„Die Mannschaft“: Kniend und in Frauentrikots

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Die Fußballnationalmannschaft des DFB hat erneut im Rahmen eines Länderspiels systemtreue Propaganda betrieben. Gegen die englische Nationalmannschaft knieten die Spieler, um gegen „Rassismus“ zu protestieren. Zudem liefen die Spieler in Frauentrikots auf. Damit wollte der DFB angeblich Werbung für die anstehende Fußball-EM der Frauen machen. Auch die englischen Spieler knieten vor dem Anpfiff nieder. Immer wieder nutzen beide Verbände Fußballspiele für linientreue Ergebenheitsbekundungen. Vor dem Spiel in München waren englische Fans in der oberbayerischen Landeshauptstadt auffällig geworden.

 

Peinlich: Die „deutsche Nationalmannschaft“

Die deutsche Nationalmannschaft soll jetzt wieder deutsche Nationalmannschaft heißen. In diesen Tagen diskutiert die Fußballfachwelt eine Abschaffung des politisch-korrekten, aber umstrittenen Titels. „Behaltet den Titel“, möchte man den Vorständen des DFB beinahe zurufen. Denn die Assoziationen, die der Begriff „deutsche Nationalmannschaft“ hervorruft, passen immer weniger zu dem, was die „Mannschaft“ darstellt. Man vergleiche einmal die Gesichter der Helden von 1954, 1974 oder 1990 mit der aktuellen „Mannschaft“ und finde den Fehler. Angesichts eines neuerlichen Marketing-Gags des DFB möchte man gerne auch „Mann“ noch aus dem Titel streichen.

Im Länderspiel gegen die englische Auswahl ist die „Schaft“ in Frauentrikots angetreten. Mit dieser Aktion möchte der Verband auf die anstehende Frauen-EM aufmerksam machen. Im Gegensatz zu den Zuschauerzahlen der Männermannschaft hält sich das Interesse an Frauenfußball in Deutschland stark in Grenzen. In Zeiten einer grassierenden Gleichheitsideologie ein Skandal. Die Sprecherin der DFB-Frauen, Annette Seitz, freut sich: „Das ist ein kleiner Gruß von unserem Männerteam an uns alle, daß wir uns gegenseitig unterstützen und es ein Fußball ist.“

Doch damit nicht genug der Botschaften: Vor dem Anpfiff kniete sich die „Schaft“ hin, um Haltung gegen Rassismus anzunehmen. Der Kniefall ist eine Geste, die sich mit dem Aufkommen der Schwarzenbewegung „Black Lives Matter“ verbreitet hat. Damit sollen weiße Menschen ihre Demut vor Schwarzen und dem vermeintlichen Unrecht, das diese pauschal erdulden, bezeugen. Insbesondere die englische Nationalmannschaft ist hierbei trauriger Vorreiter. So knieten selbstverständlich auch die Engländer vor dem Anpfiff. Englands Trainer Gareth Southgate sagte hierzu bei einer Pressekonferenz: „Wir sind zwei Nationen mit einer großen Anzahl Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Das ist ein wichtiges Zeichen.“

Ein Zeichen, dass nicht überall gut ankommt. Das vorangegangene Länderspiel hatten die Engländer in Ungarn bestritten. Der ungarische Verband war zuvor zu einem Geisterspiel verdonnert worden, aufgrund von „rassistischem Verhalten“ seiner Anhänger. Nach den FIFA-Regularien dürfen bei Geisterspielen Kinder anwesend sein. 30.000 Kinder mit Betreuern ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Auf den Kniefall der Engländer reagierten die Kinder mit lautstarken Buh-Rufen.

 

Unbekümmert: Englische Hooligans in München

Viele deutsche Hooligans haben sich aufgrund des beschämenden Auftretens von der „Schaft“ abgewandt. So wird das Kurvenbild bei Länderspielen heute vom „Fan Club Nationalmannschaft powered by Coca-Cola“ geprägt. Anders sieht es in England aus, trotz politisch korrekter Multi-Kulti-Mannschaft pilgern englische Hooligans weiterhin treu zu den „Three Lions“. So reisten beispielsweise Hooligans der berüchtigten Firm aus Millwall zum Länderspiel nach München. Verwunderlich: Hatten doch gerade Millwall-Anhänger noch kürzlich ebenfalls Widerstand gegen den Kniefall gezeigt.

Rund um den „Platzl“ an der Frauenkirche hatten sich die englischen Fans vor dem Spiel versammelt. Einige Anhänger sangen ein Lied, in dem sie angebliche Erfolge der Royal Airforce gegen deutsche Bomber feierten. Andere wurden festgenommen, weil sie den Hitlergruß zeigten und Bedienungen in Gaststätten belästigten. Ein weiterer Engländer sorgte für Aufsehen, weil er Pyrotechnik in seinem Hotel zündete und damit das ganze Foyer einnebelte. Einige englische Hooligans scheint also das ebenfalls traurige Erscheinungsbild ihrer Mannschaft nicht abzuschrecken.

  • Das mehr-oder-minder Deutsche amerikanische Gesten nachäffen, weil sie gerne auf betroffen und beschämt von der Plantagenwirtschaft im amerikanischen Süden vor über 150 Jahren sein wollen und vielleicht auch noch ein bißchen von der noch viel länger abgeschafften in englischen Kolonien in der Karibik ist nun wirklich der Gipfel des Blödsinns. Diese Schaft gehört abgeschafft.

    RW 20.06.2022
  • Ich würde denen gerne das -Sachsen in Angelsachsen aberkennen, es ist zum Fremdschämen. Gerade bei den Deutschen welche wenig an der Geschichtsschreibung anzweifeln kann ich noch ein gewisses Verständnis aufbringen für die Pein den man erträgt und kann hier lediglich Naivität zum Vorwurf machen, was aber von den Engländer kommt übersteigt doch alles Sittlichem.

    Nox 20.06.2022

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