Energiearmut: Millionen können sich das Heizen nicht mehr leisten

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Medial und politisch will man uns immer wieder verkaufen, dass Deutschland ein „reiches Land“ sei. Die Tatsachen, dass dem gegenüber ein riesiger Schuldenberg steht und unsere Sozialsysteme kurz vor dem Kollaps sind und nur noch durch immer höhere Beiträge künstlich weiter am Leben gehalten werden, hört man eher selten. Wovon man ebenfalls immer nur am Rande etwas hört, ist die Armut in Deutschland. Dabei ist sie längst überall zu sehen. Es gibt sie als Kinderarmut, bei der Kinder in zerrütteten Verhältnissen aufwachsen müssen, sie existiert als Altersarmut, bei der Rentner ihren Lebensabend damit verbringen müssen, Pfandflaschen zu sammeln und sie existiert auch beim Thema Energie, was bedeutet, dass es sich Millionen von Bürgern in unserem Land nicht mehr leisten können, ihren Wohnraum angemessen zu heizen.

Das Thema Energie und die Effizienz ihrer Nutzung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine und damit auf den europäischen Kontinent, hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie schnell es gehen kann, dass die Energieversorgung in Gefahr gerät, wenn Deutschland sich auf externe Zulieferer verlässt und Europa nicht nach eigener Energieautarkie strebt. Mit der Konzentration auf den russischen Aggressor als nahezu einzigen Gaslieferanten begab sich die BRD in eine Abhängigkeit, für die die deutsche Wirtschaft und die Bevölkerung einen hohen Preis bezahlen mussten und viele es bis heute müssen.

2022 stiegen die Heiz- und Energiekosten stark an und halten sich bis heute auf einem relativ hohen Niveau, das immer noch über dem von vor dem russischen Überfall liegt. Deutschland ist damit für viele Firmen zu einem unattraktiven wirtschaftlichen Standort geworden; viele wandern ab, da die Preise im europäischen Ausland oder in Fernost günstiger sind, oder die Firmen werden am Ende geschlossen. Fast täglich kommen neue Meldungen, dass wieder tausende Stellen bei Großbetrieben gestrichen werden oder dass wieder einmal ein Traditionsbetrieb nach Jahrzehnten der Existenz schließen muss.

Doch die Kosten für Energie und Heizen sorgen auch für soziale Kälte in der Bevölkerung. So ergaben subjektive Umfragen, dass sich 6,3 % der Bevölkerung es sich nicht mehr leisten können, ihren Wohnraum so zu beheizen, wie sie es für angemessen halten. Das sind in absoluten Zahlen 5,3 Millionen Menschen in unserem Land. Besonders betroffen sind Haushalte, die im unteren Fünftel des Einkommensniveaus angesiedelt sind, hier beträgt die Quote mit 11 % fast das Doppelte.

Hier gehen Altersarmut und Energiearmut zu einem großen Teil einher. Oftmals sind Rentner von beiden Armutsfallen betroffen. Die Folgen, die sich daraus ergeben, haben mit einem Sozialstaat nicht mehr viel zu tun. So müssen sich Rentner z. B. entscheiden, ob sie lieber ihre Wohnung heizen oder Abstriche bei gesunder Ernährung machen sollen. Vom Staat werden diese Menschen, die jahrzehntelang durch ihre Arbeitskraft den Wohlstand in diesem Land erwirtschaftet haben, alleine gelassen.

Ein weiterer Grund, warum die Energiekosten so hoch sind, ist in veralteten oder nicht vorhandenen Dämmungen an Mietshäusern und Mietwohnungen zu suchen. Auch hier hat es der Staat versäumt, konsequente Fördermaßnahmen zu ergreifen bzw. regulierend einzugreifen, um private Immobilienfirmen, die aus Gewinnabsichten oftmals darauf verzichten, zur energetischen Sanierung zu drängen.

Die unteren Einkommensschichten leben in der Regel in Mietverhältnissen, in denen sie selbst kaum Gestaltungsmöglichkeiten für Wärmedämmung und andere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz haben. Das heißt: Energie wird zum Heizen zwar verbraucht, sie wird aber nicht effizient genutzt, weil ein großer Teil durch z. B. falsche Dämmung einfach verpufft.

An dieser Stelle müssen endlich sinnvolle staatliche Regelungen eingeführt werden, die darauf abzielen, die Energieeffizienz zu steigern und damit der Verschwendung von Energie vorzubeugen. Aktuell wird von staatlicher Seite versucht, die Bürger und die Betriebe mit einem immer höheren Abgabenzwang über die so genannte CO2-Steuer und einer damit verbundenen immer weiteren Verteuerung in allen Bereichen zum Einsparen zu zwingen. Anstatt Bürger und Wirtschaft mit solchen Abgaben immer weiter zu geißeln, müssen über gezielte staatliche Förderungen Anreize geschaffen werden, Häuser und Wohnungen zu modernisieren.

Gerade bei Mietshäusern muss hierbei auch das Ergebnis sein, dass die Modernisierungsmaßnahmen nicht am Ende zwar zu niedrigeren Kosten für Energie, aber auf der anderen Seite zu steigenden, auf die Mieter umgelegten Mietkosten führt. Bis zur Umsetzung dieser Maßnahmen sollten staatliche Zuschüsse für die Energiekosten an Deutsche vergeben werden, die es sich unter den aktuellen Umständen nicht leisten können, ihren Wohnraum angemessen zu beheizen. Groß angelegte, staatliche Förderungsprogramme für energetische Sanierungen würden auch dazu beitragen, die aktuell angeschlagene deutsche Baubranche wieder auf lange Sicht mit Aufträgen zu versorgen.

Unsere Partei und Bewegung Der III. Weg fordert eine gezielte staatliche Förderung zur Steigerung der Energieeffizienz und die Bezuschussung der Energiekosten bei Deutschen mit unteren Einkommen. Eine künstliche Verteuerung durch die immer steigenden CO2-Abgaben fordern wir mit sofortiger Wirkung zu streichen. Diese dient nur der immer weiter ausufernden Schröpfung der Wirtschaft und der Bevölkerung, die unter diesem System schon genug opfern müssen. In unserem Parteiprogramm findet man unter Punkt 7 „Umweltschutz ist Heimatschutz“ weitere Ausführungen dazu. Ebenfalls stehen wir in Punkt 6 des Parteiprogramms „Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen“ für bezahlbaren Wohnraum für alle Deutschen, der sich nicht verwirklichen lässt, solange man die „freien Kräfte“ des Marktes in einem hochsensiblen Bereich wirken lässt, der die Existenzgrundlage unseres Volkes darstellt. Diese Gerechtigkeit wird es nur mit dem Deutschen Sozialismus geben.

Wenn auch Du ein Teil davon sein willst und Deine Heimat Deutschland zu einem besseren und sozial gerechten Land gestalten möchtest, dann schließ´ Dich uns an und nimm Kontakt zu einem Stützpunkt in Deiner Nähe auf.