
Eigentlich dürfte das Überwinden der dreifachen Zäune mit Nato-Draht und anderen Absperrungen nahezu unmöglich sein. In der Vergangenheit indes schafften es immer wieder zahlreiche Afrikaner, die in Horden von bis zu 2000 Menschen gegen den Zaun anrennen und wie die Affen mit Haken den Zaun zu erklimmen versuchen, illegal in die spanische Exklave einzudringen. Dabei wird seitens der Invasoren auch immer wieder Gewalt gegen die Polizei eingesetzt. (Siehe hier)
Die von den Menschenrechtsorganisationen beweinten Toten starben ausschließlich durch eigenes Verschulden. Sie fielen vom Zaun oder wurden einfach von anderen zerquetscht.
Ein Streit zwischen Marokko und Spanien wegen der früheren spanischen Kolonie Westafrika währt schon seit Jahren. Die Regierung in der Hauptstadt Rabat beansprucht beide Exklaven, Melilla und Ceuta für sich. Es warten oft Zehntausende Afrikaner in der Nähe der beiden Exklaven, um illegal in die EU zu kommen. Bei den regelmäßigen Grenzzaunattacken wurden zudem zahlreiche Grenzschützer auf beiden Seiten verletzt.













