Ottawa im Ausnahmezustand!

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Seit Tagen protestieren in Ottawa tausende Trucker und unzählige Unterstützer gegen die Coronamaßnahmen. Die Demonstranten halten die Hauptstadt besetzt und fordern umgehend das Ende der Coronamaßnahmen. Der Bürgermeister von Ottawa hat am Sonntag, dem 06.02.2022 den Notstand ausgerufen. Premier Trudeau wurde schon vor Tagen in Sicherheit gebracht und hält sich mit seiner Familie an einem geheimen Ort auf. Jim Watson, Bürgermeister der Stadt, sagte dazu wörtlich: „Die Situation ist völlig außer Kontrolle“ – „Wir sind eindeutig in der Unterzahl und verlieren diesen Kampf“, sagte er dem Radiosender CFRA. „Das muss rückgängig gemacht werden, wir müssen unsere Stadt zurückerobern“.

Auch in anderen kanadischen Städten, wie Toronto, Calgary, Vancouver und Quebec City war es zu Demonstrationen gekommen, berichteten kanadische Medien. Es geht längst nicht mehr nur um die Einreisebeschränkungen kanadischer LKW-Fahrer, sondern um die kompletten Coronabeschränkungen. Wir bleiben, bis die Beschränkungen aufgehoben sind, ist seitens der Demonstranten zu vernehmen.

 

Auszahlung von 10.000.000 kanadischen Dollar verhindert

Die Organisatoren der Proteste hatten zu Spenden aufgerufen, bei denen sage und schreibe zehn Millionen kanadische Dollar zusammen kamen. Prominente Unterstützer sind zum Beispiel der ehemalige US-Präsident Donald Trump, der den kanadischen Premierminister Justin Trudeau als „linksradikalen Irren“ bezeichnete, der „Kanada mit wahnsinnigen Corona-Maßnahmen zerstört hat“. Auch Tesla-Gründer Elon Musk hatte den Truckern mehrfach seine Solidarität ausgesprochen. Die Crowdfunding-Webseite GoFundMe hat die Finanzierung der Organisatoren gestoppt, die Gelder werden zurückgezahlt, hieß es.

Spektakulär war vor allem die zeitweise vollständige Blockade einer wichtigen Grenzbrücke in der amerikanischen Industriemetropole Detroit. Folglich sahen sich einige Autofabriken in der Region gezwungen, ihre Produktionsstraßen wegen fehlender Bauteile anzuhalten.

Auch bei uns in der BRD formiert sich ein deutscher Ableger des „Freedom Convoy“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Trucker-Protest auf die Autobahnen zu bringen. Das Ziel ist auch in Deutschland die Hauptstadt. Für jedes Bundesland existieren mittlerweile einzelne Koordinierungsgruppen auf Telegram. In der Nacht zum 7. Februar machten sich einige Fahrzeuge aus weiter entfernten Bundesländern auf den Weg nach Berlin. Die Teilnehmerzahl blieb jedoch weit unter den Erwartungen, was dem Umstand geschuldet war, dass die zahlreichen Organisatoren auf keinen gemeinsamen Nenner kamen.

 

Brückenblockade steht kurz vor der Auflösung

Seit mehreren Tagen haben kanadische Trucker als Protest gegen die Coronapolitik nun eine strategisch wichtige Brücke blockiert. Die Ambassador-Brücke, eine Hängebrücke über den Detroit River, ist eine der wichtigsten und bedeutendsten Grenzübergänge zwischen Kanada und den USA. Sie wird täglich von mehr als 40.000 Touristen und Berufspendlern genutzt. Waren im Wert von über 280 Millionen Euro transportieren Trucker Tag für Tag darüber – normalerweise. Die Blockade der selbigen hat weitreichende Folgen, so mussten beispielsweise sechs Autohersteller, unter anderen Ford und General Motors, wegen fehlender Teile ihre Produktion stoppen oder drosseln. Doch die Räumung steht anscheinend kurz bevor, denn das oberste Gericht in Ontario ordnete die Räumung der Brücke an. Die betroffene kanadische Provinz Ontario hatte bereits am 11.02. den Notstand ausgerufen. Ob die Räumung gewaltsam erfolgt, ist zurzeit noch völlig unklar. Die Proteste verliefen bisher überwiegend friedlich.

In der Bevölkerung stießen sie, trotz Dauerhupen und Lärmbelästigung, auf große Akzeptanz, auch wenn die Staatsmedien Gegenteiliges behaupten und wie vor ein paar Wochen noch von einer Minderheit sprachen. So hatten sich hunderte Anwohner mit Dieselkanistern auf den Weg gemacht, als den Truckern das Tanken erschwert werden sollte, indem die Benzinlieferungen in die Stadt eingeschränkt wurden. Die Polizei versuchte nun die Hilfe der Sympathisanten zu unterbinden und beschlagnahmte Kanister. Diese wiederum täuschten die Staatsdiener, indem sie leere oder mit Wasser gefüllte Kanister herumtrugen. Die Kommunalpolitikerin Catherine McKenney beschrieb die Lage in der Innenstadt als „völlige Gesetzlosigkeit“.

Auch in Europa, wie zum Beispiel in Brüssel und Frankreich, laufen Vorbereitungen, um den Verkehr in den Hauptstädten lahmzulegen. Es bleibt also spannend!

1 Kommentar

  • Das ist gelebte Volksgemeinschaft! Eine nationale Revolution gegen ein antivölkisches System kann auch funktionieren, wenn die Lebensadern in Form von Versorgung und Infrastrukturen lahmgelegt werden, völlig gewaltfrei. Die nationale Bewegung sollte sich verstärkt mit Literatur von Gene Sharp beschäftigen, der geforscht hat wie Revolutionen erfolgreich verlaufen. Kanada – frei, sozial & national!

    x 19.02.2022
  • Find ich gut! – Schade nur, dass im Nürnberg-Fürther Raum so gut wie nichts passiert, ich würde mich freuen wenn wir hier alles kippen könnten!!!

    Gerhard Weigel 18.02.2022
    • Melde dich bei uns und schließ dich dem Widerstand an.

      Redaktion 19.02.2022
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