WELT-Interview: Sahra Wagenknecht spricht sich klar gegen Impfzwang aus (+Video)

Sahra Wagenknecht (Die Linke) spricht im WELT-Interview Klartext und greift die Stigmatisierung derjenigen an, die – wie sie selbst – ungeimpft sind. Für Sahra Wagenknecht muß Impfen eine freie Entscheidung bleiben! Außerdem bringt sie alle Fakten und Argumente gegen einen Impfpflicht in einer hervorragenden Weise auf den Tisch und entgegnet den voreingenommenen Fragen des Reporters mit Schneid.

10-Punkte-Plan zur Beendigung der Corona-Krise

1. Covid-19 ist ausschließlich im medizinischen Notstand eine Gefahr für die Volksgesundheit
Solange ausreichend Intensivbetten und Personal vorhanden sind, bewirkt Covid-19 keine erhöhte Sterblichkeit. Wenn aber der Fall des medizinischen Notstandes eintritt und damit nicht mehr alle schwer Erkrankten auf Intensivstationen mit Beatmungsgeräten behandelt werden können, sterben auch zunehmend Menschen, die unter normalen Umstanden mit der damit einhergehenden guten medizinischen Versorgung überlebt hätten. Also nicht Covid-19 an sich ist die große Gefahr, sondern die Überlastung des Gesundheitswesens im Zuge einer Pandemie, auf die man nicht vorbereitet ist.

2. Intensivbetten und Personal aufbauen und vorhalten
Bereits nach Bekanntwerden des Ausbruchs von Covid-19 in China hätte umgehend damit begonnen werden müssen, flächendeckend Intensivbetten, Beatmungsgeräte und Corona-Tests zu beschaffen sowie geeignetes Fachpersonal anzulernen. Dies ist nach wie vor umzusetzen, so daß eine Versorgung von hunderttausenden Erkrankten sichergestellt werden kann.

3. Keine Einschränkung der Freiheitsrechte
Zur Verhinderung einer unkontrollierten Ausbreitung von Covid-19 sind gemäßigte Maßnahmen (z.B. Mundschutz auf freiwilliger Basis) sowie eine Quarantäne für Erkrankte und deren Kontaktpersonen angemessen. Die Beschneidung der bürgerlichen Freiheitsrechte in Gänze sowie des Wirtschaftslebens sind abzulehnen.

4. Volkswirtschaft und Volksgesundheit bewahren
Im Zuge der Bekämpfung einer Pandemie ist immer zwischen Beibehaltung der Volksgesundheit und Erhaltung der Wirtschaftskraft abzuwägen. Jede Krankheit fordert (Todes-)Opfer. Der Schaden für einen Volkskörper durch das Herunterfahren einer Volkswirtschaft bzw. einzelner Wirtschaftszweige ist so vehement, daß dies in keinem Verhältnis zu den aktuellen Todeszahlen durch Covid-19 steht und somit absolut unverhältnismäßig ist. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß Eigentum im privaten wie im öffentlichen Raum weiterhin geschützt wird und die ideellen Freiheiten zu wahren sind. Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden jedem Deutschen selbstverständlich weiterhin zugänglich gemacht.

5. Herdenimmunität und freiwillige Impfung
Im Anfangsstadium einer zu erwartenden Pandemie sind durch geeignete Maßnahmen so viele Infektionen zu vermeiden wie möglich. Wenn dies aber nicht in ausreichendem Maße gelingt, dann ist eine „Herdenimmunität“ anzustreben. Dies kann durch eine durchgemachte Infektion oder auf Basis einer freiwilligen Impfung (Kein Impfzwang) erreicht werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass zwischen 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun sein müssen, um die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen.

6. Einheitliche Regeln für Bund und Länder
Bundesweit haben einheitliche Regeln zur Bekämpfung und Eindämmung einer Pandemie zu erfolgen, welche stufenweise und anhand von Kennzahlen in allen Gemeinden und Landkreisen gleichermaßen anzuwenden sind. Der Bevölkerung sind diese Regeln transparent und nachvollziehbar bekannt zu geben. Gleichzeitig muß gegenüber der Bevölkerung eine staatliche Strategie und ein zeitlicher Horizont kommuniziert werden.

7. Mediale und politische Hysterie beenden
Mit einer klar erkennbaren Strategie und Vorgehensweise seitens der Behörden wird einer medialen wie politischen Hysterie vorgebeugt, so daß eine sachliche und rational gelenkte Diskussion möglich ist. Medienunternehmen, die bewusst Falschmeldungen und Hysterie betreiben, sind staatlich zu sanktionieren.

8. Gesundheitswesen verstaatlichen
Die Privatisierung des Gesundheitswesens ist vollständig rückgängig zu machen und der Staat mit der Gesunderhaltung seiner Bürger zu beauftragen; lediglich die haus- und fachärztlichen Praxen bleiben in privater Hand. Die Gesundheit der Menschen darf nicht als Bereich der Profiterwirtschaftung betrachtet werden. Eine Unterscheidung nach sozialem Stand darf im Gesundheitswesen nicht stattfinden. Eine angemessene Bezahlung und gleichzeitiger Aufbau von Fachpersonal im Gesundheitswesen, gerade auch für den Krisenfall, ist zwingend notwendig.

9. Seuchenschutzbehörde aufbauen
Umgehender Aufbau einer Seuchenschutzbehörde, welche Konzepte zur frühzeitigen Bekämpfungen möglicher Pandemieszenarien erarbeitet und im Ernstfall die Umsetzung dieser koordiniert und durchsetzt. Ziel hierbei ist der optimale Schutz der Bevölkerung. Die Seuchenschutzbehörde hat die Anschaffung/Bereitstellung von ausreichend medizinischen Materialien für den Ernstfall sicherzustellen.

10. Wirtschaftliche und medizinische Unabhängigkeit
Zur zeitnahen Bereitstellung von lebensnotwendigen medizinischen Materialien im Ernstfall ist eine wirtschaftliche wie medizinische Unabhängigkeit von Drittstaaten von Nöten. Hierzu sind sämtliche marktbeherrschenden Pharmaunternehmen zu verstaatlichen, um das Volk mit qualitativ hochwertiger Medizin zu bezahlbaren Preisen versorgen zu können. Auch im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln ist eine völlige Autarkie Deutschlands unter Beibehaltung der privaten Landwirtschaft anzustreben.





  • Wie Wagenknecht werden immer mehr BRD-Politversager diesen Weg gehen, weil sie merken einen Haufen Leute durch dieses “Alleinstellungsmerkmal” für sich gewinnen zu können. Analog wie zum Beginn der Coronahysterie, als sich die Volksverräter mit immer noch härteren Zwangsmaßnahmen übertrumpfen wollten. Dem System ist das egal, solange sie BRD-politsch zuverlässige Personen hinterherlaufen und sich nicht in den tatsächlichen Widerstand einreihen.

    Freya3 17.01.2022
  • In der Gesamtheit betrachtet sind die Äußerungen Wagenknechts nichts als Bauernfängerei und die Bürger, die die Schlagstöcke und das Pfefferspray spüren sollten sich nicht ködern lassen. Die SED-Nachfolgepartei kennt sich schließlich auch mit der Unterdrückung von Bürgern sehr gut aus. Wagenknecht stellt nichts anderes als Seehofer während der Asylflut dar: BRD-politisch inkorrekte Statements geben und so die Schafe zur Schlachtbank locken.

    Freya2 17.01.2022
  • Die Argumente, die vorgebracht werden sind natürlich richtig und treffend. Trotzdem trägt Wagenknecht die volksfeindliche Politik der anderen Etablierten mit. Ein Beispiel ist Thüringen, wo DIE LINKE die Regierungspartei stellt. Hier gelten z.B. die in Bayern längst als verfassungswidrig erklärten Ausgangsbeschränkungen.

    Freya1 17.01.2022
  • Dieses “Welt-Logo erinnert mich an eine NIVEA-Dose. *lol*
    Wen noch? XD

    Nivea 15.01.2022
  • Bin gespannt, wann sie einmal auf die andere Seite wie Mahler wechseln wird!
    Wäre dass abgefahren! XD

    pro Wagenknecht 15.01.2022
  • Trotzdem bleibt “Sahra” (nomen est omen!) eine Kommunistin, die den Volkstod der Deutschen mittels Masseneinwanderung von Fremdrassigen vorantreibt. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Ihr hättet im Artikel herausarbeiten müssen, dass sie zwar zur Impfung recht hat, aber trotzdem eine politische Feindin des deutschen Volkes ist. Ob Ost, ob West – nieder mit der roten Pest!!!

    Volker 15.01.2022
  • Hat der gute Makss Damage immer noch rein romantische Fantasien von Sahra Wagenknecht oder schätzt er sie inzwischen auch für ihre Pandemie-Politik?

    Bernhard Oss 15.01.2022

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