
„Wir werden mehr arbeiten müssen“
Nicht nur Pflegekassen, nicht nur Krankenkassen, auch die Rentenversicherung steht vor großen Problemen. Weil immer weniger Arbeiter für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen müssen, wächst die Belastung auf deren Schultern. In den vergangenen Jahren hat die Regierung das Problem stets ignoriert. Sozialabgaben sind einfach immer weiter gewachsen. Doch so langsam wird das Volk unruhig, die Grenzen des Erträglichen scheinen für viele erreicht. Die Politik muss liefern und kann Probleme nicht mehr einfach wie bisher auf die nächste Legislaturperiode verschieben.
In der Verantwortung steht auch Katherina Reiche, Wirtschaftsministerin von der CDU. Von ihr erwarten insbesondere Unternehmer Antworten. Doch viel scheint der 52-Jährigen nicht eingefallen zu sein. Vorgeprescht ist sie mit ihrer Forderung nach einer längeren Lebensarbeitszeit. Die Deutschen sollen nach dem Willen der ehemaligen Wirtschaftslobbyistin aus Luckenwalde einfach bis 70 arbeiten. Das hatte ihr nicht nur von Seiten des Koalitionspartners SPD, sondern gewissermaßen auch vom eigenen Chef, Kanzler Friedrich Merz, Kritik eingebracht.
Nun hat Reiche eine sogenannte „Experten-Kommission“ einberufen. Darin vertreten: Professor Justus Haucap von der Uni Düsseldorf, Professor Stefan Kolev vom Ludwig-Erhard-Forum, Professor Volker Wieland vom IMFS Frankfurt und die Wirtschaftsweise Professor Veronika Grimm von der TU Nürnberg. Die Berater sollten Vorschläge erarbeiten, wie denn das System durch Reformen gerettet werden könnte. Und die Experten haben genau die Antwort geliefert, welche Reiche wohl auch hören wollte. „Wir werden mehr arbeiten müssen, wenn wir den Umfang der Sozialversicherungen bewahren wollen, ohne zeitgleich den nachfolgenden Generationen noch mehr Lasten zu hinterlassen. Das Renteneintrittsalter muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden“, heißt es in der Studie der Professoren. Das mit „Wir“ weniger Professoren an Universitäten, sonder mehr das „gemeine Volk“ gemeint sind, versteht sich von selbst. Im Ergebnis raten die hochgelehrten Experten zur Rente mit 73. Das lässt Auftraggeberin Reiche freundlicherweise noch bescheiden dastehen mit ihrer Forderung nach der Rente mit 70.
Die Sozialverbände haben diese Arbeit prompt sehr kritisch eingestuft. Verena Bentele, Präsidentin vom Sozialverband VdK Bayern, bringt es auf den Punkt: „Solche Forderungen sind ökonomisch einseitig, sozialpolitisch unfair und fantasielos.“ Das sei beispielsweise für Bauarbeiter sehr ungerecht, die frühzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden müssten und im höheren Alter keine neue Tätigkeit mehr finden würden. Der DGB sieht denn auch „Rentenkürzungen durch die Hintertür“ kommen. „Wer viele Jahre hart arbeitet, hat eine deutlich geringere Chance, gesund ein hohes Lebensalter zu erreichen.“
Einsparpotenziale nutzen – Demografieproblem lösen
„Der III. Weg“ lehnt diesen einseitigen und sozial ungerechten Lösungsansatz entschieden ab. Grundsätzlich steht und fällt die Lösung fast aller Probleme mit mehr deutschen Kindern, die den Wohlstand der Zukunft erwirtschaften. Die nationalrevolutionäre Bewegung setzt sich daher für radikale Maßnahmen ein, um die Geburtenraten deutscher Mütter wieder deutlich zu erhöhen.
Natürlich werden diese Maßnahmen erst langfristig wirksam. Doch es gibt schon jetzt genügend Möglichkeiten, um dem Problem auf angemessenere Weise zu begegnen. In Anbetracht der gestiegenen Fitness im Alter und der höheren Lebenserwartung ist es vertretbar, ein Pflichtjahr für Rentner einzuführen, wie es der Ökonom Marcel Fratzscher empfiehlt. Daneben muss mehr Gerechtigkeit auf der Einnahmenseite erzielt werden. „Der III. Weg“ will eine Einheitsversicherung einführen, in die dann auch Beamte und Gutverdiener einzahlen müssen. Ein Vorschlag, der auch von Seiten der Sozialverbände und der Sozialdemokraten vorgebracht wird. Doch es gibt weiterhin ein generelles Problem in Deutschland: Geld wird strukturell für Zwecke verwendet, die nichts mit dem deutschen Volk zu tun haben. Es fließen Unsummen an Ausländer im Inland, an das Ausland, in sogenannten „Klima-Schutz“, in fragwürdige „Entwicklungshilfe“ oder in das Steuergelder-Massengrab EU. Doch damit wird erst dann Schluss sein, wenn sich die herrschenden Verhältnisse in Deutschland von Grund auf ändern. Es braucht einen fundamentalen Wandel, den allein die nationalrevolutionäre Bewegung anstrebt. Werde daher auch Du aktiv, um Deutschland eine bessere Zukunft zu sichern!














Marcel Fratzscher hat übrigens auch kürzlich geäußert das Wahlrecht in den letzten 18 Lebensjahren zu entziehen. Das würde sicherlich das Durchschnittsalter betreffen und hieße, ab etwa +/- 55 Jahre kein Wahlrexht mehr.