Moskau eskaliert: Putin verkündet Teilmobilmachung und Annexion besetzter Gebiete

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Angesichts anhaltender Niederlagen der russischen Invasionsarmee und dem weiten Vorstoß ukrainischer Befreiungstruppen in den Regionen von Charkiw, Luhansk und Cherson hat Kremlchef Putin drastische Maßnahmen verkündet, die den Krieg in der Ukraine endgültig eskalieren lassen könnten. Am Mittwochmorgen verkündete er im russischen Staatsfernsehen die Teilmobilmachung, die es theoretisch ermöglichen soll, dass weitere 300.000 Soldaten – Reservisten und Personen mit einer militärischen Ausbildung – zum Kriegsdienst in der Ukraine einberufen werden sollen. Hat Putin bisher vor allem Soldaten aus den innerasiatischen Gebieten der Russischen Föderation rekrutiert, so werden jetzt wohl auch verstärkt europäische Russen eingezogen und gegen ihre Blutsverwandten in der Ukraine in die Schlacht geworfen.

Das sinnlose Ausbluten europäischer Völker für imperialistische Machtansprüche der Ex-KGB-Clique in Moskau wird also in die nächste Runde gehen. Auch Kriminelle aus den Gefängnissen und Straflagern Russlands sollen verstärkt für den Kriegsdienst herangezogen werden. Schlecht ausgebildet werden ihre Überlebenschancen gering sein, jedoch winkt ihnen bereits nach einem halben Jahr die Freiheit. In der Bevölkerung findet Putins Kriegstreiberei unterdes wenig Anklang. Auf die Ankündigung der Teilmobilmachung erfolgten landesweite Proteste, die von russischer Polizei zum Teil schon blutig niedergeschlagen wurden. 1350 Festnahmen wurden allein am Mittwoch verzeichnet. Aufgegriffenen Demonstranten sollen Haftstrafen bis zu 15 Jahren drohen. Zudem hat der Mobilisierungsbefehl eine Ausreisewelle unter jungen russischen Männern losgetreten, die sich nicht für Putins neobolschewistisches Kriegsregime zwangsrekrutieren lassen wollen.

Parallel zur Teilmobilmachung will Putin noch in diesen Tagen Scheinreferenden in den besetzten Gebieten von Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja abhalten lassen, um die geraubten ukrainischen Territorien in das Gebiet der Russischen Föderation zu überführen und damit von einer Rückeroberung durch Kiew auszuschließen. Ein Angriff auf die Territorien würde dann einer offiziellen Kriegserklärung an Russland gleichkommen und aus Moskaus Sicht den Einsatz von atomaren Waffen legitimieren. Der Westen hatte Moskau vor der Durchführung solcher Pseudoabstimmungen gewarnt, die eine gemeinsame Verhandlungsbasis mit Russland noch abträglicher machen und den Krieg weiter eskalieren lassen würden. Das Eskalationspotenzial liegt klar auf russischer Seite. Moskau hat bewiesen, dass ihm jedes Mittel Recht ist, um seine imperialistischen Territorialerweiterungen nach Westen durchzusetzen.

Würden die besetzten Gebiete durch Russland annektiert werden, so wäre eine humane Katastrophe für die ukrainische Zivilbevölkerung, die sich nicht der Kollaboration mit dem Feind schuldig machen will, vorprogrammiert. Bereits jetzt ist die ukrainische Bevölkerung in den besetzten Gebieten der völligen Willkür der Besatzer ausgeliefert. Bilder weiterer Massengräber im Stil von Butscha, die die ukrainische Armee bei ihrer Rückeroberung in Isjum vorfand, belegen einmal mehr, dass Europa hier dem alten stalinistischem Terrorstaat im neuen Gewand gegenübersteht.

Vor Moskau zu kapitulieren und die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Innerasien allein zu lassen, wie es die prorussischen Kreml-Speichellecker von AfD, NPD, Neuen Rechten und Teilen der Linkspartei fordern, hieße Millionen Angehörige eines europäischen Volkes seinen neobolschewistischen Henkern und Zwingherren zu überlassen. Als nationalrevolutionäre Deutsche und Europäer stehen wir dem Freiheitskampf des ukrainischen Volkes auch in dieser kommenden heißen Phase des Krieges bei, denn aus nationalistischer und völkischer Sicht kann es nur eine richtige Option geben: Der Kampf ist erst vorbei, wenn jeder Quadratmeter Heimaterde wieder in den Schoß des Vaterlandes zurückgeholt wurde.

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