Im Gespräch mit Thomas Rousseau von der Patriot Front (Teil 2 von 2)

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Der III. Weg: Der US-Präsident Donald Trump wird in Europas Medien sehr negativ dargestellt. Wie ist die Sicht des weißen Amerikaners auf ihn? Wir beurteilt ihr seine Politik?

Patriot Front: Trump wird oft als nationalistischer Demagoge verunglimpft, aber das trifft nur zu, wenn man den Medien oder seinen großmäuligen Unterstützern glauben will. In Wirklichkeit ist er nur eine Marionette, der als Fassade für ein tyrannisches System dient.

Wir glauben, dass wirkliche Veränderungen nicht von ganz oben kommen können, wie die Anhänger konventioneller Politik meinen. Wir glauben, dass eine andere Politik zuerst vom Volk selbst kommen muss, denn das Volk und seine Überzeugungen ist die Wurzel aller Legitimität staatlichen Handelns.

Nach der Wahl hatten Anhänger und Gegner Trumps eine Menge Begründungen für das Wahlergebnis und wie es weitergehen könne und müsse. Wir als Organisation haben uns davon immer ferngehalten, denn an unseren Zielen und Aktivitäten änderte sich nichts, unabhängig vom Ausgang der Wahlen.
Der Staat ist immer noch ein internationalistisches, imperialistisches Instrument zur Auflösung der Nation, egal ob ein Demokrat oder ein Republikaner an der Spitze steht. Unsere Hoffnung liegt in unseren Mitstreitern, nicht in Politikern. Das war die größte Lektion, die wir, bei allem Respekt für die Regierung, in den vergangenen vier Jahren gelernt haben.

 

Der III. Weg: Früher waren ja viele nationale Bewegungen in den USA von der Skinhead-Subkultur geprägt bzw. beeinflußt. Die ganze Szene hatte aber so viel Hass und Gangmentalität in sich. Spielt das heute noch immer eine Rolle oder sind diese Zeiten glücklicherweise überwunden?

Patriot Front: Für einige mögen diese Zeiten nicht vorüber sein, aber nichts davon spielt für unsere Organisation eine Rolle. Bei uns gibt es keine Kultur der Gewalt, Drogen oder Primitivität und wir werden alles dafür tun, dass dies niemals Einzug bei uns hält.

Wir glauben, dass wir niemals einer Gangmentalität wie in der Skinhead-Szene oder bei anderen Subkulturen folgen sollten. In der Vergangenheit haben soziale Umgangsformen dafür gesorgt, dass die Menschen gefestigt, frei von Drogen und friedlich gelebt haben – das Gegenteil von dem, was wir später sein sollten. Heute ist die vorherrschende Meinung der Sozialplaner, dass wir offen für Drogen, Gangsterkult und voll von negativen Gefühlen sein sollen. Es ist daher wahrhaft revolutionär, gesund in Körper, Geist und Weltanschauung zu sein.

Der III. Weg: Seid ihr auch kulturell oder im Freizeitbereich tätig oder beschränkt sich die Patriot Front alleinig auf politische Aktivitäten?

Patriot Front: Unsere Aktivisten nehmen regelmäßig an Wanderungen, Zeltlagern, sportlichen Wettbewerben und anderen Gemeinschaftsaktivitäten teil. Viele unserer größeren Aktionen bieten Gelegenheiten für unsere Mitglieder, sich untereinander kennenzulernen und sich auch privat zu vernetzen.
Weil uns die Zeit unserer Aktivisten kostbar ist, versuchen wir immer, viele Möglichkeiten zu bieten, wenn wir uns treffen. Auch wenn private Gemeinschaftsaktivitäten nicht unser Hauptziel sind, besteht hierzu im Rahmen unserer Arbeit immer die Gelegenheit.

 

Der III. Weg: Letztes Jahr waren ja ein paar Aktivisten von euch in Europa unterwegs. U.a. in Polen und Skandinavien. Wie kam es dazu und was waren eure Eindrücke?

Patriot Front: Ich selbst habe an der Reise nicht teilgenommen, aber ich habe von den beteiligten Aktivisten alles erzählt bekommen – es war ein spannender Überblick über die Aktivisten und Bewegungen in Europa. Wir sind sehr dankbar für die uns gewährte Unterstützung, vor allem, weil unsere Organisation sehr viel jünger ist als die, die wir getroffen und mit denen wir uns ausgetauscht haben. Solidarität mit den Bestrebungen unserer Brüder ist immer auch eines unserer Ziele.

 

Der III. Weg: Wieso habt ihr nicht auch den „III. Weg“ in Deutschland besucht?

Patriot Front: Die Möglichkeiten der Reise waren in Bezug auf Zeit und Ressourcen begrenzt. Wir haben soviele Orte wie möglich besucht. Nicht alle Aktivisten konnten für die gesamte Dauer der Reise teilnehmen, so dass unser Reiseprogramm beschränkt werden musste.
Damals hatten wir keinen offiziellen Kontakt zum „III. Weg“, was sich jetzt glücklicherweise geändert hat. Sollten wir die Reise wiederholen, werden wir euch gerne bevorzugt treffen.

 

Der III. Weg: Was haltet ihr von den Aktivisten der „Nordfront“ aus Skandinavien?

Patriot Front: Ich habe nur gute Rückmeldungen über die Gastfreundschaft und freundliche Aufnahme erhalten, die unsere Aktivisten bei der Nordischen Widerstandsbewegung gefunden haben. Ich habe großen Respekt vor ihnen und freue mich jedes Mal, wenn ich mit ihnen bei „Nordic Frontier“ spreche.

Thomas Rousseau, Anführer der Patriot Front

Der III. Weg: Seht ihr den Corona-Virus als Gefahr oder als Chance der politischen Veränderung?

Patriot Front: Ich glaube, dass das Corona-Virus – egal ob es sich dabei um eine echte Gesundheitskrise oder eine Inszenierung der Regierung, um die Menschen zu verängstigen, handelt – eine Chance ist, die verstärkten staatlichen Zwangsmaßnahmen gegenüber der Nation und ihren kritischen Bürgern offenzulegen. Ansonsten hoffe ich, dass die Verbreitung des Virus bald zurückgeht und damit auch die damit verbundenen Einschränkungen für unsere Organisation.

 

Der III. Weg: Was ist eure Meinung zu den letzten US-Präsidentenwahlen?

Patriot Front: Wir glauben, dass die Wahl ein weiteres Beispiel für die politische Charade ist, mit der die Amerikaner so oft betrogen werden und dass Trumps Niederlage auch damit zusammenhängt, dass er seine Versprechen nicht gehalten hat. Wir hoffen, dass die vom bisherigen politischen Wechselspiel Enttäuschten jetzt verstehen, dass das System nicht länger den Willen der Nation oder irgendeiner Nation verkörpert. Es ist das System krimineller Politiker und der Superreichen, denen der Staat dient und von diesen Kreisen ist keine positive Veränderung zu erwarten.

 

Der III. Weg: Wie seht ihr den Präsidentenwechsel von Trump zu Biden und wie ist der Sturm aufs Kapitol einzuordnen?

Patriot Front: Die Änderungen des Präsidenten sind für die Sache der Nation von geringer Bedeutung. Wie wir in Pittsburgh, Pennsylvania festgestellt haben, „spielt es keine Rolle, welcher Tyrann auf dem Thron der Schlange sitzt, solange er in amerikanischem Blut getränkt bleibt.“ Die Regierung arbeitet weiterhin gegen die souveräne Existenz der Nation. Je mehr diesem falschen Glauben verfallen, dass „Normale“ sei zurückgekehrt, ist unsere Arbeit noch lange nicht erledigt.

Die jüngsten Ereignisse im US-Kapitol sind eine unglückliche Erinnerung an die Verwirrung und Hysterie, die Politik und Aktivismus in den Vereinigten Staaten umreißt. Die Menschen werden von fadenscheinigen Politikern in die Irre geführt und für die Nichteinhaltung der Gesetze seitens des Staates bösartig bestraft.

Die Patriot Front war aus verschiedenen Gründen an keinem der Ereignisse beteiligt, die sich trotz der Aussagen der Medien ereigneten. Die Organisation unterstützt weder „konservative“ Anliegen noch nimmt sie an Veranstaltungen teil, bei denen sie sich nicht unabhängig von anderen Parteien und in einem so sicheren und rechtlichen Verhalten organisieren kann, wie es die Umstände zulassen.

 

Der III. Weg: Vielen Dank, Thomas, für das interessante Gespräch und auf ein baldiges persönliches Kennenlernen. Hier geht es zur Netzseite der Patriot Front.

 

Teil 1 des Interviews zum Nachlesen…

1 Kommentar

  • Gut zu sehen, daß es in den USA wieder eine solide Gruppe gibt. Absolut unterstützenswert.
    Wünsche ihnen viel Erfolg.

    Olli 03.03.2021
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