Moskau will eigene Seelinie in der Ostsee erweitern

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Wie aus einem veröffentlichten Dokument des russischen Verteidigungsministeriums hervorgeht, plant das Putinsche Regime, nachdem es nun seit Jahren in der Ukraine wütet, seine imperialistischen Ambitionen auch in der Ostsee auszuleben. Hierzu ist ein Gesetzesentwurf der Regierung erarbeitet worden, der die eigenen Seegrenzen in der Ostsee erweitern soll. Betroffen wären hierbei die Grenzen um russische Inseln im Osten des finnischen Meerbusens und die russische Exklave Kaliningrad (deutsch: Königsberg).

Der schwedische Armeechef warnt bereits davor, daß Putin möglicherweise die Einverleibung der schwedischen Insel Gotlands plane. Putins Ziel sei es, die Kontrolle über die Ostsee zu gewinnen. Der russische Staatsfunk dementierte die Meldungen über die Grenzerweiterungen. Aus dem russischen Portal für Rechtsakte ist der Gesetzesentwurf schon wieder verschwunden. Inwieweit die Veröffentlichung des Dokuments ein Fehler oder gezielte Einschüchterung vonseiten des Putinschen Regimes gewesen ist, kann zur Zeit nicht gesagt werden.

Die Verschiebung der Seegrenzen hätte zur Folge, daß der dadurch gewonnene Meeresteil zu russischen Binnengewässern würde. In solche dürfen staatsfremde Schiffe nicht einfahren. Begründet haben die Putinisten dieses Vorhaben mit fehlerhaften Messungen. Nach diesen Messungen wurden die aktuellen Seegrenzen bereits 1985 vom Ministerrat der UdSSR festgelegt. Jedoch wurde auch im Jahr 1997 das UN-Seerechtsübereinkommen von Russland ratifiziert, in welchem die Seegrenzen noch einmal bestätigt und anerkannt worden sind.

Inwieweit tatsächlich in absehbarer Zeit vom Putinschen Regime Taten in der Ostsee folgen werden, ist fraglich. Ob diese nun kommen oder nicht, eines zeigt die Veröffentlichung dieses Dokuments zweifelsohne: Moskaus imperialistischer Hunger nach weiteren Gebieten in Europa ist nicht ansatzweise gestillt. Mögen „Neurechte“ und Patrioten auch hoffen, daß der Khan von Moskau eines Tages auch in ihren Vorgarten einmarschiert, um sie zu „retten“, unsere nationalrevolutionäre Bewegung wird nicht müde werden, vor der drohenden Gefahr aus dem Osten zu warnen und dem Imperialismus der Russischen Föderation den Kampf anzusagen.

Unser Ziel ist die Schaffung der Europäischen Eidgenossenschaft. Mit der Raumnahme fremder Mächte in Europa muss Schluss sein! Eine gemeinsame europäische Außen-, Verteidigungs- und Geopolitik ist Garant für eine friedliche und antiimperialistische Ordnung auf unserem Kontinent. Im Mittelpunkt dieser Politik muss der Fortbestand des Lebensraums unserer Völker stehen – expansionistische Ziele haben keinen Geltungsdrang. In diesem Zusammenhang müssen sich die europäischen Völker von globalistischen Bündnissen wie der NATO lösen und im Rahmen einer Europäischen Eidgenossenschaft einen vereinten Verteidigungsschirm aufbauen, der sich gegen sämtliche raumfremden, imperialistischen Bedrohungen richtet.

1 Kommentar

  • find ich gut denn der wahre Feind ist Amerika und die Nato Staaten.

    Dave 11.06.2024
    • Ja; doch der „Auserwählte“ Selenski will die Ukrainer krampfhaft der freimaurerischen EU und der von den gleichen Interessen gesteuerten NATO ausliefern. Wenn es so weit kommt, kriegen die den gleichen „Bevölkerungs“brei wie im westlichen Europa.

      Max 12.06.2024

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