RAF-Klette: Polizei auf dem linken Auge blind

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Linksextremismus zerschlagen Die Linksterroristin Daniela Klette ist in Berlin-Kreuzberg verhaftet worden. Das Mitglied der Roten Armee Fraktion (RAF) in 3. Generation lebte über mehrere Jahrzehnte im Untergrund. Nun stellte sich heraus: Von einem Leben als Gejagte, fernab von Licht und Öffentlichkeit, konnte keine Rede sein. Enttarnt wurde Klette dabei offenbar nicht von der Polizei, sondern von einem Podcast des Staatsrundfunks. Das macht deutlich: Der Staat versagt im Kampf gegen militante Linksextremisten. Wie lange können die verbliebenen RAF-Top-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub ihr Spiel noch weiter treiben?

 

Das fröhliche Leben der Claudia Ivone

Wenige Tage nach der Ausstrahlung einer Sendung von „Aktenzeichen XY…ungelöst“ ist Daniela Klette von der Polizei festgenommen worden. Auf einer Pressekonferenz der Polizei war von einem „Meilenstein“, ja von einem „Meisterstück“ der Behörden die Rede. Das überrascht zunächst nicht. Nach der Selbstauflösung der Roten Armee Fraktion (RAF) im Jahre 1998 fehlte von einigen ihrer Führungskader jegliche Spur. Die RAF hat in Deutschland über Jahrzehnte hinweg für Angst und Schrecken gesorgt. Sie verübte Banküberfälle, nahm Geiseln gefangen und ermordete Menschen. Mit dem Ende der RAF endeten zwar deren politisch-motivierten Anschläge, doch ihre Ex-Mitglieder begingen weiterhin Straftaten. Offenbar um sich ihr Leben im Untergrund zu finanzieren, begangen die RAF-Kader schwere Überfälle auf Supermärkte und Geldtransporter. Dabei erbeuteten sie Beträge zwischen 46.000 und über einer halben Million Euro.

Angesichts des vermuteten hohen Fahndungsdrucks und dem Fortschreiten der Technik sind viele Experten davon ausgegangen, dass die alternden RAF-Terroristen gut versteckt im linken Untergrund leben würden. Ein Leben, angeblich fernab von Sonne und sozialen Kontakten, immer in Furcht und ohne viele Freuden. Andere Vermutungen gingen dahin, dass sich die Linksextremisten im Ausland verbergen würden. Doch nun stellt sich heraus: Zumindest ein RAF-Mitglied tanzte den Behörden auf der Nase herum, ohne enttarnt zu werden.

Die gebürtige Karlsruherin Daniela Klette lebte über viele Jahre hinweg im linken Szenekiez Kreuzberg in einer Mietwohnung in der Sebastianstraße. Sie verwendete dabei einen falschen Namen und nannte sich Claudia Ivone. Sie war Mitglied in einem Capoeira-Tanzverein. Beim Berliner „Karneval der Kulturen“ tanzte sie an der Spitze der Straßenparade, in einem weiß-gelben Kleid, mit einer weißen Kopfbedeckung, mit Blumen in der Hand. Auch sonst scheute sie die Öffentlichkeit nicht, besuchte beispielsweise die Lesung eines brasilianischen Autors, nahm im Juni 2018 an einem Treffen des brasilianischen Kulturvereins teil und unternahm Auslandsreisen. Das alles ist gut dokumentiert – über ein öffentlich zugängliches Facebook-Profil! Dem linken Spektrum blieb Klette dabei verbunden, folgte Integrationsinitiativen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Enttarnt werden konnte Klette Ende des vergangenen Jahres. Journalisten des Podcasts „Legion: Most Wanted“ des ZDF hatten einen Hinweis von einem Zuhörer bekommen, der angegeben hatte, dass sich eine Frau ihm gegenüber in Köln als Daniela Klette ausgegeben hätte. Die Journalisten gingen der Spur nach und wandten sich an Michael Colborne, einen Spezialisten für Bild-Analyse-Werkzeuge, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Gesichter abgleichen und so etwa gealterte Personen identifizieren können. Der setzte eine Software auf alte Bilder der RAF-Terroristin an und wurde fündig. Auf Bildern des Capoeira-Klubs erkennt die Software Klette wieder. In der Sendung sagt Colborne: „Es deutet sehr viel darauf hin, dass diese Frau Daniela Klette ist“. Die Journalisten gingen auch diesen Hinweisen nach, doch Klette ist 2019 aus dem Verein ausgetreten und die Journalisten beendeten daher ihre Suche. Es gehörte daher für die Ermittler offenbar nicht mehr so viel Aufwand dazu, die Spur wieder aufzunehmen, die sie letztlich zu Klette führen sollte.

 

Auf dem linken Auge blind

Daniela Klette hatte offenbar einen Hang, sich öffentlich zu inszenieren. Nur so ist ein öffentlich einsehbares Facebook-Profil mit tiefen Einblicken in Klettes Privatleben zu erklären. Warum gelingt Journalisten, woran Ermittlungsbehörden scheitern? Es zeigt sich einmal mehr, dass der Staat beim Kampf gegen Linksterrorismus versagt. Kein Wunder: Verfassungsschutz und Behörden werden vorrangig für den „Kampf gegen Rechts“ in Beschlag genommen. Für die Verfolgung von kriminellen Linksextremisten fehlen daher Personal, Mittel und politischer Wille. Während es bei der Überwachung von „Rechtsextremisten“ jedoch um den Kampf gegen unliebsame Meinungen geht, begehen Linksextremisten Anschläge und Raubüberfälle.

Ein revolutionär neu geordnetes Deutschland wird seine Prioritäten in der Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität daher anders setzen. Antifa-Banden und kriminelle linksextreme Strukturen müssen zerschlagen werden und der Kampf gegen den Kommunismus hat mit der notwendigen Konsequenz zu erfolgen! Unserer Partei „Der III. Weg“ wird dem organisierten Antifaschismus ein endgültiges Ende bereiten und die Täter zur Rechenschaft ziehen.

1 Kommentar

  • In den Niederlanden verunstalten Antifas Häuser von Politikern, die in rechten Parteien aktiv sind, und greifen diese Personen körperlich an. Es wurde nie jemand verhaftet. Aber Versammlungen von Nationalisten sind sehr schwer zu organisieren, müssen oft unter Tarnnamen stattfinden, und sobald diese Versammlungen bekannt werden, stehen zwangsläufig Dutzende von maskierten Antifas vor dem Eingang. Die Polizei unternimmt nichts.

    Gerard Koning 01.03.2024

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