
Dies musste nun auch unter denjenigen, die in einem Chor die Unterwerfung Deutschlands vor 80 Jahren feiern, zu Diskussionen führen. Während das Auswärtige Amt der BRD davor gewarnt hat, russische Vertreter zu den nationalmasochistischen Gedenkveranstaltungen einzuladen, da dies die russische Propaganda nutzen könnte, um den aktuellen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen, warben die Kremlgünstlinge von der sächsischen AfD dafür, den russischen Botschafter nicht nur zum „Elbe-Day“ einzuladen, sondern ihm auch das Rederecht zu erteilen. Der sächsische Fraktionsvorsitzende Jörg Urban (AfD) teilte wörtlich auf Facebook mit, dass „der russische Botschafter Sergej Netschajew bei der Gedenkveranstaltung in Torgau teilnehmen und reden“ solle, denn im Zweiten Weltkrieg habe die Rote Armee der Sowjetunion „den größten Blutzoll zahlen müssen“. Weiters fabulierte Urban davon, dass die aktuelle Regierung der Ukraine sich auf sogenannte „rassistische Mörder“ wie Stepan Bandera und Roman Shukhevych berufe und versuchte damit die Teilnahme eines Botschafters der Russischen Föderation auf einer Gedenkveranstaltung mit antifaschistischem Hintergrund zu rechtfertigen. Dies passt haargenau zu der Pro-Kreml-Agenda der AfD samt ihres Narrensaums aus Friedenspopulisten, die immer wieder antifaschistische Narrative bedienen, um Moskaus Kriegstreiber als Friedenstruppen zu verklären und Europas Verteidiger als „Faschisten“ zu brandmarken.
Als deutsche Nationalrevolutionäre können wir uns nur entschieden von allen „Parteien“ distanzieren, die an dieser niederträchtigen Verherrlichung nationaler Schmach teilnehmen, ganz gleich ob mit oder ohne russischer Beteiligung. Die letzten Monate haben uns erneut gezeigt, dass sowohl Washington als auch Moskau wie vor 80 Jahren Europas Verderben sind und die Rebellion freie Europäer sowohl gegen die eine als auch gegen die andere Fremdherrschaft jederzeit nicht nur Recht, sondern auch Pflicht ist. Deutschland und Europa brauchen keinen Kult der Niederlage und keine hegemoniale Umklammerung, sondern die Europäische Eidgenossenschaft!













