Aktionstag in Marktoberdorf – Flugblattverteilung und Sporteinheit

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Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern haben in Marktoberdorf einen Aktionstag durchgeführt. Im Rahmen einer Flugblattverteilung wurden zahlreiche Haushalte mit der Flugschrift „Die wahre Krise ist das System“ versorgt. Im Anschluss wurde eine Sporteinheit an einem örtlichen Calisthenics-Park durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Kraftübungen und ein kurzes Box-Training durchgeführt. Werde auch du aktiv und sei bei künftigen Aktionen dabei!

 

 

Aktiv in Markoberdorf

Die Kleinstadt Marktoberdorf ist die höchstgelegene Kreisstadt Deutschlands. Hier leben rund 19 000 Menschen. Bekannt ist der Ort für den ehemaligen Traktorenhersteller Fendt, der hier gegründet wurde. Wenngleich Marktoberdorf eine traditionell niedrige Arbeitslosenquote hat, sind auch hier die Zeichen des Niedergangs spürbar. Immer mehr Menschen leiden unter der Kombination aus stetig steigenden Lebenserhaltungskosten bei gleichzeitig kaum wachsendem Einkommen. Viele Menschen, so auch im ländlichen Marktoberdorf, glauben, dass diese Krise einzig von der Ampelregierung verursacht wurde. Mit der Union, die in Marktoberdorf bei der letzten Kommunalwahl stärkste Partei wurde, hoffen sie, würde alles wieder ins Lot kommen.

Doch die eigentlichen Probleme sind tief im Kapitalismus verwurzelt. Der Kapitalismus kennt Gewinner und Verlierer. Auf der Gewinnerseite stehen große, internationale Konzerne. Auf der Verliererseite steht die breite Masse der Bevölkerung, für die sich die Arbeit immer weniger lohnt. Trotz Ukraine-Krieg, Energiepreisen und Inflation sind die Gewinne der 40 größten Dax-Konzerne im Jahr 2022 durch die Decke gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um satte 15,5 Prozent, erreichte mit 1,8 Billionen Euro eine neue Rekordmarke. Davon profitiert aber nicht jeder. Viele Unternehmen gehören mehrheitlich einigen wenigen Großaktionären, die satte Dividenden auszahlen. Ebenso profitieren Manager, die sich über hohe Boni-Zahlungen freuen dürfen. Ein Beispiel hierfür sind die Manager der Deutschen Bahn, die trotz mangelhafter Pünktlichkeit der Züge und fehlender Kundenzufriedenheit Millionenzahlungen erhielten.

Für viele Menschen jedoch hat sich die Lage verschlechtert: Die Preise für Treibstoff, Mieten und Lebensmittel steigen kontinuierlich an. Die Löhne halten mit dem ständigen Preistreiben nicht mit. Die Politik könnte hier gegensteuern, beispielsweise mit einer Übergewinnsteuer, wie sie Spanien eingeführt hat. Ebenso könnten die Preise für Gas, Strom oder Mieten gedeckelt werden, wie das Frankreich getan hat. Eine Abschaffung der Rundfunkzwangsabgabe hätte zumindest noch einen symbolischen Charakter. Doch nichts dergleichen geschieht. Dies verwundert nicht bei einer Politik, die mit Vorliebe Geld einkassiert, um es anschließend ins Ausland zu transferieren.

Letztlich ist die Krise jedoch ohnehin systemischer Natur. Daher braucht es eine grundlegende Veränderung; dafür steht der Deutsche Sozialismus. „Der III. Weg“ hat daher ein Sofortprogramm zur Beendigung der Krise erstellt. So muss eine gesetzliche Deckelung der Energie- und Mietpreise eingeführt werden. Krisengewinne müssen abgeschöpft werden. Die Mehrwertsteuer auf Strom und Lebensmittel sowie auf Güter des öffentlichen Bedarfs muss abgesenkt werden. Illegale, kriminelle und erwerbslose Ausländer sind abzuschieben. Zudem ist eine Digitalsteuer einzuführen. Langfristig müssen Schlüsselindustrien sowie Unternehmen der öffentlichen Daseinsfürsorge verstaatlicht werden. Vom Steuersystem soll die arbeitende Bevölkerung, und nicht einige wenige Reiche profitieren. Ziel einer sinnigen Energiepolitik muss weitgehende Autarkie Deutschlands sein. Weiterhin ist eine Unabhängigkeit Europas von Moskau wie auch von Washington anzustreben.

Wenn auch du dem Niedergang nicht länger zuschauen willst, werde aktiv, nimm Kontakt auf und reihe dich ein in der nationalrevolutionären Bewegung!