Am Mittelpunkt Bayerns – Gemeinschaftsausflug München / Oberbayern

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Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern haben einen Gemeinschaftsausflug ins Altmühltal unternommen. Dabei besuchten sie nicht nur den geografischen Mittelpunkt Bayerns, sondern auch das nahegelegene Römer- und Bajuwaren-Museum Burg Kipfenstein. Weiterhin wurde an einer Fundstätte nach Fossilien gesucht. Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft und sei beim nächsten Ausflug dabei!

 

Aus Oberbayern zum Mittelpunkt Bayerns

Wer die A9 zwischen München und Nürnberg öfters entlangfährt, dem ist Kipfenberg ein Begriff. Hier befindet sich der Mittelpunkt Bayerns. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Das wollten Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern herausfinden. Das Münchner Landesvermessungsamt hat in den 1970er-Jahren Vermessungen angestellt. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass sich nahe der Gemeinde Kipfenberg im Altmühltal der geografische Mittelpunkt Bayerns befindet. 1980 wurde ein Findling aufgestellt, der auf diese Besonderheit aufmerksam macht. Viel zu sehen gibt es am „geografischen Mittelpunkt Bayerns“ eigentlich nicht. Doch die oberbayerischen Aktivisten hatten zum Glück noch mehr Punkte auf ihrem Tagesprogramm stehen.

 

 

So wurde das Römer- und Bajuwaren-Museum Burg Kipfenstein besucht, dass sich in unmittelbarer Nähe zu dem Findling befindet. Während die eigentliche Burg für Besucher gesperrt ist, da sie bewohnt ist, steht die Ausstellung der Öffentlichkeit zur Verfügung. Verständlich gestaltet für Jung und Alt kann man hier einiges über die Geschichte der Römer, aber auch der autochthonen bayerischen Bevölkerung lernen. Die Römer waren in der Region präsent, weil hier der Limes, ein wichtiges Grenzsicherungssystem, verlief. Zahlreiche Kastelle und Befestigungsanlagen wurden in der Umgebung ausgegraben oder rekonstruiert. Einige Funde geben Einblicke in das Leben der alten Römer. So zeugt ein Trinkhorn davon, dass gewisse Trinkbräuche offenbar von den alten Germanen an die Römer weitergegeben wurden.

Ein Höhepunkt der Ausstellung stellt der sogenannte „Krieger von Kemathen“ dar. Dabei handelt es sich um die Überreste eines germanischen Söldners, der einst in Diensten der Römer stand. Der Mann muss in der ersten Hälfte oder der Mitte des 5. Jahrhunderts verstorben sein. Er dürfte etwa 25 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Sein Grab war sehr reichhaltig ausgestattet, was darauf schließen lässt, dass der Krieger hoch angesehen gewesen sein muss. Gefunden wurde beispielsweise ein Schwert aus römischer Produktion, eine Bügelfibel, die den Mantel zusammenhielt, sowie Besteck und Gefäße.

In einem anderen Abschnitt der Ausstellung wird über das Leben der heimatlichen Kipfenberger Bevölkerung vor etwa 100 bis 150 Jahren berichtet. Zu bestaunen sind verschiedene Altersgegenstände aus dem Haushalt oder von diversen Berufsständen. So gibt es eine Postuniform zu besichtigen. Zu sehen sind aber auch Helme und Munition aus dem Ersten Weltkrieg. Garniert wird die Ausstellung mit oftmals witzigen Anekdoten in bayerischer Mundart.

Zudem waren die Aktivisten auch an einer Fundstelle für Fossilien in Titting. Hier konnte man mit selbst mitgebrachtem Werkzeug kostenlos nach Fossilien suchen. Mit etwas Fleiß konnten dabei einige kleinere Funde gemacht werden. Das Altmühltal ist generell bekannt für seine Fossilien, insbesondere Ammoniten gelten als ein Wahrzeichen der Region.

Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft, schließe Dich an und sei beim nächsten Ausflug dabei!

 

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