101. Todestag: Schlageter-Gedenken in Baden-Württemberg

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Albert Leo Schlageter gehört zu jener Reihe deutscher Helden, die ungeachtet der hieraus resultierenden Gefahren für Leib und Leben alles gaben, um ihr deutsches Vaterland gegen dessen Feinde zu verteidigen. Bereitwillig und ohne zu klagen, ließ Schlageter sein Leben, als es galt, sich schützend vor das eigene Volk und die deutsche Heimat zu stellen. Dabei verkörpert Schlageter jenen Heldentypus, der angesichts der gegebenen Verhältnisse in der BRD auch in der heutigen Zeit bitter nötig wäre. Sein Opfergang ist uns Nationalrevolutionären Mahnung und Ansporn. So wie Schlageter im Kampf um Deutschland sein junges Leben selbstlos opferte, so wollen auch wir niemals im Ringen um unsere Heimat ermüden, sondern stets unsere Pflicht im täglichen Kampf um unser Volk und Vaterland erfüllen.

Anläßlich seines 101. Todestages versammelten sich nationalrevolutionäre Aktivisten am Grabe Schlageters in Schönau, um einem der größten Söhne des deutschen Volkes in einer ehrenvollen Zeremonie zu gedenken. Albert Leo Schlageter wurde 1894 als Sohn einer katholischen Bauernfamilie in Schönau im südbadischen Wiesental im Schwarzwald geboren. Hier fand der deutsche Held auch seine letzte Ruhestätte, nachdem er am 26. Mai 1923 von einem französischen Hinrichtungskommando ermordet und zunächst unter entwürdigenden Umständen auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf verscharrt worden war. Dem Wunsch seiner Eltern entsprechend wurde Schlageters Leichnam am 8. Juni exhumiert und unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit nach Schönau überführt, wo dem gefallenen Vorkämpfer für Deutschland ein Ehrengrab errichtet wurde. Schlageter wurde am 10. Juni auf dem Schönauer Friedhof beigesetzt. Unsere Aktivisten legten zu Ehren Schlageters einen Kranz an dessen Grab nieder und ehrten den Streiter für Deutschland mit einem Fahnenappell. Mit einer Schweigeminute gedachte man des Opferganges Schlageters und senkte die Häupter in Ehrfurcht vor dessen heldenmütigem Kampf für die Freiheit seiner deutschen Heimat.

 

 

 

Nach Beendigung der Ehrenzeremonie statteten unsere nationalrevolutionären Aktivsten dem Geburtshaus Schlageters einen Besuch ab, wo dieser als sechstes von elf Kindern geboren wurde. Hier verlebte Schlageter seine ersten Jahre, bevor er das Gymnasium im Freiburg im Breisgau sowie in Konstanz besuchte. 1914 legte er das Notabitur ab und meldete sich nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges freiwillig zum Militär. Schlageter kämpfte während des gesamten Kriegsverlaufs als Artillerist und Angehöriger des 5. Badischen Feldartillerieregiments Nr. 76 an der Westfront. Seine seit früher Jugend gehegten Pläne, katholischer Priester zu werden, gab Schlageter nicht auf. Während der Kämpfe an der Westfront schrieb sich Schlageter im Wintersemester 1915/16 an der Universität Freiburg als Theologiestudent ein. Nachdem er 1917 zum Leutnant der Reserve befördert worden war, wurde Schlageter im April 1918 für besonders riskante Patrouillen mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

 

Geburtshaus Schlageters

 

 

Vom Ort des Geburtshauses aus machten sich unsere Aktivisten auf den Weg zur Ruine des Schlageter-Denkmals, welches sich ebenfalls in Schönau befindet. Das Denkmal auf dem Letzberg befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Ein Obelisk aus Granit wurde hier 1926 eingeweiht, allerdings 1937 für ein geplantes größeres Denkmal abgerissen. Das Denkmal wurde nie fertiggestellt und verfiel nach Kriegsende 1945 zusehends. Spuren vor Ort deuten darauf hin, dass das Denkmal heute als Treffpunkt für zwielichtiges Gesindel dient, das hier dem Alkohol frönt und sich die Sinne mit Rauschgift vernebelt. Deutsche Helden wie Schlageter haben keinen Platz in der Erinnerungskultur der multikulturellen BRD, wo deutsche Helden der Vergangenheit verteufelt und geschmäht werden, während man Volksverrätern ein ehrendes Andenken bewahrt.

 

Ausblick von der Ruine des Schlageter-Denkmals

 

Nach Kriegsende und Entlassung aus dem Heer verfolgte Schlageter sein Studium der Theologie nicht weiter, sondern schrieb sich stattdessen als Student der Nationalökonomie ein. Doch bereits im März 1919 exmatrikulierte sich Schlageter und brach sein Studium ab, um in das Freikorps des Hauptmanns Walter Eberhard Freiherr von Medem einzutreten, welches auf Befehl der deutschen Reichsregierung zusammen mit weiteren eigens hierzu aufgestellten Freikorps in den Lettischen Unabhängigkeitskrieg eingriff. Im Mai 1919 beteiligte sich Schlageter an der Eroberung Rigas und trat im Folgemonat in das Freikorps Horst Petersdorff bei der Marine-Brigade von Loewenfeld ein. Nachdem die deutsche Reichsregierung im Oktober 1919 den Abzugsbefehl erteilt hatte, kam es zur offenen Meuterei mehrerer Freikorps, die sich zur Deutschen Legion vereinigten und sich gemeinsam mit der Eisernen Division der Westrussischen Befreiungsarmee anschlossen. Nach äußerst schweren und verlustreichen Rückzugskämpfen kehrte Schlagter im Dezember 1919 in seine deutsche Heimat zurück.

Nach dem Besuch des Schlageter-Denkmals begaben sich unsere nationalrevolutionären Aktivisten auf eine Gedenkwanderung zum Kriegerdenkmal ins ca. 7 Kilometer entfernte Todtnau. An geeigneten Plätzen am Wegesrand hinterließ man rund 80 laminierte Schilder mit Bildnissen und Zitaten Schlageters. Unzählige Flugblätter, die an das Schicksal dieses deutschen Nationalhelden erinnern, wurden in Briefkästen verteilt.

 

 

Als Angehöriger des Freikorps Petersdorff der Marine-Brigade Loewenfeld unterstützte Schlageter Anfang 1920 in Breslau den Kapp-Aufstand und beteiligte sich an der Niederschlagung des linken Märzputsches im Ruhrgebiet, wo er unter anderem an den Straßenkämpfen in Bottropp beteiligt war. Nach der Zwangsauflösung der Marine-Brigade im Mai 1920 betätigte sich Schlageter wie viele seiner Kameraden kurzzeitig als Landarbeiter auf ostdeutschen Ländereien, um sich sodann ab Anfang 1921 an für die Organisation Heinz, einer illegalen Geheimpolizei unter Führung von Heinz Hauenstein, in Oberschlesien aktiv zu werden. Hier beteiligte er sich unter anderem an der Befreiung von Gefangenen der alliierten Kommission in Kosel. Nach einer kurzzeitigen Rückkehr nach Deutschland begab sich Schlageter erneut nach Oberschlesien, wo er gegen die polnische Okkupation Oberschlesiens im Rahmen des Dritten Polnischen Aufstandes Widerstand leistete. Schlageter nahm als Kämpfer des Freikorps Hauenstein (Sturmbataillon Heinz) unter anderem an der legendären Erstürmung des Annabergs teil. Nach der Einstellung der bewaffneten Auseinandersetzungen, die mit einer Teilung Oberschlesiens im Oktober 1921 endeten, ging Schlageter im Auftag Heinz Hauensteins nach Danzig, um den polnischen Untergrund zu infiltrieren. Schlageter wurde jedoch enttarnt, was ihn für weitere Geheimaktionen unbrauchbar werden ließ. Er kehrte nach Deutschland zurück und gründete ein Exportgeschäft.

Infolge der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen wurde Schlageter Anfang 1923 von Hauenstein für die Organisation Heinz reaktiviert. Schlageter wurde Anführer der paramilitärischen Sabotagegruppe „Stoßtrupp Essen“, deren Auftrag darin bestand, den Abtransport beschlagnahmter Kohlen aus dem Ruhrgebiet nach Frankreich durch die Sprengung von Bahnanlagen zu verhindern. Um den Diebstahl deutscher Kohle zu verhindern, verübte die Truppe Schlageters unter anderem Sprengstoffanschläge auf den Bahnhof Essen-Hügel und eine Eisenbahnbrücke bei Kalkum. Schlageters Aktionen trugen dazu bei, das Überleben deutscher Familien zu sichern, die infolge der Kohle-Beschlagnahmungen vom Erfrierungstod bedroht waren. Neben den Sprengaktionen wurde Schlageters Gruppe mit der Überwachung und Verfolgung von Angehörigen des französischen Spitzeldienstes beauftragt, die vor allem auf deutsche Verräter und Kollaborateure abzielte.

 

 

Im Essener Union-Hotel wurde Schlagter am 7. April 1923 von französischen Besatzungstruppen festgenommen. Vermutet wird, dass ein Spitzel namens Walter Kadow den Franzosen den Aufenthaltsort Schlageters verraten hat. Der Volksschullehrer wurde später aufgrund dieser Anschuldigungen in Parchim von Freikorpsangehörigen liquidiert. Schlageter wurde vor einem französischen Militärgericht der Prozeß gemacht, das ihn am 9. Mai 1923 zum Tode verurteilte. Die Einreichung eines Gnadengesuches lehnte Schlageter konsequent ab. Das Todesurteil wurde am 26. Mai 1923 vollstreckt, Schlageter auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf erschossen.

Mit dem Erreichen des Kriegerdenkmals in Todtnau endete die Gedenkwanderung. Auch in kommenden Jahren werden wir dem Märtyrer unseres Volkes gedenken. Niemals werden wir die Opferbereitschaft und den Heldenmut Schlageters vergessen, welche uns Nationalrevolutionären ein leuchtendes Vorbild sind, dem es nachzueifern gilt.

 

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