Die “Adlerwanderung” in der Uckermark

Am Pfingstwochenende sammelten sich etliche Mitglieder und Unterstützer unserer Partei “Der III. Weg” am Wolletzsee bei Angermünde in der Uckermark, um gemeinsam und zum ersten Mal die “Adlerwanderung” zu absolvieren. Jung und Alt gesellten sich am Morgen zueinander und lauschten den einleitenden Worten, die über Sinn und Herkunft der sogenannten “Adlerwanderung” berichteten.

 

 

Hierbei handelt es sich um eine Rundwanderung, deren Weg entlang des beeindruckenden Wolletzsee führt. Mit 18,5 km ist die Strecke auch für Anfänger leicht zu meistern und die verschiedenen Eindrücke der einmaligen Natur in der Uckermark entschädigen für jegliche Anstregung.

 

 

Der Großteil der Strecke befindet sich unmittelbar am Ufer des kristallklaren Sees, der wie jedes Jahr beste Wasserqualität vorzuweisen hat. Vorbei an traumhaften Lichtungen mit herrlichen Panoramen entdeckte man sogar einen imposanten Biberbau.

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls am Wegesrand wurde ein Gedenkstein für einen 1943 dort verunglückten Oberstleutnant gesichtet, hier hielt man kurz inne und setzte an zur ersten größeren Rast.

 

 

 

Nach ca. 10 km erreichte die Wanderschar bei Altkünkendorf einen kleinen Waldparkplatz, hier empfing uns der Versorgerstand des Stützpunktes Uckermark. Mit Kaffee, Tee, Obst und Gemüse, oder wer mochte auch einer Bockwurst im Brötchen konnte sich ausreichend gestärkt werden und die Zeit für ein erstes Resümee des Erlebten genutzt werden. Reger Austausch bei wärmenden Sonnenstrahlen offenbarte so manche begeisterte Naturseele in unseren Reihen. Gerade für unsere Teilnehmer aus der benachbarten Großstadt Berlin erwies sich dieses Naturspektakel als wohltuende Abwechslung zum Alltagswahnsinn der sonst von Konsum und Dekadenz gezeichneten Umwelt.

 

 

Angekommen an der Adlerquelle konnte jeder Teilnehmer nach Belieben einen Schluck der sehr eisenhaltigen Quelle genießen. Der Sage nach soll das erfrischende Nass einem ein langes Leben bescheren. Die Anwohner nutzen dieses Trinkwasser auch traditionell als Osterwasser. Die nächste Station unserer Wanderung war das sehr versteckt gelegene Denkmal für die Gefallenen des Landwehr Inf. Regt. 24 von 1916, welches sich auch aus Angermünde speiste. Hier hielten unsere Wanderfreunde ebenfalls kurz inne und setzten ihren Weg, beeindruckt von dem imposanten Bauwerk, weiter fort.

 

 

Ein entsprechendes Verweilen gab es natürlich auch an der Grabanlage für zwei deutsche Wehrmachtssoldaten, die dort noch 1945 ums Leben kamen. Diese Anlage wird bereits seit Jahren von Angehörigen unserer Partei gepflegt und gereinigt. Ortskundige Aktivisten vom Stützpunkt Uckermark setzten auch hier alle Anwesenden über die geschichtlichen Hintergründe in Kenntnis. Bei den letzten Metern bis zum Ausgangspunkt setzte dann doch noch starker Regen ein, der entsprechend angekündigt war, sich jedoch häufig anderswo entlud. Für unsere Wanderer war es aber eher eine Erfrischung, da der Schauer nur kurz auf dem Platz weilte.

 

 

 

Am Ausgangspunkt angekommen, gab es noch mal “Restefassen” am ebenfalls vorhandenen Verpflegungsstand. Alle hatten das Ziel ohne größere Schwierigkeiten erreicht, zum Andenken gab es noch Erinnerungsplaketten, über die sich jeder freute und ein wunderschöner Tag in der Gemeinschaft fand sein Ende mit dem Versprechen vieler, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

Erinnerungsplaketten und Auszeichnungen verschiedener Wanderungen




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