Nachgereicht – Patriotische Bauern protestieren in Gera

Anfang November trugen thüringische Bauern im Osten des grünen Herzens von Deutschland ihren Protest auf die Straße. Mit schwarz-rot-goldenen und thüringischen Fahnen bestückte Landwirtschaftsmaschinen rollten in Richtung Gera aus. Auf Schildern und Transparenten waren Parolen wie: „NO FARMERS – NO FOOD – NO FUTURE“ zu lesen. Die Worte waren ebenfalls in den patriotisch-demokratischen Farben Schwarz-Rot-Gold gehalten.

Grund für den Protest waren wieder einmal die Senkung von Erzeugnis-Preisen im Lebensmittelsektor und das damit verbundene Verarmen der Versorger unseres Volkes, dem Bauerntum.

 

Milcherzeugerpreise – Preis pro Liter um zwei Cent reduziert

Im Herbst konnte der Einzelhandel eine neue Preissenkung beim Erzeugnis Milch durchdrücken. 2 Cent pro Liter Trinkmilch weniger konnten so für den Einzelhandel gesichert werden.

Wie üblich in diesem System sind die Preissenkungen nicht spürbar beim Endkonsumenten, dem deutschen Arbeiter, angekommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung der großen Einzelhandelsketten wird hingegen dank dieser Ausbeuterei attraktiver ausfallen. Im Ergebnis also wird der kleine Mann mal wieder an allen Fronten hintergangen, sowohl Arbeiter als auch Bauer, nur die Konzerne reiben sich die Hände.

Grob zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Bauern auf der einen Seite immer mehr Bestimmungen des Landes, des Bundes und der EU einhalten sollen, aber ihnen dafür immer weniger Geld zur Verfügung steht.

Die Bestimmungen für die Bauern erfordern Investitionen beispielsweise in neue Maschinen, bessere Produktions- und Verarbeitungsstätten und so weiter, aber andererseits sollen sie ihre Erzeugnisse auch immer billiger verkaufen und können somit das Geld für die notwendigen Investitionen nur schwer oder gar nicht mehr erwirtschaften.

Der wahre Bauernstand, abseits von kapitalistischen Großbetrieben der Landwirtschaft, welche von Ländern, Bund und EU finanziell massiv unterstützt werden, wird so stetig weiter ins Abseits gestellt. Dies geschieht so lange, bis auch der letzte aufrichtige Feldarbeiter sein Werk niederlegen muss, da seine schwere Arbeit die eigene Existenz nicht mehr sichern kann.

 

Bauern blockieren Lidl-Logistikzentrum

Das viele Bauern in Thüringen noch etwas Mumm in den Knochen haben, haben sie am 09. November 2020 in Gera bewiesen. An diesem Tag, in aller Frühe, wurde die Zufahrten zum großen Lidl-Logistikzentrum von protestierenden Bauern blockiert.

Das Anfahren von Gütern zum Logistik-Zentrum war teils massiv beeinträchtigt, wodurch Lieferungen gar nicht oder nur verspätet erfolgen konnten. Gemessen an der Größe des Unternehmens Lidl ein kleiner, aber für die Angestellten vor Ort doch spürbarer Schlag, der mit viel Aufholarbeit verbunden war.

Der Organisator Ronny Lätzer, bekennender Milchbauer, gibt sich den Illusionen des Systems nicht länger hin, so formulierte er:

„Vom Lippenbekenntnis bis zugrundlegenden Änderungen in der Preispolitik ist es ein sehr weiter Weg.“

 

Trotz geringer Erfolgsaussichten ist gerechter Protest nie als wertlos zu klassifizieren. Daher begrüßt unsere Partei den Akt des Bauernprotestes.

 

Ohne Bauernstand stirbt unser Land!

Mag man in Gesundheitskreisen über den Verzehr von Milch debattieren, mag man dagegen oder dafür sein: Fakt ist, dass Milch momentan verkauft wird und für viele Bauern eine Lebensgrundlage darstellt. Wird diese Lebensgrundlage zerstört, dann sterben vor allem private Bauernhöfe und damit der deutsche Bauernstand.

Geschieht dies, stirbt die Quelle für eine gesicherte und unabhängige Ernährungsversorgung innerhalb Deutschlands. Dementsprechend kann ein Deutscher nicht der Auffassung sein, dass diese Entwicklungen wünschenswert sind. Welche Erzeugnisse und wieviel davon Bauern produzieren müssen, kann und soll Grundlage von Diskussionen und Entscheidungen sein. Das Bauernsterben an sich aber stellt einen indiskutablen Alptraum für das deutsche Volk dar!

Deshalb unterstützt unsere Partei „Der III. Weg“ den Bauernstand, steht für regionale Produktionen ein und strebt nach einer möglichst unabhängigen Versorgung mit Nahrungsmitteln für Deutschland, durch unsere deutschen Bauern!





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