Armut wächst in der BRD – Lehren aus dem Armutsbericht

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Der Paritätische Gesamtverband hat seinen Armutsbericht 2025 veröffentlicht. Demnach lebten vergangenes Jahr 13 Millionen Menschen in Deutschland unter der Armutsgrenze. Ihre Kaufkraft ist dabei drastisch gesunken: Lag die Kaufkraft der Armen 2020 noch bei 981 Euro, stehen ihnen heute preisbereinigt nur noch 921 Euro zur Verfügung. Die Antworten der neuen Regierungspartner CDU und SPD auf das Armutsproblem sind lächerlich. Neben diesem traurigen Befund zeigt der Armutsbericht jedoch auch, dass ein echter Mindestlohn viel zur Lösung des Problems beitragen könnte. Die Partei „Der III. Weg“ setzt sich für soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen ein.

 

 

 

Dramatisch: 13 Millionen Arme in Deutschland

Beim Wort „Armut“ denken viele Deutsche an Afrika, den Nahen Osten, Russland oder Drittwelt- und Entwicklungsländer. Doch auch Deutschland hat ein Problem mit relativer Armut, was von vielen Deutschen jedoch weitestgehend ausgeblendet wird. Nun hat der Paritätische Gesamtverband seinen Armutsbericht 2025 veröffentlicht und das Thema der breiten Bevölkerung wieder etwas in das Bewusstsein gerückt. 15,5 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, also rund 13 Millionen Menschen, leben hierzulande unter der Armutsgrenze. In Bremen gilt mehr als jeder vierte Bürger als arm. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen mit 22,3 Prozent und 17,4 Prozent Armen.

Die Armutsquote ist dabei angewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Armen in Deutschland um 1,1 Prozent gestiegen. Und die sozial Schwächsten können sich immer weniger leisten. Zwar sind die Einkommen der Armen nominell von 981 Euro im Jahr 2020 auf 1099 Euro im vergangenen Jahr gestiegen, doch die Kaufkraft ist dabei stark gesunken. Infolge der gestiegenen Preise für Miete, Lebensmittel und Energie können sich die Menschen von dem Geld so viel kaufen, wie vor vier Jahren für 921 Euro. Konkret bedeutet das, dass beispielsweise ein kaputtes Haushaltsgerät nicht mehr ausgetauscht oder repariert werden kann, ein einwöchiger Urlaub, neue Möbel oder die Teilnahme an Freizeitaktivitäten nicht mehr finanziert werden können. Eine Situation, die sich verschlimmern dürfte, wenn man berücksichtigt, dass bereits jetzt viele Haushalte überschuldet sind.

Von der Armut sind verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlich stark betroffen. Besonders hart trifft es Alte, junge Erwachsene und Familien. So gelten 24,8 Prozent aller jungen Erwachsenen, 27 Prozent aller Alleinerziehenden und 19,4 Prozent aller Menschen ab 65 Jahren als arm.

 

Gerechter Mindestlohn jetzt!

Deutschland hat also ein massives Problem mit Armut. Doch die Antworten der neuen Regierung auf das Problem sind erwartbar schlecht. Die SPD will Jobcenter besser ausstatten. Die Union hat sich bislang zum Armutsbericht noch nicht einmal geäußert. Dabei lässt der Armutsbericht zumindest eine positive Erkenntnis durchschimmern: Nämlich dass der Mindestlohn wirkt. So gab es bei der Zahl der Erwerbstätigen in Armut einen leichten Rückgang. Aktuell liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 12,82 Euro.

Das lässt erahnen, wie sehr unserem Volk geholfen werden könnte, wenn es einen fairen Mindestlohn gäbe. „Der III. Weg“ setzt sich in Punkt 6 seines Parteiprogramms für soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen ein. Daher muss der Mindestlohn auch jährlich realistisch angepasst werden. Ein Mindestlohn von 15 Euro ist realistisch und würde wirksam bei der Armutsbekämpfung helfen! Es bedarf jedoch auch weitergehender Maßnahmen zur Bekämpfung relativer Armut. Vor allem muss der Staat seine Prioritäten richtig setzen. Deutsches Steuergeld muss für deutsche Bürger eingesetzt werden. Während die Armut in Deutschland immer weiter wächst, werden noch immer Milliardensummen an alle Welt verschenkt. Damit muss Schluss sein! Millionen volksfremder Menschen sind zudem in unser Land eingereist, um sich durch unser Sozialsystem veralimentieren zu lassen und belasten unseren Sozialstaat unnötig. Arbeitslose Ausländer müssen unverzüglich abgeschoben werden! Zur Bekämpfung der Armut müssen insbesondere Familien gezielt gefördert werden. Durch die Förderung preisgünstiger Energieerzeugung und dem Wegfall unnützer Steuern können Energiekosten gesenkt werden. Zur Bekämpfung des Mietwuchers muss der Staat selbst im sozialen Wohnungsbau tätig werden. Auch hier tragen Abschiebungen zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und damit verbunden nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zu einer Senkung der Mieten bei. Große Immobilienriesen gehören außerdem in staatliche Hand, um kapitalistische Spekulation mit Wohnraum zu unterbinden.

Die Herrschenden werden diese Zustände nicht angehen, um der wachsenden Armut Herr zu werden. Eben weil ihre Prioritäten überall, aber nicht beim deutschen Volk liegen, werden sie die bestehenden Verhältnisse nicht ändern. Es braucht daher revolutionäre Veränderungen. Werde auch Du aktiv, um mit der Partei „Der III. Weg“ die Armut in Deutschland zu besiegen!