MAN-Werk in Plauen vor dem Aus

Laut Konzern sollen bei MAN Truck & Bus Tausende Stellen gestrichen werden. Das gab das Unternehmen bekannt. Auch der Standort Plauen scheint betroffen zu sein. 150 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Dagegen regt sich Widerstand.

Bundesweit demonstrieren Tausende Mitarbeiter gegen den großen Stellenabbau. Auch in Plauen finden Kundgebungen und Proteste statt. Organisiert werden diese von der IG Metall. Aber auch Parteien wie die SPD und Die Linke sind mit von der Partie.

Doch nicht nur die Sozialdemokraten, sondern auch die Vertreter der Gewerkschaften und der SED-Nachfolgepartei Die Linke haben die deutschen Werktätigen verraten und treten die soziale Ehre mit Füßen. Ihre Funktionäre denken selbst nur noch daran, wie sie ihre eigenen Pfründe sichern und im kapitalistischen System individuell vorankommen können. Oft stellen heuchelnde gewerkschaftsnahe Vereinigungen, Sozialdemokraten und Linkspartei-Vertreter selbst Menschen unter ihren eigenen Mindestlohnforderungen in Deutschland an. Für diese Feigenblattpolitik werden ihre Pöstchen im Gegenzug gut bezahlt. Gleichzeitig gehören ausgerechnet diese Parteien zu den vehementesten Befürwortern einer ungezügelten Einwanderung, die den deutschen Arbeitnehmer in einen brutalen Konkurrenzkampf mit Millionen Ausländern zwingt. Profitieren tut dabei wie stets nur das Kapital, auf der Strecke bleibt hingegen wieder einmal der deutsche Arbeiter!

Ein Dachverband der deutschen Arbeit!

Nicht Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, die heute ebenfalls am Gängelband der kapitalistischen Lobbyisten hängen, sollen die Interessen der Arbeiter vertreten, sondern die völkische Gemeinschaft selbst. Ein Dachverband der deutschen Arbeit – bestehend aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern – überwindet den Klassenkampf und bildet aus beiden Parteien eine Symbiose. Der Arbeitsfrieden ist durch die Einführung eines Vertrauensrates zu wahren, der sich aus Unternehmensführern und Belegschaft zusammensetzt; andernfalls muss ein soziales Ehrengericht eine Fallentscheidung treffen. Die Losung heißt: Nationale Arbeitsgemeinschaft statt kapitalistische Ausbeutung und Klassenkampf!

Aufsicht und Regelung von Großkonzernen!

Auch die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien strebt die Partei DER III. WEG an, damit eine Monopolstellung nicht auf Kosten der Endverbraucher ausgenutzt werden kann. Bei Großkonzernen ist ebenfalls die Notwendigkeit einer Verstaatlichung von Fall zu Fall zu überprüfen. Kriterium hierbei ist die Verquickung mit der Hochfinanz sowie das Wohl der Belegschaft. Während Managergehälter nach oben begrenzt werden, ist ein flächendeckender und jährlich angepasster gerechter Mindestlohn ohne Ausnahmen einzuführen. Ebenso muss eine Beteiligung der Arbeiter am Gewinn von Großunternehmen staatlich geregelt werden, was durch höhere Kaufkraft und bessere Arbeitsleistung die Wirtschaft stärkt.

Förderung mittelständischer Gewerbetreibender!

Private Gewerbetreibende – vor allem auch mittelständische Handwerksbetriebe – müssen als Arbeitgeber und Rückgrat der heimischen Wirtschaft unterstützt werden. Gerade aber auch Familienbetriebe und die Landwirtschaft im Speziellen müssen durch den Staat gefördert werden. Die Innovation und das freie Unternehmertum des Einzelnen kann in diesem Rahmen stattfinden, sodass die Leistungen letztendlich wieder der Gemeinschaft zugutekommen. Unternehmen, die durch allgemeine vorübergehende Negativzustände des Marktes in Bestandsschwierigkeiten geraten, müssen mit entsprechenden Maßnahmen gestützt werden. Eine gesunde Mischung aus Klein-, Mittel- und Großbetrieben sollte das angestrebte Ziel einer sozialistischen Wirtschaftspolitik sein, in der jedoch immer das Wohl des gesamten Volkes im Mittelpunkt steht.

Die Wirtschaft muss dem Volke dienen!

Im kapitalistischen System dienen die Menschen der Wirtschaft, also dem Kapital. Das erarbeitete Volksvermögen wird dem Volk selbst entzogen und über Umwege an Aktionäre, Finanzmogule und Banken abgeführt. Die Ungleichheit wird dadurch auf die Spitze getrieben, und so besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung inzwischen mehr als alle anderen auf der Erde lebenden Menschen zusammen. Trotz eines stetig weiter steigenden Wirtschaftswachstums schrumpft die Mittelschicht, und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Dieses Ausbeutungssystem, in dem ungedecktes Geld einen Gottstatus erhielt, muss umgekehrt werden. Nicht das Volk hat dem Kapital, sondern die Wirtschaft hat dem Volke zu dienen. Nicht Konjunktur und Wirtschaftswachstum haben Grundprinzipien der Wirtschaft zu sein, sondern Bedarfsdeckung, Ressourcenschonung und Qualitätserzeugung.





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