Rezension von „Der dritte Blickwinkel“: Fackeln in deutscher Nacht – Aktivistenroman

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Mit dem zweiten Roman aus der „AG – Feder und Schwert“ hält der Käufer dieses Buches trotz dessen empfehlenswerten Vorgängers „Rebellische Herzen“ ein Werk in seinen Händen, wie es in dieser inhaltlichen Form seit der Einführung des unsäglichen österreichischen sogenannten Verbotsgesetzes und hier im Speziellen des totalitären Gummiparagraphen 3g  wohl noch nicht existierte.

Wie legitim, ja wie geradezu notwendig der Roman „Fackeln in deutscher Nacht“ ist, beweist die mediale Aktualität dieses stalinistischen Terrorgesetzes gegen das Deutschtum in der österreichischen Alpenrepublik. Wurde es doch gerade erst durch die grüne Justizministerin mit „Migrationsvordergrund“ (so ihre Eigenbezeichnung) Alma Zadić und unter tatkräftiger Beteiligung des DÖW („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes – ein unter vor allem österreichischen Nationalisten bekanntes und als Denunziantenstadel bezeichnetes, stasihaftes Konstrukt) nochmals derart verschärft, sodass es dem bolschewistischen Verfolgungsapparat innerhalb des „Großen Terrors“ während der sowjetischen Stalin – Ära in nichts nachsteht.

„Fackeln in deutscher Nacht“ gibt wie wohl keine andere Publikation auf diesem Gebiet einen Einblick in die Kampfzeit der Gegenwart des deutschen Widerstandes, der unverbrüchlich an allem festhält, was ihm in der diesen Kampf umgebenden, verbotsgeschwängerten Luft noch geblieben ist: Sein Volkstum! Die Zeilen des zirka 250 Seiten umfassenden Bekenntnisses geben der interessierten Leserschaft im gesamtdeutschsprachigen Raum ein besseres Verständnis dafür, was es heißt, als österreichischer Staatsangehöriger, in dessen Adern deutsches Blut fließt und dessen Blutlinie man sich bewusst ist, gleichzeitig auch Teil jenes kleinen Kreises zu sein, der sich nicht damit zufrieden gibt, aus „taktischen Gründen“ einen wertlosen Eid auf die Missgeburt einer österreichischen Nation zu geben oder den Gleichschritt für Volk und Vaterland von einer Marschtrommel unter rot – weiß – roter Flagge einleiten zu lassen.

Die Komplexität, gepaart mit dem Totalitarismus gegen alles offen Deutsche, welche dieses an sich ernste Thema rund um das Verbotsgesetz mit sich bringt, konnte in seiner gesamten rationalen wie auch emotionalen Betrachtungsweise nur in Romanform gerade auch den nationalen Aktivisten in der BRD nährgebracht werden, da eine rein sachliche, straf- und menschenrechtliche Auseinandersetzung und ihre schriftliche Aufbereitung nicht den Effekt erzielt hätte, um den Kameraden außerhalb der nach wie vor bestehenden alliierten Grenzziehung vor Augen zu führen, wie es sich lebt und sich anfühlt, nahezu permanent, wie Gevatter Tod, den Paragraph 3g als drohenden Begleiter an seiner Seite zu haben.

Es mussten Einzel – und Gruppenschicksale beschrieben werden, wie sie direkt aus dem Leben der „Katakombennationalisten“ gegriffen sind, ungeachtet der fiktionalen Ereignisse und Charaktere in diesem Roman. Wer sich einmal mit dem brutalen italo – imperialistischen Kampf gegen das Deutschtum in Südtirol beschäftigt hat, wird sich beim Lesen der im Buch abgelichteten „fiktiven“ Anklageschrift gegen einen der Hauptakteure in dem Buch wohl mit Leichtigkeit an die damals existierenden „Katakombenschulen“ erinnern, welche den deutschen Kindern in Südtirol das Erlernen der eigenen Muttersprache in Wort und Schrift und somit ein Bewahren der  arteigenen Volksseele ermöglichten. So wie auf vielen Südtiroler Almhütten und in Kellern manches alten Gehöfts südlich der Brenner – Unrechtsgrenze, so erhalten sich die Nationalisten Österreichs ihr geistiges Hochhalten der Fahne für das deutsche Volk in den Kellern und Rückzugsräumen des Verborgenen, immer wissend, dass durch abgedunkelte Fenster und meterdicke Gemäuer der Wiener Altbauten die Repression des Verbotsgesetzes samt dessen gefährlichster Patrone, des Paragraphen 3g, sich mit aller Kraft gegen Glas und Stein zu drücken versucht, um auch nur ein verschwommenes Heil auf Deutschland akustisch wahrzunehmen und diesen volkstümlichen Überlebenswillen zur Anklage zu bringen.

Wem als Uninformierten beim Durcharbeiten der einzelnen, sehr detailverliebten Kapitel die gekonnt platzierten Grafiken der Anklageschrift hinsichtlich der Tatvorwürfe zu surreal erscheinen, als das ihre Authentizität bei wirklich existierenden Fällen der verständnislosen Realität entsprechen könnte, der sei jederzeit eingeladen sich in die im Buch erwähnten „Katakomben“ hinab zu begeben und sich berichten zu lassen, wie es sich als deutscher Nationalist in Österreich zuträgt.

Trotz aller Sachlichkeit in gelungener Kombination mit einer spürbaren Schwere, welche sich im Kopf des Lesers angesichts des schier allgegenwärtigen und hinter nahezu jeder Ecke lauernden 3g – Verfolgungsdrucks ausbreitet, kommt der Kampfes – und mit ihm der Siegeswille, die Zähigkeit und eine gehörige Portion pechschwarzen Galgenhumors der Katakombennationalisten niemals zu kurz, ganz im Gegenteil. Über die Seiten und die durch sie erzählte Geschichte hindurch merkt man: Österreich ist ein verdammt hartes Pflaster für den deutschen Erhaltungskampf und hart sind demnach auch die Kameraden in den ehemaligen Alpen – Donaugauen. Hart im Nehmen und natürlich auch hart im Austeilen. Sie müssen es sein, das volks – und somit deutschfeindliche System des totalitären Justizapparats verlangt es geradezu von ihnen ab. Sie wären wohl nicht das, was sie heute immer noch sind, würde der deutsche Aktionsboden in Österreich nicht einem immerzu unter repressiven Beschuss stehendem Schlachtfeld an der vordersten Frontlinie gleichen. Wer solcherlei rauen Sitten ausgesetzt ist, der kämpft auch mit ebenso rauen Bandagen an den Fäusten und trägt dabei einen ebenbürtigen rauen Humor als trotzige Waffe gegen die Politschergen offen zur Schau! Aus dieser Darstellung reift im Verlauf der Geschichte die richtige Erkenntnis, dass der besonders gefährliche Repressionsalpdruck einer durchaus reinigenden Dusche für die österreichischen Aktivisten gleicht. Zu ihnen kommen nur die Aufrechten, die mit allen Wassern Gewaschenen, die Echten und Unverfälschten, die Veteranen und mit abertausenden Narben der politischen Verfolgung Übersäten. Jene, die sogar unter Androhung von lebenslanger Zellenhaft für gewaltfreie Meinungsäußerung (denn das gibt das Verbotsgesetz durchaus her) nur ein gemütliches Lächeln und ein freches Augenzwinkern nebst des Spottes für ihre Verfolger übrig haben.

Und gerade auch deshalb wirkt der Roman so echt, so sehr am Puls des Lebens, so privat und nur allzu menschlich beim Durchleuchten der Gedankenwelt jener Aufrechten, welche sowohl innerhalb der Hauptgeschichte wie auch den zahlreichen Nebenverläufen sicher an vieles denken mögen, nur nicht ans aufgeben und niemals ans kapitulieren! Was diesen Roman gleich noch wertvoller  erscheinen lässt. Denn kein finsteres Jammertal ist es, durch welches der Leser hier geleitet wird (auch wenn die Aktivisten in dem Buch, menschlich betrachtet, allen Grund dazu hätten), sondern durch die Straßen des deutschen Wiens und der klaren Parole: Das ist unsere Stadt und wir halten sie! Kein wehrkraftzersetzender Defätismus und kein Klagen greift hier um sich, und sollte dennoch mancher Aktivist im Buch einmal einen schwachen Moment haben, wird er sogleich von Mitstreitern mit dem typisch derben Wiener Schmäh samt dazugehörigem Humor geohrfeigt und hinterlässt mit Sicherheit ein breites Grinsen im Gesicht eines jeden Rezipienten.

Erwähnt werden muss noch die inhaltliche Auseinandersetzung und auch Abrechnung mit der in weiten Teilen volksverräterischen Partei FPÖ und ihrer in puncto Verrat am Deutschtum und der Sache an sich in nichts nachstehender Weise tätigen Vorfeldorganisation der Identitären Bewegung, welche aus Angst vor dem Verbotsgesetz (und aus „taktischen Gründen“) derart die österreichischen Nation und ein  „österreichisches Volk“ (was auch immer das sein soll) beschwor, bis sie selbst an das Phänomen eines „österreichischen Volkes“ zu glauben begann. Nach der Lektüre gerade dieser gekonnt dargebrachten, bisher nie gänzlich offen kommunizierten Themen wird es wohl auch dem letzten gewahr, warum es kein Paktieren und auch kein „getrenntes marschieren“ zu einem „gemeinsamen Ziel“ (welches ja nicht einmal existiert) geben kann.

Diese Erkenntnis zeichnet die sich zu ihrem Deutschtum bekennenden Aktivisten Österreichs umso ehrbarer mit dem Alleinstellungsmerkmal aus, den Freiheitskampf unverfälscht und auch in der Außenwahrnehmung unverzerrt, sich gegen alle Hindernisse und alle 3g – Gesinnungslumpen erhebend, unnachgiebig, doch auch stoisch weiterzuführen.

Wie die sich im Vorwort des Romans erwähnte Pflanze den Weg empor zum Licht durch den harten Pflasterstein bricht, so muss man normalerweise auf eben diesem harten Pflaster als Deutschbewusster geboren worden sein oder zumindest längere Zeit darauf gestanden haben, um zu wissen, was es bedeutet, der im dollfuss-schen Geiste stehenden Gesinnungsjustiz die in kämpferische Falten gelegte Stirn zu bieten!

„Fackeln in deutscher Nacht“ jedoch bietet allen, die von den entbehrungsreichen Erfahrungen und Prüfungen dieses harten Pflasters auf deutsche Standhaftigkeit (bislang) verschont geblieben sind die Möglichkeit, einzutauchen in eine hier und heute reale Welt, in der das stalinistische Erbe der politischen Verfolgungswillkür als ein antideutsches Terrorgesetz im Verfassungsrang steht.

Wer sich Deutscher nennt und die Kampfzeit seines Volkes im Alpenland verstehen will, für den besteht hier Kauf – und Lesepflicht! Auf das der Einsatz des aus den Katakomben Wiens und anderen Teilen Österreichs heraus geführten Kampfes nicht vergessen und mit einem Mindestmaß an Respekt gewürdigt sein möge.

Quelle: Harm Wick / Der dritte Blickwinkel

  • Großes Lob: Hier wird wirklich gearbeitet. Ich bin sehr gespannt was im Buch steht. Weiter so!

    Hendrik 26.11.2022
  • Bei der Lektüre des Buches musste ich an Bergkiefern denken: Egal wie schlecht die Bedingungen sind – nur Tote kämpfen nicht mehr.
    Da können wir nur den Hut ziehen

    Nadja Beeker 25.11.2022

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