
Der ein oder andere Teilnehmer merkte, daß er nicht gerade das passende Schuhwerke für solche Witterungs- und Bodenverhältnisse trug. Auch konditionell war es für den ein oder anderen bei dem vielen Bergauf und Bergab eine kleine Herausforderung. Aber letztlich schafften es alle zum abgelegenen Grillplatz im Wald und freuten sich umso mehr über eine warme Speise am Lagerfeuer.
Israel-Palästina-Krieg
Neben dem Rückblick auf Aktionen und Veranstaltungen der vergangenen Wochen, sprachen die Mitglieder auf dem Stützpunktabend auch über den tobenden Krieg im Gazastreifen. Am 07. Oktober haben palästinensische Gruppen einen großangelegten Angriff auf zionistisch-besetztes Gebiet begonnen. Unter maßgeblicher Führung der Hamas überwanden die Araber die Mauer, mit der Israel die Palästinenser einpferchen will. Neben der Hamas waren auch Gruppen wie der „Islamische Dschihad“, die schiitischen Kassam-Brigaden und eine Truppe mit dem illustren Namen „Höhle der Löwen“ an dem Angriff beteiligt. Bei dem Vorstoß rückten die Palästinenser mit provisorischen Maschinen wie Gleitschirmseglern vor, nutzten aber auch Drohnen und überwanden auf verschiedenen Wegen die zionistischen Wälle. Flankiert wurde der Angriff durch massive Raketenbeschüsse auf zionistisch besetztes Gebiet. Etwa 1000 Militante rückten vor. Anschließend töteten und entführten die Palästinenser offenbar wahllos Israelis. Bei einem Anschlag auf ein Techno-Festival wurden mehr als 260 feiernde Gäste ermordet. Im Rahmen des Vorstoßes wurden rund 300 Israelis und Touristen entführt.
Von Linken und Grünen bis hin zur AfD haben sich sämtliche Systempolitiker in der mit pathologischen Schuldkomplexen beladenen Bundesrepublik mit Israel solidarisch gezeigt. So sprach Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) von einem vermeintlich „völkerrechtlich verbriefte(n) Recht, sich gegen Terror zu verteidigen“, das Israel zustünde. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erklärte: „Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson.“ Und für die AfD erklärte der jüdische Jurij Kofner noch im bayerischen Wahlkampf: „Es lebe Israel und das jüdische Volk!“. Die völlig bedingungslose Solidarität der Herrschenden mit Israel kann als Freibrief für jegliche Racheakte der Zionisten gewertet werden.
Die Partei „Der III. Weg“ lehnt hingegen aus ihrer konsequenten antiimperialistischen Haltung heraus jegliche Solidarität mit Israel ab. Gleichzeitig gilt es, angesichts der dramatischen Lage innerhalb Europas, nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Das sind zum einen die fortschreitende Masseneinwanderung nach Europa und zum anderen die Folgen der Asylflut nach Deutschland. Eine klare Solidarität mit Palästina kann es erst dann wieder geben, wenn auch die von Arabern okkupierten Gebiete in Deutschland und Westeuropa wieder freigegeben und europäische Städte nicht länger zum Schauplatz ausländischer Konflikte missbraucht werden.
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