
Spätestens jetzt sollten einige Endverbraucher ihre Gewohnheiten in unserer digitalen Welt hinterfragen. Zwei von drei Einkäufen werden heutzutage schon „kontaktlos“ getätigt, Tendenz steigend. Ist ja auch einfach, kein umständliches Wühlen nach Kleingeld oder fehlerhafte Rückgelderstattung. Doch diese Bequemlichkeit kann schnell nach hinten losgehen. Es sei mal dahingestellt, aus welchen Gründen das Zahlsystem ausfällt (ein Hackerangriff wurde beim aktuellen Fall bisher ausgeschlossen), aber wenn ein großflächiger Ausfall erstmal eingetroffen ist, besteht nahezu keine Möglichkeit mehr, an Bargeld zu kommen. Nicht umsonst wird als Krisenvorsorge mindestens eintausend Euro an Bargeld neben ausreichend Nahrung und Getränken im eigenen Haushalt empfohlen. Gerade in Großstädten ist es stets ratsam, eine geringe Menge an Papiergeld bei sich zu tragen. Schon manch einer konnte sich bei einem Überfall sein sprichwörtliches Leben erkaufen, ohne von einem Drogenabhängigen abgestochen zu werden.
Während Abschaffungsbefürworter immer wieder die Kriminalitätsbekämpfung, Schwarzarbeit sowie die hohen Kosten von Herstellung, Lagerung und Vernichtung des selben in die Waagschale werfen, wird der bargeldlose Mitbürger komplett systemabhängig und durchsichtig. Es ist jederzeit nachprüfbar, wer wieviel, was und wo gekauft hat. Ein Knopfdruck würde genügen, um das gesamte Ersparte einzufrieren, Benzin- und Nahrungsmittelkäufe unmöglich zu machen, bis, ja sagen wir mal, der Impfstatus auf dem neuesten Stand ist oder systemkritische Aktionen eingestellt werden. Übertrieben? Warten wir´s ab. George Orwell läßt grüßen!
Siehe hierzu auch: IWF plant Bargeldabschaffung













