist, was durchaus den gleichen Ursprung haben kann. Gewiss, man soll nach dem Grundsatz „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ die Menschen zu harmonischen Charakteren heranbilden, aber erstens ist das eine Erziehungsfrage, die bei der heranwachsenden Generation zu lösen ist und zweitens schließt diese ideale Harmonie nicht ein Mindestmaß an geistigen Bedürfnissen in sich ein. Wir wären so wieder bei der Figur des kulturbeflissenen Normalmenschen angelangt, den es doch gar nicht geben kann.

Deshalb erscheint es auch unangebracht, eine „Volkskultur“ zu machen, so wie man einen Volkswagen baut, gewissermaßen also eine leicht erschwingliche Kultur für jedermann zu schaffen. Denn es ist ein Irrtum zu glauben, bis zu einem bestimmten „Kulturniveau“ reiche es für jedermann und bis zu diesem Niveau könne man es jedem recht machen. So ein „Niveau“ riecht bedenklich nach Standesunterschied. Es ist nicht einzusehen, weshalb der Arbeiter sich zum Beispiel in der Oper nur „Undine“ und „Wildschütz“ anhören soll, während Leute mit höherem Einkommen in den „Ring“ strömen. Massenkultur ist nicht das Ziel der Kulturpolitik, sondern nur ein Fundament, auf dem sie weiterbauen kann. Im Bereich der Kulturpolitik wird die soziale Tat immer darin bestehen, dass man dem Einzelnen die Tore öffnet, an die er pocht. Gewiss ist es schwer, sich im Rahmen von Organisationen vom Schema abzuwenden und mit dem Einzelnen zu befassen. Gewiss gehört auch der Mut der Unpopularität dazu, wenn der verantwortliche Leiter eines Kulturinstituts nicht nur der „breiten Masse“, sondern auch den wenigen, durch innere Berufung Auserwählten gefällig sein soll. Das „volle Haus“ ist nun einmal nicht der einzig mögliche Wertmesser für eine kulturelle Leistung und wenn man einem Dutzend armer Teufel mit dem „Faust“ oder der „Götterdämmerung“ ein Erlebnis fürs Leben geschenkt hat, hat man mehr für die Kultur getan als mit einem dreimal ausverkauften Bunten Nachmittag.

Das Ziel kann nur heißen: freie Bahn schaffen zu allen Kulturgütern der Nation. Jeder soll seine geistigen und seelischen Bedürfnisse befriedigen können, zwar nicht in Mark und und Pfennig, wohl aber in seinem Bemühen, sich kulturwürdig zu erweisen. Man soll den Kulturgütern den Charakter einer käuflichen Ware nehmen, ohne sie deshalb in ihrem Wert zu mindern und sie dem Volk frei zugänglich machen. Es liegt jedoch im Wesen einer hohen Kultur, das sie errungen werden muss. Bedürfnisse, die man leicht befriedigen kann, sind gewöhnlich oberflächlicher Natur. Erst wenn das Theater oder die Oper das Sofa vor der Mattscheibe, auf dem das niveaulose Nachmittagsprogramm eines privaten TV-Senders flimmert, als Ort ablösen, an dem das gemeine Volk am Kulturleben beteiligt wird, anstatt es nur seicht zu unterhalten, hat unsere Bewegung alle Hausaufgaben in ihrem Kampf um unsere Kultur gemacht.





  • Die “Feder und Schwert”-Artikel sind immer ein Genuss zu lesen. Danke!

    Winfried 14.09.2020
  • Auch wenn nach der Brandstiftung in Moria auf Lesbos nur wenige “unbegleitete Minderjährige” in die EU gebracht werden, trotzdem werden bald danach überall viele Flüchtlingslager und viele Asylwohnheime brennen. Entweder wird es den Rechtsextremisten angelastet oder wenn es ein Flüchtling zugibt, dann wird man ihn zu einem psychisch Verwirrten machen. Von einem ewigen Hartz 4 Empfänger würde man sowieso keinen Schadenersatz bekommen.

    Monika Kaspar 14.09.2020
  • Der Brand auf Lesbos kommt Merkel gelegen.
    Seit nunmehr fünf Jahren versucht die Kanzlerin Europa zu erpressen, Migranten in allen Ländern aufzunehmen. Der Widerstand dagegen ist ungebrochen. Da kommt der Brand auf Lesbos gerade recht, um schon wieder die moralische Keule auszupacken.
    Zuvorderst ist bemerkenswert, dass das katastrophale Feuer im Lager Moria nicht sofort Rechtsradikalen angelastet wird. Nicht einmal Merkel selbst widerspricht den Berichten, dass das Feuer von Migranten gelegt worden ist, die noch dazu die Feuerwehr bei Löscharbeiten behindert haben. Das lässt nur den Schluss zu, dass der Vorgang politisch ausgeschlachtet werden soll, wenn er nicht sogar erwünscht war. Aus Berlin ist kein Tadel darüber zu hören, dass der Anlass Unmut über eine angeordnete Quarantäne war. Zeitgleich werden in Deutschland Menschen bestraft, die gegen Corona-Auflagen verstoßen.
    Wer vorsätzlich Feuer legt, handelt kriminell
    Verzögerungsfrei kommen die Gutmenschen mit ihren Forderungen, sofort alle Migranten aus Moria in Deutschland aufzunehmen. Sind die noch bei Sinnen? Sollen wir wirklich Menschen aufnehmen, die bereits demonstriert haben, dass sie Feuer legen in den eigenen Unterkünften, wenn ihnen Auflagen nicht passen? Gibt es nicht schon genug Fälle von Bränden in deutschen Migrantenunterkünften, die ums Verrecken nicht Rechtsradikalen in die Schuhe geschoben werden können? Wer vorsätzlich Feuer legt, handelt kriminell. Und ja, sicherlich waren nicht alle Migranten auf Lesbos mit diesem kriminellen Vorgehen einverstanden, aber bevor die Täter nicht identifiziert sind, stehen alle dort unter Verdacht. Wer also vor einer Aufklärung die Aufnahme der Migranten aus Lesbos fordert, fordert die Aufnahme von möglicherweise kriminellen Gewalttätern. Da springt mir doch die Frage dazu in den Kopf, ob das seit fünf Jahren jemals anders war.
    Die Lage in allen Migrantenlagern auf griechischen Inseln ist katastrophal. Seit Jahren hat sich daran nichts zum Besseren geändert. Na ja, Griechenland ist weit weg und so lässt sich mit dieser Tatsache allein keine Politik machen. Neue Bilder von ertrunkenen Kindern können auch nicht verwendet werden, denn so dumm sind diese Migranten nicht. Es hatte sich schnell rumgesprochen, dass in diesen Lagern auf den Türkeinahen Inseln Endstation ist. Deswegen kommen kaum noch Migranten über diesen kurzen Seeweg. Schon gar nicht mit Kindern. Die erst kürzlich in Deutschland aufgenommenen etwa 400 „Kinder“ waren keine Kinder. Es waren pubertierende Jugendliche, vor allem männliche. Diese sind seit fünf Jahren sozialisiert in einem Umfeld der Gewalt und Anarchie. Glaubt jemand der Gutmenschen wirklich, dass die in der gewaltscheuen deutschen Gesellschaft positiv integriert werden können? Sie kennen nur die Herrschaft der Gewalt und haben den Umgang damit verinnerlicht.
    Der Migrationsstrom aus der Türkei auf die Inseln wird zu alter Stärke anschwellen
    Um es deutlich zu sagen: Wer in den Lagern auf den griechischen Inseln ausharrt, will es nicht anders. Es steht jedem dort frei zu beantragen, in die Türkei oder ihr Heimatland rückgeführt zu werden. Anders als in Deutschland wird diesen Anträgen in Griechenland schnellstens stattgegeben. Aber wer den Nahen Osten kennt, hat die Bilder parat von Grüppchen von Männern, die die meiste Zeit damit verbringen, am Straßenrand auf den Fersen hockend eigentlich nichts zu tun, außer Schwätzchen halten. Das ist in den Lagern nicht anders mit dem Vorteil, dass sie nicht einmal für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen. Das Klima stimmt auch. Warum also sollten sie sich darum bemühen, von dort fortzukommen, wenn sie nicht ins Sozialparadies Deutschland weiterziehen können?
    So ist eines klar: Sollten die Insassen des Lagers Moria nach dem Feuer in andere Länder auf dem Festland verlegt werden, wird das zwei Folgen haben. Es wird reihenweise weitere Brände in anderen Lagern geben und der Migrationsstrom aus der Türkei auf die Inseln wird zu alter Stärke anschwellen. Das kommt denjenigen zupass, die andauernd die unbegrenzte Aufnahme aller Migranten fordern. Das wäre dann die „zweite Welle“, die bei Corona einfach nicht erscheinen will.
    Es ist verwerflich, das Unglück von Menschen zu benutzen, um damit eine eigene Agenda voranzutreiben, die ansonsten keine Mehrheit finden kann. Selbst im eigenen Land nicht. Genau das ist es aber, was Merkel & Co. gerade versuchen. Mit einem geheuchelten Moralismus sollen die Länder in die Enge getrieben werden, die sich bislang gegen eine unerwünschte Überfremdung zur Wehr gesetzt haben. Die Länder, die klar erkannt haben, welche Rolle Merkels „Selfies“ mit Migranten gespielt haben, ebenso wie die Handlungsanweisungen für Migranten, wie man am schnellsten und effektivsten das deutsche Sozialsystem anzapfen kann. Die gibt es auch auf Arabisch, produziert von staatlichen Stellen.
    Seehofers Sorge gilt dem Sogeffekt
    Doch nun noch ein Wort zu den Lagern auf den griechischen Inseln und die Anzahl der Migranten dort. Wie das BAMF selbst mitteilt, sind im ersten Halbjahr 2020 64.790 „grenzüberschreitende“ Asylanträge eingegangen. Abgesehen von der Frage, wie das überhaupt sein kann, wenn auf dem Landweg niemand mehr gekommen sein kann, würde die Anzahl der Migranten auf den Inseln kaum ins Gewicht fallen.
    Allein im Jahr 2019 sind 140.000 Migranten ins Land geholt worden. Die vergleichsweise geringe Anzahl der auf den Inseln Gestrandeten hätte das Kraut auch nicht mehr fett gemacht. Auch dieses Jahr nicht. Aber gerade Innenminister Seehofer weiß genau, welchen Sogeffekt es hätte, wenn Migranten von den Inseln weiterreisen dürften. Dabei sollte man nicht vergessen, dass beim Übersetzen selbst über die kurze Distanz aus der Türkei wieder etliche zu Tode kommen würden. So ist weiterhin unklar, was Seehofer wirklich macht. Obwohl man meinen könnte, er wäre zu Merkels Bettvorleger mutiert, ist er wohlmöglich immer noch Merkels mächtigster Bremser, wo immer er es sein kann. Wer sonst könnte diese Rolle unauffällig besetzen, ohne seine Karriere aufzugeben? Seehofers Karriere ist schon zu Ende und er kann als „gefährlicher alter Mann“ frei agieren, wenn man die Sorge um seine Familie beiseite lässt.
    Niemand hat sich ernsthaft darum gekümmert, die katastrophalen Zustände auf den griechischen Inseln aufzulösen. Im Gegenteil hat man tatenlos zugesehen wie es immer schlimmer wurde. So kommt bei mir der Verdacht auf, dass genau das so sein soll, um zu gegebener Zeit mit diesen Missständen moralische Erpressung zur Hand zu haben. Eben so, wie es jetzt geschieht. In diesem Sinn ist es dann auch folgerichtig, dass wiederum niemand fordert genau aufzuklären, wie es zu diesem Feuer kommen konnte und wer es tatsächlich gelegt hat. Noch dazu, weil niemand verletzt worden ist, was allein schon als Wunder bezeichnet werden kann. War es eventuell ein abgekartetes Spiel, das von Merkel & Co. erwünscht war? Das gut organisiert war? Nein, ich will hier keine Verschwörungstheorie zusammenbasteln, aber die Frage als solche muss im Raum stehen.
    Die Zustände in den griechischen Lagern müssen beendet werden
    Die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass Merkels gebetsmühlenartig geforderte Verteilung von Migranten über ganz Europa auf unüberwindliche Widerstände gestoßen ist. Die jetzt nur gefühlte Minuten nach dem Brand aufgestellten Forderungen, endlich diesen Verteilungsmechanismus durchzusetzen, spricht dazu eine eigene Sprache. Die gesamte Diskussion über Migration nach Deutschland ist in der Versenkung verschwunden und gerade in diesem Jahr hätte man sie sicher nicht wiederbeleben können. So wird jetzt dieselbe Schiene gefahren wie bei Corona und sogar mit Corona. Schließlich war der Auslöser ja eine Corona-Quarantäne. Wer wollte dem widersprechen, dass diesen Feueropfern geholfen werden muss? So, wie moralinsauer als potentieller Mörder dargestellt wird, der den Maulkorbzwang als unsinnig ablehnt.
    Wir haben Hunderttausende ausreisepflichtige abgelehnte Migranten im Land. Von den Migranten auf den Inseln hat per definitionem keiner Asylrecht in Deutschland. Schließlich sind sie bereits in einem sicheren EU-Land. Wer also jetzt fordert, diese bei uns aufzunehmen, will die Anzahl der Ausreisepflichtigen und Ausreiseunwilligen vorsätzlich nach oben treiben. Zusätzlich ist es wohl willkommen, wenn der Sogeffekt wieder auflebt. So ist es überaus verwerflich und geradezu kriminell, das vorsätzlich gelegte Feuer für die perverse und zerstörerische Agenda zu benutzen.
    Und ja, auch ich bin dafür, die Zustände in den griechischen Lagern zu beenden. Aber nur, indem man alle, die kein Anrecht auf Asyl haben, ausnahmslos in ihre Herkunftsländer zurück schickt. Wie? Nun, den Weg auf die Inseln konnten sie auch selbstständig meistern. Vielleicht werden jetzt einige wegen des Feuers ihren Aufenthalt in den Lagern in eigener Initiative beenden und nach Hause zurückkehren. Das sollte die Botschaft aus Berlin sein: Leute, ihr habt keine Zukunft in Europa! Dann gibt es auch keinen Sogeffekt. Merkel & Co. tun aber alles, um genau das zu verhindern und da kommt der Brand auf Lesbos sehr gelegen.

    Nick 14.09.2020
  • Jetzt haben Flüchtlinge in Moria die Lösung gefunden. Plakate, Transparente, Demos und Krawalle bringen nichts, aber ein Feuerzeug und ein paar Steine für die Feuerwehr sind die Lösung, um von der Insel auf das Festland zu kommen. Linke Reporter machen für die deutsche Presse einige häßliche Bilder von dem abgefackeltem Lager mit Kleinkindern. Wer schlank ist und etwas jünger aussieht, der kann sich als unbegleiteter Minderjähriger bezeichnen und schon sitzt er im Flieger nach Germany. Dort warten auf ihn Erzieher und ehrenamtliche Helferinnen. Dann ruft er mit seinem iPhone seine verlorenen Eltern an und beantragt eine Familienzusammenführung notfalls mit einem vom Staat bezahlten linksgrünen Rechtsanwalt. Wenn jetzt ein Asylwohnheim ungemütlich wird und die Wartezeit auf eine Sozialwohnung zu lang wird, dann kann sich die in Moria bewährte Methode mit Feuerzeug und Steinen für die Feuerwehr wiederholen. Der Fernseher wird dann wie immer vom Rechtsterrorismus und von Gefahr von rechts berichten. Die Antifa wird dann die AfD als geistige Brandstifter bezeichnen, es heißt dann AfD hat dann mit-gezündelt.

    Endlosschleife 13.09.2020
  • Die ganze Welt mit Umzug nach Deutschland retten bis aus Deutschland Moria 2.0 wird? Wer bezahlt die Migranten-Fluten bei der Überschuldung? Wer soll Millionen Fremde in dieser Wirtschaftskrise mit Pleiten und Entlassungen alimentieren? Wo sollen so viele Sozialfälle wohnen? Hat Deutschland nicht schon genug Wohnungssuchende, Wohnungslose, Obdachlose und Flaschensammler?

    Brandstifter von Moria mit Vollkaskoasyl belohnen? Nein, bestrafen! Sonst werden sie in Deutschland ihre Wohnheime auch anzünden, um sofort eine Sozialwohnung zu erhalten. Das Feuer wird dann den Rechtsextremisten zugeschrieben. Unzählige Wohlstandsuchende werden sich noch mehr absichtlich in Not bringen, um uns mit Mitleid zu erpressen. Mit seeuntauglichen Booten bringen sich Wohlstandsuchende regelmäßig absichtlich in Seenot, um auf uns Druck zu machen, damit wir sie retten müssen. Danach fahren Rettungsschiffe mit Geretteten jedesmal in die falsche Richtung und locken so weitere es ihnen nachzumachen. So wird Europa mit Wohlstandsuchenden überflutet bis die Sozialausgaben die ganzen Staatshaushalte von verschuldeten und überschuldeten Staaten verschlingen. In einem mit ewigen Sozialfällen überfüllten überschuldeten Staat zu leben wird unsere Zukunft unerträglich machen.

    Radikale Flüchtlinge haben beschlossen das Lager an mehreren Stellen gleichzeitig anzuzünden. Nach Ausbruch des Feuers hätten Lagerbewohner die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen und versucht, sie an den Löscharbeiten zu hindern, berichtete der Einsatzleiter im Fernsehen. Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Videos in sozialen Netzwerken zeigten herumirrende, verängstigte Menschen und auch solche, die «Bye bye, Moria!» sangen.

    Olaf 13.09.2020
  • Rechtsextremisten bedeuten Ende vom Asyl, weil sie die Grenzen schließen und alle illegal eingereisten Fremden abschieben wollen.
    Linksextremisten wie Antifa, Die Grünen und Die Linken bedeuten auch das Ende vom Asyl, weil sie das Land so zugrunde richten, so bitter arm machen bis alle Asylsuchende weg wollen und keine neuen kommen wollen, weil es hier nichts mehr zum Verschenken gibt, weil das Sozialsystem nur Suppen von der Caritas anbieten kann.

    Gundula 13.09.2020
  • Wir haben keine Zukunft. Das Leben , Arbeiten, Sparen und Einzahlen in das Sozialsystem haben keinen Sinn mehr, alles wird sowieso schlecht enden. Aus Deutschland wird irgendwann Moria 2.0

    Volksbegehren: Brandstifter aus Moria auf Lesbos in Deutschand aufnehmen JA oder NEIN. Die Bevölkerung fragen, ob die das finanzieren will und ob sie bereit ist mit solchen aggressiven Fremden zusammenzuleben.

    Die ganze Welt mit Umzug nach Deutschland retten? Wer bezahlt die Migranten-Fluten bei der Überschuldung? Wer soll Millionen Fremde in dieser Wirtschaftskrise mit Pleiten und Entlassungen alimentieren? Wo sollen so viele Sozialfälle wohnen? Hat Deutschland nicht schon genug Wohnungssuchende, Wohnungslose, Obdachlose und Flaschensammler?

    Brandstifter von Moria mit Vollkaskoasyl belohnen? Nein, bestrafen! Sonst werden sie in Deutschland ihre Wohnheime auch anzünden, um sofort eine Sozialwohnung zu erhalten. Das Feuer wird dann den Rechtsextremisten zugeschrieben. Unzählige Wohlstandsuchende werden sich noch mehr absichtlich in Not bringen, um uns mit Mitleid zu erpressen. Mit seeuntauglichen Booten bringen sich Wohlstandsuchende regelmäßig absichtlich in Seenot, um auf uns Druck zu machen, damit wir sie retten müssen. Danach fahren Rettungsschiffe mit Geretteten jedesmal in die falsche Richtung und locken so weitere es ihnen nachzumachen. So wird Europa mit Wohlstandsuchenden überflutet bis die Sozialausgaben die ganzen Staatshaushalte von verschuldeten und überschuldeten Staaten verschlingen. In einem mit ewigen Sozialfällen überfüllten überschuldeten Staat zu leben wird unsere Zukunft unerträglich machen.

    Radikale Flüchtlinge haben beschlossen das Lager an mehreren Stellen gleichzeitig anzuzünden. Nach Ausbruch des Feuers hätten Lagerbewohner die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen und versucht, sie an den Löscharbeiten zu hindern, berichtete der Einsatzleiter im Fernsehen. Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Videos in sozialen Netzwerken zeigten herumirrende, verängstigte Menschen und auch solche, die «Bye bye, Moria!» sangen.

    Antiantifa rechtsunten indymedia 13.09.2020
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