Berlin: Linksextreme Krokodilstränen vor Prozess gegen Gewalttäter

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Es gehört zur Strategie öffentlichkeitswirksamer Strafprozesse, über die Medien zu versuchen, das Gericht zu beeinflussen. „Litigation PR“ heißt diese Vorgehensweise im Fachjargon, und anhand zweier großer Fälle linksextremer Gewalt kann man die unterschiedlichen Herangehensweisen analysieren: Während sich der Hammerbandenchef Johann Guntermann im Prozess vor dem Oberlandesgericht Dresden für seine Taten von einem Teil der Szene – der größere Teil hat scheinbar feministisch-korrekt nicht viel Lust auf Solidarität mit dem als „Macker“ verschrieenen Gewalttäter, der seine in Haft sitzende (nunmehr ehemalige) Verlobte wohl mit anderen Antifadamen betrog – feiern lässt und sich versucht, entsprechend zu inszenieren, geht man in Berlin einen anderen Weg. In einem Bericht der aus Geldmangel mittlerweile nur noch digital erscheinenden TAZ über einen Angriff linksextremer Gewalttäter auf ein Mitglied unserer Bewegung wetteifern Krokodilstränen und digitale Druckerschwärze um den größeren Anteil. Gemäß der typischen Antifaschismusmanier versucht man, die Täter zu Opfern zu machen und die Fakten zu verdrehen. Unverholen dient der Bericht dazu, auf den laufenden Prozess Einfluss zu nehmen. Doch kommen wir zunächst zu den Fakten, bevor wir einen Blick auf die Märchen aus der linksradikalen Ecke werfen:

Am 18.04.2024 überfielen sechs Linksextremisten ein Mitglied unserer Bewegung in Berlin vor seiner Haustür. Dieser befand sich gerade auf dem Rückweg vom Sporttraining, als er aus dem Hinterhalt ohne Vorwarnung mit Reizgas und Stichwerkzeugen überfallen wurde. Die Täter waren vermummt und hatten offensichtlich sowohl den Wohnort, als auch die Alltagsgewohnheiten unseres Mitglieds ausgespäht. Zusätzlich zu den verwendeten Waffen fand man in der Nähe auch einen Stoffbeutel mit einem Hammer. In Notwehr schaffte es unser Mitglied, sich gegen die bewaffnete Übermacht heldenhaft zu verteidigen und zwei der Angreifer so zu verletzen, dass sie die Flucht vom Tatort nicht antreten konnten. Aber auch unser Mitglied trug schwere Verletzungen davon, unter anderem eine tiefe Stichverletzung an der Wade. Nun müssen sich zwei der Angreifer vor dem Berliner Amtsgericht verantworten. Als Versuch „einem der gefährlichsten Neonazis von Berlin eine Ansage [zu machen]“ versucht einer der Anwälte der Angeklagten ein alternatives Narrativ zu dem gezielten Überfall zu setzen.

Nicht die bewaffnete Übermacht wollte also unser Mitglied angreifen, viel mehr war man gewissermaßen rein zufällig mit Hämmern, Reizgas, Messern und Sturmhauben vor dessen Wohnungstür, um die politische Diskussion zu suchen. Damit nicht genug, ist der Umstand, dass nach dem Angriff die Wohnungen der Angreifer und nicht des Angegriffenen durchsucht wurden, Grund zur Klage über „einseitige Ermittlungen“. Statt linksextreme Gewalt beim Namen zu nennen, spinnt man mal wieder Verschwörungstheorien über vermeintliche geheime Strategien, mit denen böse Nationalisten die unschuldigen Antifaschisten als Justizopfer ins Gefängnis oder bei ihren Überfallen sogar ins Grab bringen wollen. Flankiert wird das Geraune über diese herbeifantasierten Strategien mit erfundenen Überfällen auf linke Projekte, mit denen man beweisen will, die eigentlichen Opfer zu sein. Opfer sind sie auch tatsächlich, sowohl im Jugendjargon, als auch ihrer eigenen Ideologie, jedoch ist ein antideutscher Volksfeind zu sein – noch!- kein Strafzumessungsgrund.

In der Verdrehung aller Tatsachen ist man sich nicht einmal zu dumm, über die schweren Verletzungen unseres Mitglieds zu behaupten, diese hätte er sich selbst beigefügt. Über die Verletzungen der Angreifer vergießt man indessen weiter Tränen und betont deren Gefährlichkeit. Das eigentliche Problem der Antifaschisten kommt jedoch unfreiwillig in einem Satz ans Tageslicht: „Dabei spricht einiges dafür, dass der Neonazi nicht unvorbereitet in diesen Abend ging“, so die TAZ. Hier zeigt sich der Kern: Das wirkliche Problem für linksextreme Gewalttäter und ihre publizistische Schützenhilfe sind keine Gerichtsprozesse, in denen sie ohnehin auf eine milde Strafe hoffen dürfen, sondern Nationalisten, die keine Opfer werden, sondern sich darauf vorbereiten, sich erfolgreich gegen militante Angriffe zu verteidigen. Statt sich über die erfolgreiche Gegenwehr zu beklagen, könnte man natürlich auch einfach an den Ausgangspunkt zurückgehen und es einfach unterlassen, seine politischen Gegner mit einer bewaffneten Übermacht zu überfallen. Mit einem solchen Unterlassen würde man sowohl Gerichtsprozesse, als auch scheinbar unangenehme Verletzungen vermeiden. Wer sich jedoch dazu entschließt, uns anzugreifen, braucht sich über die Gegenwehr nicht zu beklagen. Schon im Neuen Testament hieß es, dass der, der zum Schwert greift, durch das Schwert fallen wird. Und Leitsatz unserer Bewegung ist stets, nicht die andere Wange hinzuhalten, sondern zu kommen, um das Schwert zu bringen.

1 Kommentar

  • Moin Jungs.
    Sehr schöner Artikel und auch, wenn wir‘s nicht anders kennen, liest man doch immer wieder mit einem Kopfschütteln, wie, vor Allem immer primitiver, sie alles verdrehen und verstümmeln. Ich denke, auch diese primitive Vorgehensweise zieht nicht mehr lang.
    Außerdem hoffe ich, dem Kameraden geht’s inzwischen besser.
    Haltet durch!

    Mario 01.12.2025