Das Bundesverdienstkreuz kommt aus China

Bildquelle: Flophila88 / wikipedia

Man stelle sich vor, ein offiziell von der Regierung verliehener Orden, der höchste des Landes um genau zu sein, wird in minderwertiger Qualität in China hergestellt, um die halbe Welt transportiert und dann feierlich übergeben, damit sich der freudige Empfänger ansehen muss, dass dieser unsauber verarbeitet ist oder gar nach wenigen Tagen kaputt geht.

Was sich anhört wie ein schlechter Witz, lässt bei jedem aufrechten Deutschen die Nackenhaare zu Berge stehen. Denn dieser “Witz” ist die grausige Realität – in der Bundesrepublik Deutschland. Wie die “Berliner Zeitung” berichtete, wurde das Bundesverdienstkreuz jahrelang in China hergestellt und dies in minderwertiger Qualität. Nun will der Bundespräsident mehr Geld, um das Billigprodukt aus China zu ersetzen.

Auch das Bundespräsidialamt musste im Zuge der laufenden Haushaltsverhandlungen einen Mehrbedarf von 65.000 Euro im Jahr anmelden. Kleinlaut hieß es, dass es Qualitätsprobleme bei Orden und Etuis gegeben habe. Dies erklärte die Ordenskanzlei im Schloss Bellevue in den Erläuterungen zu ihrem Haushaltsplan. Zudem sei durch einen Hinweis bekannt geworden, „dass die Emaillierung der Kreuze des Verdienstordens für alle Ordensstufen in China erfolgt“. Und als wäre dies nicht schon peinlich genug, störte es anscheinend niemanden, dass dies in minderwertiger Qualität geschah.

Wenigstens scheint es nach diesem jahrelangen peinlichen Vorgehen und den offensichtlichen Qualitätsproblemen, als habe man im Bundespräsidialamt den Fehler bemerkt. Dies geschieht leider entschieden zu selten auf den höheren Ebenen der morschen Bundesregierung. Sie schrieben den Lieferauftrag in diesem Jahr neu aus. Leider gab nur die Firma Steinhauer & Lück ein Angebot ab, welche auch der bisherige Lieferant für das Bundesverdienstkreuz war.

Wenigstens verständigte man sich darauf, dass das höchste Abzeichen des Staates, vertraglich verpflichtend, nach sozialen Mindeststandards zu fertigen ist. Was genau dies bedeutet, bleibt abzuwarten. Der Materialwert steigt jedenfalls von geizigen 2,67 Euro auf knapp 25 Euro pro Stück. Die Etuis, in denen die Orden überreicht werden, kommen künftig aus thüringischer Fertigung. Der Preis beträgt 15 Euro pro Stück statt 2,60 Euro. Die Materialkosten steigen also von guten fünf Euro auf 40 Euro. Daß selbst dieser Betrag entschieden zu wenig ist, muss man an dieser Stelle nicht erwähnen.

An diesem Beispiel ist wieder einmal wunderbar die Fratze der Regierung, auf dem brüchigen Boden des Kapitalismus gegründet, zu sehen. Es zählen keine Werte, allein das Geld. Selbst wenn man dafür das höchste Abzeichen des Staates in einer minderwertigen Qualität übergeben muss.





  • Das Verdienstkreuz von dieser Regierung ist doch nur als Judaslohn anzusehen. Also was solls.

    Wilhelm 24.10.2020
  • Genauso ist es.
    Was will man von einer dermaßen desolaten, faulfeigen und verlogenen Regierung – die das eigene Volk nur als Melkkuh betrachtet – anderes erwarten?

    Rainer Hölzer 23.10.2020
  • Wenn ich so sehe, welcher linke Volksverräter dieses “Verdienst”kreuz überreicht, für welche “Verdienste” (jedenfalls nicht im Sinne des Vaterlandes), und an welche Pappnasen überhaupt, kann ich gerne auf so´n Ding verzichten, egal ob aus China oder sonstwoher. Stolz bin ich dagegen auf das “Kriegsverdienstkreuz mit Schwerter” meines Grossvaters, Sturmbannführer der Waffen-SS an der Ostfront.

    Cornelius 23.10.2020
  • Orden von dieser Regierung sind doch nur Judaslohn.

    Wilhelm 23.10.2020
  • Find ich gut. Steht damit schließlich sinnbildlich für die Minderwertigkeit dieser Republik.

    Achim 23.10.2020
  • Würde die Regierung ihr Land lieben und diejenigen, die sich solche Auszeichnungen verdient haben, wirklich zu schätzen wissen, dann würde diese zum besten Goldschmied des Landes gehen und jeden einzelnen Orden, in bester Arbeit anfertigen lassen. So wie es jetzt geschieht, wird ganz klar die abwertende Haltung dem eigenen Volk gegenüber demonstriert… Helden sind hier schon lange nichts mehr wert.

    J. 22.10.2020
  • Na, dann ist doch soweit alles in Ordnung! Es paßt doch alles gut zusammen: minderwertiges Material für eine minderwertige “Ehrung”! Alles richtig gemacht.

    Beauseant 22.10.2020
  • Wer will den von diesem Staat noch eine Ehrung entgegen nehmen

    Ludwig Reinthaler 22.10.2020
  • Es ist ja auch nichts Wert !!
    Von ehrlosen Figuren kann es keine vernüftige Ehrung geben.
    Wie der Herr so das Gescherr…..!

    Thomas Wulff 22.10.2020
    • Moin,
      so sieht´s aus, in dieser Republik bekommt ein ehemaliger Fußballspieler, Thomas Hitzlsperger, das Bundesverdienstkreuz
      weil er sich öffentlich, zu seiner Homosexualität bekennt und andere Fußballspieler ermutigt sich auch zu outen.
      Dieser Orden ist genauso viel Wert wie die BRD, beide gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.

      MkG

      achtcolaachtbier 22.10.2020
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