Orban gibt Blockade auf: Bescheidenes Hilfspaket zur Verteidigung Europas auf den Weg gebracht

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Putins trojanisches Pferd in Europa, der unter naiven Patrioten und Neurechten hochgejubelte ungarische Ministerpräsident Victor Orban, hat seine Blockadehaltung gegen das 50 Milliarden schwere Hilfspaket der EU an die Ukraine aufgegeben. Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die souveräne Ukraine ist das östliche Bollwerk Europas durch die Uneinigkeit und Führungslosigkeit Europas erneut in Bedrängnis geraten. Schon seit Monaten erwarten die kämpfenden Truppen vergeblich Nachschub an Munition und Kriegsgerät. Nicht einmal die versprochenen 1 Million Granaten konnte die EU im Lauf des letzten Jahres an die Ukraine liefern – bis Ende Dezember waren es gerade einmal 300.000 -, während selbst der steinzeitkommunistische Hungerstaat Nordkorea mit einem Fünfhundertstel des europäischen BIP bereits mehr als 1 Million Granaten an Russland geliefert hat.

Dabei hören sich die 50 Milliarden Euro nach mehr an, als sie am Ende sind, vor allem im Hinblick auf die Bedrohungslage, die uns durch Russlands imperialistische Sowjetrestaurationspolitik ins Haus steht. Zum Vergleich: Der Corona-Rettungsschirm zur Abmilderung der Folgen, die durch die völlig irrationale Corona-Maßnahmenpolitik der Herrschenden verursacht wurden, war den europäischen Staaten 750 Milliarden Euro wert und allein dem BRD-Bundesland Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2020 schon 25 Milliarden.

Der geplante klimasektiererische Wahnsinn der „grünen Energiewende“ des „Green Deals“ wird der EU nicht weniger als 1 Billion Euro kosten, während die meisten anderen Großregionen der Welt nicht einmal den Gedanken an den sogenannten „Klimaschutz“ verschwenden. Offenbar scheinen sich die Führer der EU mehr um Grippepandemien und die Einhaltung absurder „Klimaziele“ ihrer Staaten zu sorgen, als die Gefahr des moskowitischen Imperialismus nach Westen ernstzunehmen und Europa in Kriegsbereitschaft zu versetzen. Dabei wäre es angesichts des Versagens der US-Amerikaner hinsichtlich ihres geplanten 60-Milliarden-Dollar-Hilfspaketes, das durch parteipolitische Querelen steckengeblieben ist, gerade an Europa gewesen, jetzt Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen und zu beweisen, dass man auch ohne die Hilfe Washingtons stark genug und willens ist, sich zu verteidigen. Jedoch scheinen die Mächtigen keine Entscheidung herbeiführen zu wollen. Die Ukraine soll gerade genug Hilfe bekommen, um nicht von Moskau überrannt zu werden, aber zu wenig, um Moskau klar in die Schranken zu weisen und den Konflikt siegreich zu beenden. Am Ende ist es Europa, das auf lange Sicht finanziell sowie – durch die Verluste an europäischen Menschenleben auch biologisch – ausblutet, während sich die Russische Föderation durch ihr schier unerschöpfliches Potenzial an Rohstoffen, Material und Menschenmassen aus den Weiten Asiens immer wieder neu regenerieren kann.

Als nationalrevolutionäre Europäer sind wir uns dem Ernst der Lage bewusst, in die uns jahrzehntelanger Pazifismus und Abrüstung sowie zuletzt die Abschaffung der Wehrpflicht hineinmanövriert haben und wollen deshalb, um die Freiheit unserer Völker zu schützen, dass der Kontinent endlich auf Kriegswirtschaft umsattelt und der Ukraine als Europas Vorhut im Osten eine angemessene Unterstützung in ihrem Kampf gegen Moskaus Invasion ermöglicht. Die estnische Premierministerin Kaja Kallas hat kürzlich vorgeschlagen, dass die europäischen Staaten der Ukraine nur 0,25 % ihres BIP jährlich zur Verfügung stellen bräuchten, was gerade mal ein Drittel des Geldes ist, welches die Länder im Durchschnitt für sogenannte „Entwicklungshilfe“ in der nichtweißen Welt ausgeben, um bereits ein Dreifaches vom derzeitigen Hilfspaket für die Verteidigung der Ukraine zu mobilisieren. Mit nur einem minimalen Mehraufwand könnte Europa also das Kriegsglück zugunsten der Ukraine wenden und den innerasiatischen Ansturm als eine seiner größten äußeren Bedrohungen bannen. Wenn das Bollwerk im Osten fällt, dann ist die Schuld bei den volksfeindlichen Herrschenden in Europa zu suchen und dem mangelnden Willen einer vom Kampf entwöhnten, übersatten Gesellschaft zur Durchsetzung eigener Lebensinteressen.

1 Kommentar

  • Ich denke es geht vorallem auch darum Europa in eine Interdependenz zu treiben in der man schlussendlich hilflos ausgeliefert ist, nicht primär an Russland (dieses fungiert hier nur als Mittel), sondern China. Mit der von den Grünen vorangetriebenen Deindustrialisierung wird der damit verbundene Mittelstand aufgelöst und somit das grösste Hindernis für den Weltkommunismus beseitigt.

    Nox Bird 11.02.2024

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