
Fußball nur noch ein buntes Produkt der Konsumgesellschaft
Der Fußball unterliegt einer zunehmenden Kommerzialisierung. Über Jahrzehnte hinweg war Fußball in Deutschland ein Volkssport und auch seine Eliten traten nicht an, weil sie auf galaktische Saläre schielten, sondern aus Liebe zum Sport und mitunter höheren Idealen. Heute ist Fußball, zumindest abseits von der Basis, ein völlig überdrehtes Geschäft. Die Masse soll den Sport vor dem Fernseher konsumieren, völlig überteuerte Trikots über die beleibten Körper spannen und dazu noch subtil möglichst viel Werbung untergejubelt bekommen. Galt im Dritten Reich und darüber hinaus noch ein Verbot für den Profi-Sport, so werden heute zwischen den Vereinen allein Ablösesummen gezahlt, die immer höhere Millionen-Summen erreichen. Fairer Wettstreit spielt längst keine Rolle mehr in einem Sport, in dem gewinnt, wer den dicksten Geldbeutel besitzt. Diese globale Entwicklung könnte wenigstens von den Nationalmannschaften abgekoppelt sein, wo die Spieler eben für ihr Land antreten. Ist sie aber nicht.
Denn auch beim Deutschen Fußballbund dreht es sich immer stärker um das Geschäft. Das wird deutlich, wenn man sich eine Stellungnahme des DFB zur Veröffentlichung seines neuen identitätslosen Emblems ansieht. Dort heißt es: „Im Zentrum des neuen Markenbildes steht das modernisierte Logo, das symbolisch die drei zentralen Säulen der Verbandsarbeit aufgreift und vereint: Organisation, Gesellschaft und Sport. Diese Elemente spiegeln die Werte des deutschen Fußballs und des DFB wider.“ Hier wird deutlich, dass die DFB-Funktionäre in Frankfurt ihren Verband nicht mehr als Repräsentant der deutschen Nation, sondern als eine kommerzielle Marke verstehen.
Schwarz-Rot-Gold scheint bei den anvisierten „woken“ Zielgruppen jedenfalls nicht mehr gefragt zu sein und so tauchen im neuen Emblem nur noch eintönige Grünfarben auf. DFB-Geschäftsführer Holger Blask erklärt hierzu: „Der neue Markenauftritt steht für Klarheit, Innovationskraft und Modernität“. Er sei „ein sichtbares Zeichen für seine strategische Weiterentwicklung“.
Es ist nicht der erste Versuch, den Bezug zur Nation, der bei deutschen Fußballidolen wie Fritz Szepan, Helmut Rahn, Uwe Seeler oder Jürgen Völler noch gegeben war, fortzuwischen. Seit der EM im vergangenen Jahr im eigenen Land tritt „die Mannschaft“ gerne auch mal in „woken“ pinken Trikots an. Anlässlich des „Black-Lives-Matter“-Trends katzbuckelten auch die deutschen Fußball-Kader kniend vor dem schwarzen Mob. Viele stolze Deutsche, die früher einen Bezug zur Fußballnationalmannschaft hatten, haben sich in den letzten Jahren vom DFB abgewandt. So lässt sich heute die kommerziell mal mehr, mal weniger erfolgreiche Entwicklung der „Mannschaft“ nur noch mit einem Achselzucken beobachten.
In einem besseren Deutschland, wie es die nationalrevolutionäre Bewegung erkämpfen will, werden im Gegensatz zur BRD wieder Korpsgeist, Pflichtgefühl, Treue zum deutschen Volk und die Liebe zum Vaterland die neuen Werte sein. Ideale, die dann auch im Sport sichtbar verkörpert werden.













