AfD Landesvize Sachsen-Anhalt verwendet SA-Wahlspruch

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Kay-Uwe Ziegler (AfD-Landesvize Sachsen-Anhalt) ist nach Verwendung eines Spruchs der Sturmabteilung (SA) in seiner Rede zum 9. November in der Kritik. Die parteiliche und seine persönliche Reaktion lassen jedoch Zweifel an der Deutung seiner Aussage zu.

 

Polizeiliche Ermittlungen in Sachsen-Anhalt

Die Polizeiinspektion Magdeburg ermittelt gegen Ziegler. Unbekannte Personen hatten Anzeige erstattet. Der mutmaßliche Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen steht im Raum.

Ziegler hatte eine Rede am 9. November 2020 am Grenzdenkmal in Hötensleben mit dem Zitat „Alles für Deutschland“ abgeschlossen. Dieser Wortlaut war der Wahlspruch der Sturmabteilung (SA).

 

Parteiinterne Kämpfe und Rückgratlosigkeit

Die Reaktion der AfD auf diesen Vorfall zeigt wieder einmal das fehlende Rückgrat auf Führungsebene. „Der Landesvorstand distanziert sich generell von derartigen Äußerungen. Wir werden in der nächsten Vorstandssitzung mit Herrn Ziegler darüber reden müssen“ sagte z.B. Martin Reichardt (Landesvorsitzender – AfD, Sachsen-Anhalt) lokalen Pressevertretern.

Ziegler selbst distanziert sich jetzt selbst von seiner Aussage. Er gibt sein historisches Unwissen zu und betont, dass er sich erst später zu seinem verwendeten Zitat belesen habe. Die Sentenz und das Video der Rede sind in der Zwischenzeit gelöscht worden.

 

 

Wie nicht anders zu erwarten war, rechtfertigte sich Ziegler mit den Worten „Ich wollte damit nicht am rechten Rand fischen“. Auch stellt er sich als ein typisches Opfer dar und wittert ein „innerparteiliches Ränkespiel“ gegen sich.

Betrachtet man diese Aussagen und andere Handlungen der Partei bundesweit in letzter Zeit, so kann ketzerisch die Frage gestellt werden, warum die Politik über ein Verbot dieser Partei diskutiert.

 

Weltanschauung statt Ideologie

Wir, die nationalrevolutionäre Partei „Der III. Weg“, sehen, dass alle real existierenden Wirtschafts- und Staatsformen von Ideengebilden ausgehen, wie die Welt sein sollte. Ob nun im liberalkapitalistischen Internationalismus oder im kommunistischen Internationalismus, der Mensch muss sich dort einer theoretischen Ideologie anpassen und über allem steht ein naturwidriges und dogmatisches Denken.

Unsere Partei „Der III. Weg sieht dies radikal anders. Die Grundlagen unserer Weltanschauung sind die Erkenntnisse aus Evolution, Genetik und Verhaltensforschung sowie die universellen Naturgesetze. Wir erkennen die Welt, wie sie ist, und formen – darauf zugeschnitten – unsere Wirtschafts- und Staatsform.

 

Deutscher Sozialismus jetzt!

1 Kommentar

  • welch erbärmliches verachtenswürdiges Statement der AfD Landesführung,vom Protagonisten will ich erst gar nicht reden. „Alles für D……!“. Für wen denn sonst? Für den Zuchtstier vom Gratlerbauern aus Hinterdupfing?

    ewald ehrl 06.12.2020
  • Wenn du dich erst an das schöne Leben auf den blauen Stühlen gewöhnt hast, hast du auch schnell vergessen wofür du mal angetreten bist. Und wer kann schon in diesen schweren Zeiten von sich behaupten, einfach mal so eine Coronapauschale zu bekommen. Da interessiert das Volk nur noch bei Wahlen.

    Wilhelm 05.12.2020
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