Getreu dem Motto „Gemeinschaft statt Isolation“ fand Anfang Juli wieder eine gemeinsame Wanderung der fränkischen Stützpunkte rund um den Staffelberg in Oberfranken statt.
Zu Beginn nahm man gleich den Staffelberg. Der kurze Anstieg brachte die Beteiligten auf Betriebstemperatur. Die Mühen wurden mit einer wunderschönen Aussicht auf das Obermaintal belohnt. Mit einem Gruppenfoto an der Fahne der Franken bekundete die Gruppe den Zusammenhalt mit unserem in Österreich inhaftierten Kameraden Manuel, der aktuell in Gesinnungshaft sitzt. Die Botschaft lautet klar: Du bist nicht vergessen! Eine ausführliche Berichterstattung über den politischen Schauprozess findet ihr hier: Teil I, Teil II.
Um den sportlichen Aspekt der Wanderung zu betonen, legten die Männer alle vier Kilometer einen kurzen Stopp ein, um 50 Liegestütz – natürlich pro Mann – zu absolvieren. Über weite Flure und goldgelbe Weizenfelder ging es durch die abwechslungsreiche Landschaft, deren Steilhänge immer wieder schöne Ausblicke boten.
Eine kurze Rast legte die Gruppe an der Küpser Linde ein. Der Legende nach erwuchs die Linde aus dem Hirtenstab, welcher ein Schäfer dort in die Erde gesteckt hatte, nachdem er seinen eigenen Bruder im Streit erschlagen hatte und seine Tat aufs bitterlichste bereute. Er flehte Gott um Vergebung und um ein Zeichen an. Als er nach einiger Zeit zurückkehrte, grünte der Schäferstab, welcher sich zu einem Baum, der heutigen Küpser Linde, entwickelte.
Auf dem weiteren Weg dorthin passierten die Kameraden eine alte Abschnittsbefestigung aus der Zeit der Kelten. Weiterhin wurde ein Grabhügelfeld passiert, auf dem durch archäologische Ausgrabungen einige Relikte aus der Keltenzeit geborgen werden konnten.
Durch tiefe Wälder ging es nun zum letzten größeren Anstieg der Wanderung Richtung Veitsberg, auf den Ansberg; mutmaßlich eine alte germanische Kultstätte, welche später mit einer Burg überbaut wurde. Der Name Ansberg gibt Anlass zu vielerlei Spekulationen. Erwogen wurde die Ableitung vom germanischen Götternamen Ans (Asen der nordischen Mythologie) und der Zusammenhang als Kultplatz der Germanen, welcher dann bewusst durch die Errichtung einer Kapelle umgeweiht wurde. Ebenso möglich ist die Ableitung von einem Personennamen wie Anso und Deutung des heutigen Bergnamens Ansberg im Sinne einer „Burg des Anso“.
Nach 25 km und 700 hm Anstieg war das Ziel erreicht, und den Nachmittag ließ man in einer typisch fränkischen Wirtschaft bei gutem Essen ausklingen. Abschließend gilt zu betonen, dass die schönsten Ecken oft direkt vor der Haustür liegen. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, auch das direkte Umland ist es wert, erkundet zu werden.
Wenn auch Du dabei sein willst, die fränkische Heimat mit uns Nationalrevolutionären kennenzulernen, dann melde dich bei uns.
















