
Inzwischen verzichten viele Menschen freiwillig auf Bargeld. 2023 wurden nur noch 51 Prozent aller Bezahlvorgänge bar entrichtet, Tendenz weiter abnehmend. Die Großbäckerei Steinecke, die 1945 im niedersächsischen Landkreis Helmstedt gegründet wurde und inzwischen über 500 Filialen in Deutschland besitzt, verbannt nun in einem Geschäft am Leipziger Ostplatz das Bargeld. Mit einem unübersehbaren Schild wird darauf hingewiesen, dass seit dem 1. Juli nur noch bargeldlos bezahlt werden kann. „Bye, bye Bargeld, hallo Karte“ ist als Überschrift auf dem Schild zu lesen. In den Systemmedien nennt das Unternehmen seine Gründe: „Bargeldlose Zahlungen werden immer beliebter, und wir möchten auf diesem Weg herausfinden, wie die Akzeptanz zu diesem Thema bei unseren Kunden ist. Grundsätzlich vereinfacht dies die Bezahlvorgänge in einer Filiale, ebenso die abendliche Abrechnung und weitere Bearbeitung bis zur Gutschrift durch Einzahlung. Zusätzliche Kosten müssen natürlich gegengerechnet und auf den Prüfstand gestellt werden.“ Zusätzliche Kosten dürften auf jeden Fall die Gebühren sein, die die Banken von den Händlern bei jeder Transaktion verlangen. Vermutlich werden diese Unkosten dann mit Preiserhöhungen an den Kunden weitergegeben.
Früher galt in den meisten Geschäften die Regel, dass erst ab 10 Euro mit Karte bezahlt werden durfte, aber diese gilt offensichtlich nicht mehr, denn bei vielen Unternehmen gehört das digitale Bezahlen inzwischen zum Standard. Bei Bäckereien war dies bisher noch eine Ausnahme, denn für viele Kunden erscheint es nicht sinnvoll, ein paar Cent für ein Brötchen mit der Karte zu bezahlen. In der Leipziger Steinecke-Filiale soll die Kartenzahlung vor dem 1. Juli bereits bei über 60 Prozent gelegen haben. Zunächst soll das Bargeldverbot für drei Monate getestet werden. Ob der Test noch auf weitere Filialen ausgeweitet wird, ließ das Unternehmen offen. Eine weitere Großbäckerei aus Hannover hatte im Jahr 2024 ebenfalls in einigen Filialen das Bezahlen mit Bargeld testweise abgeschafft. Dieser Versuch ist allerdings gescheitert. Auf vielfachen Wunsch der Kunden ist die Bargeldzahlung dort wieder möglich.
Ab dem Sommer 2027 gilt in Deutschland und der gesamten EU eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro. Das bedeutet, dass man Zahlungen, die darüber liegen, grundsätzlich nur noch elektronisch abwickeln darf. Offiziell heißt es, dass das bargeldlose Bezahlen die Kriminalität eindämmen soll, doch mit jeder digitalen Transaktion lässt sich genau sehen, wann, wo und was wir gekauft haben. Letztendlich ist es ein weiteres Mittel, das zur Überwachung dient. Es ist also ein weiterer Eingriff in unsere Privatsphäre. Wer mit Bargeld bezahlt, kann keine digitalen Spuren hinterlassen. Ein weiterer Vorteil von Bargeld ist die Unabhängigkeit von Banken, denn diese befürworten die Bezahlung mit der Karte, weil sie dadurch Geld mit den erhobenen Gebühren verdienen. Außerdem verlieren viele Menschen die Kontrolle über ihre Finanzen, wenn sie nur noch mit der Karte bezahlen. So kommt es schnell dazu, dass das Konto überzogen wird. Dies wiederum freut auch die Banken, weil sie dann an den sogenannten Dispozinsen verdienen, die dann fällig werden. Diese Zinsen liegen meistens zwischen sieben und 15 Prozent.
Die Partei „Der III. Weg“ befürwortet daher das Bezahlen mit Bargeld und hält nichts von dem Versuch der Großbäckerei Steinecke, Scheine und Münzen komplett zu verbannen. Weil „Der III. Weg“ in Punkt 5 seines Parteiprogramms auch klar den Überwachungsstaat ablehnt und Bargeld als wichtiges Mittel in krisengeschüttelten Zeiten anerkennt, sieht die Partei das digitale Bezahlen sehr kritisch und rät dazu, immer bar zu zahlen. Damit geht sie auch konform mit der Meinung des Bundesbank-Vorstands Burkhard Walz, der Bargeld als unabhängig und krisenfest bezeichnet und gerade in unsicheren Zeiten für unverzichtbar hält. Bei einem großen Stromausfall, wie zuletzt in Südeuropa, würde das elektronische Zahlungsmittel nicht mehr funktionieren. Außerdem, so Walz, „kann man Bargeld nicht hacken“. Gerade aufgrund des bedrohlichen Cyberkriegs, der von China und Russland gegen Europa geführt wird, bleibt Bargeld ein wichtiges Standbein neben dem digitalen Zahlungsverkehr.
Weil die auf Profitmaximierung ausgerichteten Banken die Vorteile der Kartenzahlung natürlich für sich nutzen, damit Gewinne generieren und konsumsüchtige Menschen in die Schuldenfalle treiben, sieht „Der III. Weg“ gemäß Punkt 2 des Parteiprogramms vor, dass alle Privat- und Geschäftsbanken zu einer staatlichen Zentralbank zusammengeführt werden. Diese hat dann ihre Aufgabe nicht mehr in der Rentabilität zu suchen, sondern in der Ausgabe und Verwaltung von Geld für die Wirtschaft. Im nationalrevolutionären Volksstaat wird der Mammon entthront werden und Kapital als Kreislaufmittel der Volkswirtschaft nur noch eine dienende Funktion für die Wirtschaft und damit für das Volk haben.
Folgt uns bei Telegram!
t.me/DerDritteWeg














Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, daß ich von mindestens zwei national überzeugten Menschen weiß, deren Konten in ganz Europa regelrecht gekündigt und deren Guthaben eingefroren wurde , nachdem Hinweise
über ihre politische Einstellung bei den Banken von Personen aus gewissen Spektrum eingingen.
Man stelle sich vor, der Staat bedient sich künftig solcher Sperrungen mit einem Mausklick. Der EU strebt ja offiziell schon länger ein Sozialkreditsystem wie in China vor.