
Hoch über Donaustauf
Hoch oben über Donaustauf erhebt sich die Walhalla in Gestalt eines von Säulen umgebenen Tempels. In Auftrag gegeben vom bayerischen König Ludwig I., ist sie eines der bedeutendsten deutschen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts. An diesem Gedächtnisort werden deutsche Männer und Frauen verdient gewürdigt.
Mit Bezug auf das gleichnamige Krieger-Paradies der germanischen Mythologie erhielt der Prachtbau seinen Namen. Sowohl innen als auch außen findet sich eine kostbare Marmorverkleidung zur Zierde. Der Tempel erhebt sich über einem gewaltigen, gestuften Unterbau; und genau hier beginnt unser Ausflug auf den Spuren unserer Vorfahren.
Beeindruckt von der Bauweise und den Säulengängen bestaunten die Aktivisten die Innenhalle mit ihrem Charme. Die vielen Büsten von Menschen und Größen, die so viel für unser Land geleistet haben und es mit ihrem Handeln bis in die heutige Zeit prägten; niemand vergisst einen Bismarck, Jahn oder Wagner.
Draußen fließt die blaue Donau vorbei an diesem denkwürdigen Ort und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Der Weg führte die Nationalisten weiter bergab in den Ort Donaustauf. Vorbei am Chinesischen Turm, der keineswegs unbedeutend ist; heute kann man sich dort trauen lassen. Ursprünglich wurde er um 1800 als Sommerhaus im Schlossgarten erbaut und bemalt. 1817 wurde er zu einem zweistöckigen Turm umgebaut. Als 1880 der große Marktbrand wütete, blieb nur dieser Turm von den Flammen verschont.
Der Turm reiste einst nach Regensburg, doch kam er 1999 an seinen ursprünglichen Ort zurück, wo er heute steht. Eine historische Zaunanlage schmückt nun das Grundstück.
Der Weg führte weiter hinauf zur Burgruine von Donaustauf. Wenn man die Mauern berührt und lauscht, erzählt sie einem flüsternd die Geschichte, die sich hier zutrug. Schon 500 v. Chr. beherbergten die Mauern eine keltische Befestigung. Um 914 n. Chr. ließ der Bischof Tuto von Regensburg eine Burg zur Abwehr der Ungarneinfälle errichten.
Hier standen die Aktivisten nun, mitten in der alten Burg, die bereits im 11. Jahrhundert eine strategische Bedeutung hatte. Selbst Kaiser Friedrich Barbarossa soll hier genächtigt haben, bevor er zum Reichstag nach Barbing ritt.
Das letzte Glanzlicht erlebte diese Festung 1634 im Dreißigjährigen Krieg, als die Schweden sie unter großen Verlusten eroberten. Sie wurde gesprengt und verbrannt. Danach wurde sie nur noch notdürftig hergerichtet und bewohnt. Zum Ende des 17. Jahrhunderts verfiel sie zunehmend und diente schließlich als Steinbruch. Was für eine Geschichte diese Mauern doch in sich tragen!
Der Burgfried füllte die Mägen der nationalen Wandergruppe, die Eindrücke, die gewonnen wurden, tauschte man untereinander aus. Auf dem Heimweg hielten die Aktivisten inne am Kriegerdenkmal für die gefallenen Väter und Söhne des Ortes aus den letzten beiden großen Kriegen. Ein paar kraftvolle Worte und eine stille Kerze zum Gedenken an all jene, die gekämpft haben. So schlossen die Aktivisten feierlich diesen schönen Tag in der Gemeinschaft ab.
Es ist wichtig, die Geschichte zu kennen, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wir Nationalrevolutionäre wollen sie erkunden und entdecken. Wir leben nicht in der Vergangenheit, doch wir wollen sie verstehen.
Wir stehen ein für die Zukunft, und auch du kannst sie mit uns gestalten.
Werde ein Teil der Gemeinschaft und komm‘ das nächste Mal mit; oder hast du etwas Besseres vor?
Fürs Vaterland?
Fürs Volk?
Für die Heimat? Bereit!













