Massive Insolvenzwelle im Jahr 2021 erwartet

Um ihr Versagen in der Corona-Krise zu verschleiern, setzte die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht im vergangenen Jahr aus. Noch bis 31. Januar sind Unternehmen davon befreit. Sollte die Aussetzung nicht verlängert werden, dann droht uns in Kürze eine riesige Welle an Insolvenzen. Unternehmen, die eigentlich bereits im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag hätten stellen müssen und lediglich künstlich am Leben erhalten wurden, müssen dies nun nachholen.

Der Handelsverband rechnet mit rund 50.000 Insolvenzen. Beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) erwartet man sogar 400.000 Insolvenzen im Jahr 2021. Doch es geht dabei nicht nur um die Unternehmer. Auch zahlreiche Angestellte werden in der Folge ihren Arbeitsplatz verlieren und in den bisher durch Kurzarbeitergeld geschönten Arbeitslosenstatistiken auftauchen.

Allein im Handel sind Schätzungen zufolge eine Viertelmillion Arbeitsplätze in Gefahr. Nach einer Einschätzung des Ökonomen Gabriel Felbermayr werden im Zuge der Corona-Maßnahmen in der Bundesrepublik insgesamt rund 600.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Das ist eine stolze Leistung der Bundesregierung. Wir erinnern uns noch gut an die Worte des Wirtschaftsministers Peter Altmaier, wonach kein einziger Arbeitsplatz wegen Corona verloren gehen sollte. Nun, unter dem Strich gingen die Arbeitsplätze tatsächlich überwiegend wegen der absolut desolaten Politik im Umgang mit Corona verloren. Doch so wird Herr Altmaier seine Aussage kaum gemeint haben.





1 Kommentar

  • Das war leider schon absehbar, als die ganzen Kurzarbeitergeldanträge kamen. Schon da war klar, daß es nicht nur bei Kurzarbeitergeld, sondern auch zu einer Menge Insolvenzen kommt. Ich frage mich immer wieder, wie kann so etwas gerechtfertigt werden? Mit einem Virus, der nicht mal eine Sterblichkeitsrate von 0,5% aufweist? Damit bestimmt nicht!
    Beste Grüße

    Willi Westland 18.01.2021

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