Volkswirtschaft und Volksgesundheit bewahren

Ausführliche Erläuterung und Konkretisierung des 10-Punkte-Programms zur Beendigung der Corona-Krise.

Punkt 4: Volkswirtschaft und Volksgesundheit bewahren

Ein medizinischer Grundsatz lautet: „primum nihil nocere“ – „erstens nicht schaden“. Doch die gegenwärtige Politik ist blind für alle „Kollateralschäden“, die bei der Bekämpfung von Covid-19 anfallen. So entsteht ein gewaltiger Schaden sowohl für die Wirtschaft, als auch im sozialen Bereich. Unter dem Herunterfahren ganzer Wirtschaftszweige leiden vorrangig kleine und mittelständische Betriebe. Dabei handelt es sich oftmals um Unternehmen, die es auch vor der Pandemie nicht leicht hatten. So wird die Verdrängung von kleinen Geschäften durch Weltkonzerne wie Amazon beschleunigt. Insbesondere in strukturschwachen, ländlichen Gegenden veröden Innenstädte in kleinen Städtchen, Infrastrukturen werden geschwächt, ganze Landkreise verlieren so ihren eigentümlichen und lebenswerten Charakter. Mit den massiven finanziellen Unterstützungen für Betriebe und der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht werden die wirtschaftlichen Folgen der „Corona-Politik“ kaschiert. Doch die Schulden, die heute neu aufgenommen werden, werden eines Tages von der heutigen Jugend beglichen werden müssen. Es wird Politik auf dem Rücken kommender Generationen gemacht. Dabei werden in der Zukunft ohnehin schon die Folgen des massiven Geburtenschwunds in Form von sinkenden Sozialleistungen bei steigenden Sozialabgaben zu tragen sein. Die Partei „Der III. Weg“ steht auch für langfristige Lösungsansätze und setzt sich für eine bessere Zukunft für unsere Kinder ein!

Neben den wirtschaftlichen Schäden leidet unser Volk jedoch auch an Folgen für die Volksgesundheit und einer Schwächung unseres sozialen Gefüges. Bereits im ersten „Lockdown“ war ein deutlicher Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt zu beobachten. Einer Studie der Technischen Universität München zufolge wurden drei Prozent der Frauen während der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen Opfer von häuslicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt. Auch Kinder leiden, fast 5 Prozent wurden gewalttätig bestraft. Depressionen nehmen zu, insbesondere alte Menschen leiden unter zunehmender Isolierung. Aus Angst vor Covid-19 verzichten viele Menschen auf soziale Kontakte, Menschen mit einem ohnehin eingeschränkten sozialen Umfeld sind davon besonders betroffen. Offenbar steigt auch die Zahl der Selbstmorde an. Aus einer Anfrage des Berliner FDP-Abgeordneten Marcel Luthe geht hervor, dass die Zahl der Sprünge mit unterstellter suizidaler Absicht, die „absichtliche Einnahme von Medikamenten-Überdosen mit ausgelösten Atembeschwerden“, die „absichtliche Überdosis von trizyklischen Antidepressiva“ und die „Kombination von akuter Suizidgefährdung in Verbindung mit gewalttätigem Verhalten“ zugenommen haben. Weiterhin scheuen viele Menschen aus verschiedenen Gründen den Gang zum Arzt. Selbst bei Symptomen von potenziell lebensgefährlichen Krankheiten wie dem Herzinfarkt verzichten viele Menschen auf den Weg ins Krankenhaus, um sich dort nicht mit Covid-19 zu infizieren.

Generell wird eine Lebensweise gefördert, die chronische Krankheiten begünstigt. Viele Deutsche halten sich an die Empfehlungen der Regierung und leben „faul wie die Waschbären“. Dies geht einher mit einem steigenden Konsum von Alkoholika, einer ungesunden Ernährung, verminderter Bewegung. Die Schließung von Sportstudios und das Herunterfahren des Vereinslebens trägt ebenso zu einer Schwächung der Volksgesundheit bei. Die Partei „Der III. Weg“ fordert die unverzügliche Öffnung von Sportstudios und Vereinen. Der Breitensport muss gefördert und nicht gehemmt werden! Ebenso muss ein gesunder Lebenswandel und nicht eine degenerierte Konsumgesellschaft propagiert werden. Auch sonstige Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen geschützt werden.

10-Punkte-Programm zur Beendigung der Corona-Krise

 

1. Covid-19 ist ausschließlich im medizinischen Notstand eine Gefahr für die Volksgesundheit
Solange ausreichend Intensivbetten und Personal vorhanden sind, bewirkt Covid-19 keine erhöhte Sterblichkeit. Wenn aber der Fall des medizinischen Notstandes eintritt und damit nicht mehr alle schwer Erkrankten auf Intensivstationen mit Beatmungsgeräten behandelt werden können, sterben auch zunehmend Menschen, die unter normalen Umstanden mit der damit einhergehenden guten medizinischen Versorgung überlebt hätten. Also nicht Covid-19 an sich ist die große Gefahr, sondern die Überlastung des Gesundheitswesens im Zuge einer Pandemie, auf die man nicht vorbereitet ist.

2. Intensivbetten und Personal aufbauen und vorhalten
Bereits nach Bekanntwerden des Ausbruchs von Covid-19 in China hätte umgehend damit begonnen werden müssen, flächendeckend Intensivbetten, Beatmungsgeräte und Corona-Tests zu beschaffen sowie geeignetes Fachpersonal anzulernen. Dies ist nach wie vor umzusetzen, so daß eine Versorgung von hunderttausenden Erkrankten sichergestellt werden kann.

3. Keine Einschränkung der Freiheitsrechte
Zur Verhinderung einer unkontrollierten Ausbreitung von Covid-19 sind gemäßigte Maßnahmen (z.B. Mundschutz auf freiwilliger Basis) sowie eine Quarantäne für Erkrankte und deren Kontaktpersonen angemessen. Die Beschneidung der bürgerlichen Freiheitsrechte in Gänze sowie des Wirtschaftslebens sind abzulehnen.

4. Volkswirtschaft und Volksgesundheit bewahren
Im Zuge der Bekämpfung einer Pandemie ist immer zwischen Beibehaltung der Volksgesundheit und Erhaltung der Wirtschaftskraft abzuwägen. Jede Krankheit fordert (Todes-)Opfer. Der Schaden für einen Volkskörper durch das Herunterfahren einer Volkswirtschaft bzw. einzelner Wirtschaftszweige ist so vehement, daß dies in keinem Verhältnis zu den aktuellen Todeszahlen durch Covid-19 steht und somit absolut unverhältnismäßig ist. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß Eigentum im privaten wie im öffentlichen Raum weiterhin geschützt wird und die ideellen Freiheiten zu wahren sind. Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden jedem Deutschen selbstverständlich weiterhin zugänglich gemacht.

5. Herdenimmunität und freiwillige Impfung
Im Anfangsstadium einer zu erwartenden Pandemie sind durch geeignete Maßnahmen so viele Infektionen zu vermeiden wie möglich. Wenn dies aber nicht in ausreichendem Maße gelingt, dann ist eine „Herdenimmunität“ anzustreben. Dies kann durch eine durchgemachte Infektion oder auf Basis einer freiwilligen Impfung (Kein Impfzwang) erreicht werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass zwischen 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun sein müssen, um die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen.

6. Einheitliche Regeln für Bund und Länder
Bundesweit haben einheitliche Regeln zur Bekämpfung und Eindämmung einer Pandemie zu erfolgen, welche stufenweise und anhand von Kennzahlen in allen Gemeinden und Landkreisen gleichermaßen anzuwenden sind. Der Bevölkerung sind diese Regeln transparent und nachvollziehbar bekannt zu geben. Gleichzeitig muß gegenüber der Bevölkerung eine staatliche Strategie und ein zeitlicher Horizont kommuniziert werden.

7. Mediale und politische Hysterie beenden
Mit einer klar erkennbaren Strategie und Vorgehensweise seitens der Behörden wird einer medialen wie politischen Hysterie vorgebeugt, so daß eine sachliche und rational gelenkte Diskussion möglich ist. Medienunternehmen, die bewusst Falschmeldungen und Hysterie betreiben, sind staatlich zu sanktionieren.

8. Gesundheitswesen verstaatlichen
Die Privatisierung des Gesundheitswesens ist vollständig rückgängig zu machen und der Staat mit der Gesunderhaltung seiner Bürger zu beauftragen; lediglich die haus- und fachärztlichen Praxen bleiben in privater Hand. Die Gesundheit der Menschen darf nicht als Bereich der Profiterwirtschaftung betrachtet werden. Eine Unterscheidung nach sozialem Stand darf im Gesundheitswesen nicht stattfinden. Eine angemessene Bezahlung und gleichzeitiger Aufbau von Fachpersonal im Gesundheitswesen, gerade auch für den Krisenfall, ist zwingend notwendig.

9. Seuchenschutzbehörde aufbauen
Umgehender Aufbau einer Seuchenschutzbehörde, welche Konzepte zur frühzeitigen Bekämpfungen möglicher Pandemieszenarien erarbeitet und im Ernstfall die Umsetzung dieser koordiniert und durchsetzt. Ziel hierbei ist der optimale Schutz der Bevölkerung. Die Seuchenschutzbehörde hat die Anschaffung/Bereitstellung von ausreichend medizinischen Materialien für den Ernstfall sicherzustellen.

10. Wirtschaftliche und medizinische Unabhängigkeit
Zur zeitnahen Bereitstellung von lebensnotwendigen medizinischen Materialien im Ernstfall ist eine wirtschaftliche wie medizinische Unabhängigkeit von Drittstaaten von Nöten. Hierzu sind sämtliche marktbeherrschenden Pharmaunternehmen zu verstaatlichen, um das Volk mit qualitativ hochwertiger Medizin zu bezahlbaren Preisen versorgen zu können. Auch im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln ist eine völlige Autarkie Deutschlands unter Beibehaltung der privaten Landwirtschaft anzustreben.





  • Könnte man noch hinzufügen: Im Zuge der Pandemie-Politik ist jeder, der nicht an COVID-19 erkrankt ist, ein Patient zweiter Klasse auch wenn seine Erkrankung tödlich enden wird, wenn man sie nicht behandelt, zB Krebsktranke, die nicht mehr operiert werden, oder massiv sein Leben beeinträchtigen wird, wie zB durch medzinisch vermeidbare Erblindung (wenigstens in England).

    Auch das ist ein herzerweichendes Beispiel der «Selbstlosigkeit» der Corona-Paranoiker.

    RW 11.01.2021
  • Bitte setzt das durch! Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalten, ich bin depressiv, habe Angst und Panikattaken und weiß nicht wie lange ich es schaffe mich gegen meine Suizidgedanken zur Wehr zu setzen

    Christine 11.01.2021
    • Kommt jetzt hoffentlich nicht zu unsinnig rüber, aber damit habe ich mich auch lange rumgeärgert. In einer an sich beschissenen Situation sind «Hausmittelchen» natürlich nur sehr begrenzt nützlich, wollte es dann aber doch wenigstens mal schreiben:

      – alles sieht anders aus, wenn man mal etwas anständiges (selbstgekochtes, kein Zuckerzeug) gegessen und eine Nacht drüber geschlafen hat
      – lange Spaziergänge in menschenleeren Gegenden sind auch sehr gut

      NB: Ich befinde mich seit Tag 1 Corona (23. März letzten) Jahres im Prinzip in vollständiger sozialer Isolation. Meine Familie wohnt in einem anderen Land und besuchen dürfen wir uns nicht. Ich arbeite von Zuhause, da mein Arbeitgeber in noch einen anderen Land sitzt. Außer Kneipenbekanntschaften habe ich auch keine Freunde (da erst 10 Jahre am gegenwärtigen Wohnort ansässig).

      RW 13.01.2021

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