Winterseminar der AG Feder & Schwert (+Video)

Home/Feder & Schwert, Kultur/Winterseminar der AG Feder & Schwert (+Video)

Nur wer seine Kultur kennt, kann sie auch verteidigen. Dieser Grundhaltung getreu hat unsere Arbeitsgemeinschaft Feder & Schwert Anfang Januar ihr drittes Seminar in einem unserer Parteibüros abgehalten. Die mit etwa 70 Teilnehmern vollbesetzte Veranstaltung bot mit fünf kurzweiligen Vorträgen aus den Themenbereichen Geschichte, Literatur und Einzelbiografien ein reichhaltiges Wissensportfolio, und nicht zuletzt die während den Vorträgen entstandenen Diskussionen zwischen Rednern und Publikum rundeten den Tag inhaltlich ergiebig ab.

Eröffnet wurde das Seminar mit einem tiefgründigen Vortrag über das Leben und Werk von J.R.R. Tolkien, dem Autor des „Herr der Ringe“. Zugrunde gelegt war dem Vortrag eine ausführliche Biografie Tolkiens, welche sich immer wieder in seinen Werken widerspiegelt – sei es in Personen, Landschaftsbildern oder Werdegängen einzelner Charaktere. Beeindruckend dargelegt war das große linguistische Talent Tolkiens. Tolkien erfand nicht etwa eigene Sprachen für seine Romane, er entwickelte sie aus real existierenden Sprachen. Ebenso floßen in die Entwicklung seiner „Mittelerde“ alte Mythen unserer Vorfahren ein. Sein Werk ist voller Motive und Parallelen zur germanisch-nordischen, griechisch-römischen und keltischen Mythologie. Spannend dargelegt wurden die potentiellen Auslegungsmöglichkeiten des tolkienschen Werkes – je nach Lesart vermag man im „Herr der Ringe“ politisch konservative, rechte, nationalrevolutionäre, „grüne“, aber auch liberalistisch zersetzende Haltungen zu interpretieren, wobei jedoch letztere wohl kaum dem Geiste Tolkiens entsprechen dürften, welcher nach Darlegung des Vortragredners ein „Prototyp des Konservativen“ gewesen ist – ein Patriot, Katholik und Monarchist, welcher sich für den Erhalt von Natur und Heimat einsetzt und altes Wissen an die neue Generation weitergibt.

Als zweiter Vortrag folgte ein Impulsreferat über die historische Bewegung der „Deutschen Christen“, welche sich im Dritten Reich für eine Reinigung des aus ihrer Sicht verjudeten Christentums stark gemacht hatten. Mit der Erschaffung einer evangelisch-lutherischen Reichskirche hofften sie, den Katholizismus und die Orthodoxie zerschlagen zu können. Die „Deutschen Christen“, welche eine Million Mitglieder zählten, beriefen sich auf Houston Stewart Chamberlain als Vordenker – sie nannten ihn einen „völkischen Seher“. Chamberlain war der erste, der die Figur des Jesus Christus in rassischer Sicht betrachtet hatte. Mit der Vorstellung der Werke von Walter Grundmann, Friedrich Andersen und Arthur Bonus erhielt das Publikum einen prägnanten Einblick in die Ansichten der „Deutschen Christen“. Im Anschluß an den Vortrag entspann sich eine spannende Diskussion im Publikum, welche Rolle das Christentum, aber auch generell der Glaube an etwas Transzendentes für ein Volk generell, aber auch speziell für das deutsche Volk, spielt.

Im dritten Vortrag wurde das Leben und die Tat des Albert Leo Schlageter lebendig, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt. Offizier des deutschen Heeres im 1. Weltkrieg, Freikorpskämpfer, Baltikumer und – Märtyrer für Deutschland? Dieser Frage ging der Vortragsredner kritisch nach, wobei er seine Spurensuche nach den Wirkstätten des 1923 von den Franzosen ermordeten Schlageter mit mancher humoristischen Anekdote nachzeichnete. Kritisch wurde untersucht, ob die Tat, welche zur Erschießung Schlageters durch die das Rheinland völkerrechtswidrig besetzenden Franzosen geführt hatte, seinen Tod für Deutschland rechtfertigte. Die Sprengung einer Bahnbrücke, welche bereits nach vier Stunden wieder einsatzfähig war, gegenüber dem Tod eines pflichtbewußten Mannes, der im letzten Augenblick seine Kameraden in Schutz nahm, wissend, daß dies seinen Tod bedeuten würde. Zur Klärung eben dieser Frage brachte sich auch das Publikum in der anschließenden Podiumsdiskussion eifrig ein.

Im vierten Vortrag gab ein Parteimitglied des „III. Weg“ einen spannenden Einblick in den Aufstieg und Fall der Chrysi Avgi, der „goldenen Morgenröte“, einer nationalistischen Partei, welche es kurz vor ihrem durch Regierungskreise inszenierten Fall bis ins griechische Parlament geschafft hatte. Es erstaunte manchen Zuhörer, welche Möglichkeiten, aber auch Lebensrealitäten andere nationale Gruppierungen im Ausland haben – Möglichkeiten, welche in der BRD kaum vorstellbar sind. Klar zeigte sich – und dies machte der Vortragredner für jeden Zuhörer nachvollziehbar und ersichtlich – daß nur, wer seiner Weltanschauung treu bleibt und keine Kompromisse mit „bürgerlich vertretbaren“ Elementen eingeht, um scheinbar politisches Einflußpotential zu erhaschen, als nationalrevolutionäre Bewegung Bestand haben kann. Jedwedes Verwässern eigener Positionen wird früher oder später zum Niedergang führen.

 

Zum Abschluss des Seminars erhielt das Publikum einen reichhaltigen Einblick in das Leben und Werk Kurt Eggers. Im Dritten Reich Sendeleiter in Leipzig und Stuttgart, Berufung ins Rasse- und Siedlungshauptamt der SS, Kulturreferent der Stadt Dortmund, Panzerkommandant der SS-Division Wiking, Autor dutzender Dramen, Hör- und Singspiele, völkischer Geschichten, Soldatenlieder und Sprechchöre für kultische Feiern. Meisterhaft gelang es dem Vortragredner, das facettenreiche Leben von Kurt Eggers dem Publikum näher zu bringen, welches 1943 an der Front mit dem Soldatentod endete. Zahlreiche Zitate von Eggers verdeutlichten dessen oftmals kompromisslose Positionen, welche ihn schon zu Lebzeiten für manchen Zeitgenossen in den eigenen Reihen zur unbequemen Person gemacht hatten.

Mit diesem fünften Vortrag endete ein gelungenes Seminar, welches für jeden Teilnehmer wertvolle Impulse bereithielt. Die Dankesworte der Veranstalter endeten mit einem kraftvoll aus über siebzig Kehlen erschallenden „Fürs Vaterland – Fürs Volk – Für die Heimat? Bereit!“.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
Y87HKB2B

×