Kliniksterben in Anhalt

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Die Belegschaft der Kliniken in Zerbst, Bernburg und Aschersleben bangen um ihre Arbeitsplätze. Diese Klinikschließungen in Anhalt sind das direkte Ergebnis einer verfehlten Gesundheits- und Privatisierungspolitik. Private Betreiber ziehen sich zurück, sobald ein Standort nicht genug Gewinn abwirft; die Bevölkerung bleibt mit längeren Rettungswegen, gestrichenen Abteilungen und wachsender Unsicherheit zurück. Für eine ohnehin geschwächte Region bedeutet das den Verlust lebenswichtiger Infrastruktur und einen weiteren Vertrauensbruch gegenüber Staat und Politik.

Unsere nationalrevolutionäre Bewegung Der III. Weg stellt klar: Gesundheit ist kein Geschäftsmodell, sondern öffentliche Pflicht. Wenn private Träger versagen, muss die Allgemeinheit eingreifen können. Das Grundgesetz bietet dafür die rechtliche Grundlage – Eigentum verpflichtet, und kritische Infrastruktur gehört unter staatliche Kontrolle.

Deshalb stehen wir, wie im Punkt 2 unseres Parteiprogrammes zur „Raumgebunden Volkswirtschaft“ beschrieben, für die konsequente gesellschaftliche Überführung, notfalls durch Enteignung im Sektor der Daseinsfürsorge, um Klinikstandorte zu sichern.

Nur so bleibt die Region Anhalt ein lebenswerter Ort und wird nicht weiter Opfer einer Gewinnlogik, die am Volk vorbeigeht.

 

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