Wo Gier auf Hunger trifft

Der Kapitalismus und die dadurch befeuerte Gier nach immer mehr Konsum nimmt mittlerweile nahezu weltweit immer groteskere Formen an. Während man auf Seiten der linksgrünen Gutmenschen und der indoktrinierten Jugend von Fridays for Future hauptsächlich Verbrennungsmotoren aufs Korn nimmt, eröffnet der kapitalistische Zeitgeist des Westens täglich neue Fronten im Vernichtungskrieg gegen die gesamte Welt.

Eine dieser Fronten ist laut einem UN-Bericht des Umweltprogramms UNEP die Lebensmittelverschwendung. Dieser Studie nach landeten 17 Prozent der 2019 produzierten Lebensmittel im Abfall, der Löwenanteil davon in der Tonne privater Haushalte. Nahrungsmittel, die während der Produktion verschwendet wurden oder per EU Verordnung, beispielsweise zu stark gekrümmte Gurken, zum „Gemüse non grata“ erklärt wurden und es nie zum Konsumenten schafften, wurden dabei erst gar nicht berücksichtigt. Es zeigt sich einmal mehr, dass dieses System entgegen der Natur arbeitet und die Menschen komplett ihrer Umwelt entfremdet werden.

 

Umsonst, aber alles andere als kostenlos

Diese errechneten 17 Prozent des Lebensmittelabfall-Index entsprechen demnach rund 930 Millionen Tonnen an Lebensmitteln. Tonnen bezieht sich dabei wohlgemerkt aufs Gewicht, nicht auf volle Mülltonnen. Um diese unglaubliche Zahl ins Verhältnis zu setzen, hilft es zu wissen, dass ein durchschnittlicher Deutscher zirka 670kg im Jahr isst. Alleine die weggeworfenen Lebensmittel würden also über 1,5 Milliarden Menschen problemlos reichen, um mehr als satt zu werden. In einer Welt, in der laut Schätzungen rund 690 Millionen Menschen von Hunger betroffen sind, gleicht diese Tatsache einer Farce. 61 Prozent dieser Nahrungsmittel gehen laut dieser Studie auf private Haushalte zurück, der Rest auf Lebensmitteldienste und Einzelhändler.

Völlig unabhängig von der Richtigkeit der Sache an sich, ist es also mit „containern“ oder der Abschaffung unnützer EU Beschlüsse nicht getan. Ebenfalls keine Rolle bei der Auswertung der in 54 Ländern durchgeführten Studie spielten die durchschnittlichen Einkommen des jeweiligen Landes, auch wenn in Ländern mit niedrigen Einkommen die ungenießbaren Teile wie Schalen und Knochen überwogen. Die Vorteile einer Reduzierung der Lebensmittelverschwendung liegen auf der Hand, so könnten schädliche Emissionen durch den Transport verringert, die Naturzerstörung verlangsamt, der Hunger gelindert und dazu noch Geld gespart werden. Dem gegenüber stehen natürlich wie immer die wenigen wurzellosen Profiteure einer globalisierten Welt mit Wegwerfgesellschaft.

 

 

 

Das System ist am Ende, wir sind die Wende!

Eine vorgeblich von antideutschen Linksgrünen angestrebte Nachhaltigkeit kann es in einer globalisierten Welt mit kapitalistischem System nicht geben. Die einzige Antwort, um diese Probleme zu überwinden, ist eine raumgebundene Volkswirtschaft, die sich möglichst autark versorgt. Dafür ist es natürlich nötig, den heimischen Bauernstand zu stärken und von der industriellen Landwirtschaft abzurücken. Auch der Wille, sich so weit wie möglich selbst zu versorgen bzw. regional und saisonal zu kaufen, kann dabei helfen, die Fesseln des Kapitalismus zu sprengen und der Zerstörung unserer Natur entgegenzutreten. Gerade in Zeiten des ewigen Lockdowns, der Zerstörung unserer Wirtschaft und der Kurzarbeit, wäre genau die richtige Zeit, alte Fertigkeiten, die eine möglichst autarke Lebensweise begünstigen, zu erlernen und der Selbstversorgung ein Stück weit mehr Beachtung zu schenken.

 

Im Kleinen vorleben, was man im Großen erwartet!

Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!





  • Guter Artikel! Nicht zu vergessen die schon seit Jahrzehnten dauernde Abholzung des Regenwaldes, die Vermüllung der Meere, rücksichtslose Rohstoffgewinnung und und ….
    Alles nicht erst seit gestern! Der systemtreuen, in einer Überflussgesellschaft aufgewachsenen Jugend fällt nichts anderes ein als den Verbrennungsmotor für alles schuldig zu machen. Der Kapitalismus hat erkannt das er unter der Gutmenschenmaske weiter seinen Profit scheffeln kann.

    Thorstein 08.04.2021
  • Welcher Mitteldeutsche, der älter als 45 ist, erinnert sich nicht an das Bild im Geschichtsbuch, wo Arbeiter Milch wegschütten wegen der Preise. Nichts, absolut nichts hat sich geändert, im Gegenteil.

    Jörg 08.04.2021

Kommentar schreiben

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 500 begrenzt.

Deine E-Mail Adresse wird nicht öffentlich sichtbar. Kommentare mit strafbarem Inhalt oder Verweisen zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
ZYSHY9EH

×