Gemeinschaftsausflug zum Großen Arber

Home/Stützpunkt München/Oberbayern, Stützpunkt Ostbayern/Gemeinschaftsausflug zum Großen Arber

 

Aktivisten vom Stützpunkt München /Oberbayern und aus Passau haben einen Gemeinschaftsausflug zum Großen Arber durchgeführt. Zudem wurde die Glaspyramide in Zwiesel besucht. Die Region rund um die Stadt Zwiesel ist bekannt für das traditionelle Glasmacherhandwerk. Auf dem Großen Arber erinnert ein Gedenkbrett an die Vertreibung der Sudetendeutschen. So schweiften die Gedanken auch in das nahe Sudetenland. Unsere ostdeutsche Heimat ist nicht vergessen! Werde auch du aktiv und sei beim nächsten Gemeinschaftsausflug dabei.

 

Idyllischer Bayrischer Wald

Wer in Bayern Urlaub macht, den zieht es zumeist in den Alpenraum. Aber Bayern hat viel mehr zu bieten als seine bekanntesten Touristenregionen, und so ist auch der Bayerische Wald eine Region, die zum Ausspannen einlädt. Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern und aus Passau haben sich daher auf den Weg in den Osten Bayerns gemacht. Hauptziel für eine Wanderung sollte der Große Arber sein.

Zuvor wurde sich jedoch in Zwiesel getroffen. Zwiesel und die gesamte Region rund um den Arber ist stark durch seine Glasmacher geprägt. Schon im Jahr 1421 ist in Zwiesel die erste Glashütte gegründet worden. Neben Fensterscheiben wurden hier bereits früh auch gläserne Knöpfe und Rosenkränze hergestellt. Der bayerische Wald ist prädestiniert für die Glasmacher, weil es hier den notwendigen Holzreichtum gibt. Das Holz wird als Pottasche zur Schmelze benötigt, dient jedoch auch der Beheizung der großen Glasöfen. Heute werden vor allem gläserne Trinkgefäße hergestellt. Treffpunkt für den Ausflug zum Großen Arber war daher die Glaspyramide in Zwiesel, wo unzählige Gläser aufgestapelt worden sind und von Besuchern Zwiesels bewundert werden können. Nach einem kleinen Einkaufsbummel in einer nahen Glasmanufaktur ging es anschließend zum Großen Arber.

Der Große Arber gilt als „König des Bayerischen Waldes“ und ist 1456 Meter hoch. Er ist zugleich der höchste Punkt der Oberpfalz. Sein Name leitet sich wahrscheinlich vom keltischen „Arduikos“, zu deutsch ‚der hohe Berg‘, ab. Seit Sommer 1995 ist er Teil des Naturparks Bayerischer Wald. Der Große Arber lädt einerseits zum Bergwandern ein, andererseits kann er jedoch auch mit einer Seilbahn befahren werden. So konnten auch die jüngsten unserer Gemeinschaft an dem Ausflug teilnehmen.

Neben dem Gipfelkreuz wurde auch die Kapelle auf dem Großen Arber besichtigt. Sie ist die nunmehr siebte Arberkapelle seit 1806. Die erste wollte Johann Georg von Hafenbrädl schon 1769 errichten. Doch erst im Sommer 1806 gelang unter Regie seiner Tochter Maria Elisabeth von Hafenbrädl der Aufbau einer ersten Holzkapelle. Aufgrund rauer Witterungsbedingungen musste die Kapelle mehrfach erneuert werden. Erst 1880 entschließt man sich, die Kapelle mit Bruchsteinen neu zu ummauern. Eine notwendige Entscheidung: Da es hier ein Madonnenbild gibt, kommen zahlreiche Pilger aus Bayern und Böhmen auf den Großen Arber. Seit 1965 findet am vorletzten Sonntag im August hier die traditionelle Arberkirchweih statt.

Eine Gedenktafel erinnert auch an das Sudetenland. Sie zieren die Worte: „Wende den Blick, Wanderer, ostwärts! Land siehst du, einst von deutschen Menschen gerodet und gestaltet. Es wandelt sein Antlitz seit die Deutschen vertrieben. Dies Totenbrett deutet: Die Gewalt liegt in der Hand weniger, die Not trifft die Vielen. Erlösung finden zuletzt, die guten Willens handeln.“

Als Nationalrevolutionäre ist uns das Bekenntnis zum wahren Deutschland in all seiner Größe ein inneres Bedürfnis. Wir wollen den Wenigen die Gewalt entreißen, um die Not der Vielen aufzuheben. Weil wir guten Willens handeln, werden wir unserem Volk die Erlösung bringen. So gemahnt uns auch der Ausflug in der Gemeinschaft stets zum politischen Kampf. Werde auch du aktiv, um unserem Vaterland zu dienen und sei – nicht nur – beim nächsten Ausflug dabei.