
Bürgergeldempfänger sind keine stille Reserve
Rund 3,95 Millionen Menschen haben in Deutschland in diesem Jahr durchschnittlich Bürgergeld bezogen. Davon waren freilich nicht alle Menschen klassische Arbeitslose. Langzeitarbeitlose gab es 2025 hierzulande ca. 1,04 Millionen. Angesichts des allgemeinen Fachkräftemangels könnte man also der Ansicht sein, dass Deutschland zur Lösung des Problems nur seine stille Reserve in Lohn und Brot bringen müsste. Oberflächlich betrachtet passt dazu auch die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh.
Die Stiftung hat zwischen April und Juni etwa tausend Bürgergeldbezieher im Alter von 25 bis 50 Jahren befragt. 57 Prozent der Befragten haben angegeben, im zurückliegenden Monat nicht nach einer neuen Stelle gesucht zu haben. Böswillige Zungen könnten die Zahl natürlich so auslegen, als ob sich ein Großteil der Bürgergeld-Empfänger auf Kosten des Staates ausruht. Doch die Nachfrage nach den Gründen deutet daraufhin, dass es nicht so einfach ist. So verwiesen drei Viertel der Befragten auf gesundheitliche Probleme. Sie würden entweder an psychischen oder physischen Erkrankungen leiden. 49 Prozent der Befragten gaben an, dass es für sie keine passende Stelle gebe. Etwa ein Viertel gibt an, seine finanzielle Lage durch die Arbeitssuche nicht verbessern zu können. 22 Prozent sehen sich durch die Pflege von Angehörigen oder durch die Erziehung der Kinder gebunden. Elf Prozent üben „Gelegenheitsarbeiten“ aus.
Natürlich sind diese Selbstauskünfte mit Vorsicht zu genießen. Wer würde schon freiwillig angeben, dass er zu faul zum Arbeiten ist? Dennoch sind diese nachvollziehbaren Gründe ein weiteres Indiz dafür, dass Deutschland grundsätzlich eher kein Problem mit faulen Arbeitslosen hat. Für viele sozialreaktionäre Systempolitiker sind Bürgergeld-Empfänger bekanntlich ein gern gescholtenes Feindbild. Doch neben dieser Studie spricht beispielsweise auch die niedrige Anzahl von Sanktionen für Arbeitsverweigerer gegen den „Mythos Totalverweigerer“.
Gemeinschaftlich anpacken statt Ausgrenzung!
Das Problem ist in Deutschland von systemischer Natur. Seine Ursache ist im Liberalismus zu suchen und darin, was er mit den Deutschen macht. Die Menschen schauen heute nur auf sich selbst, und nur das Individuum soll etwas zählen. Das führt zu mannigfaltigen Problemen. Die schlimmste Auswirkung ist sicherlich der Geburtenschwund. Aus diversen Gründen verzichten viele Deutsche freiwillig oder aus finanziellen Gründen auf Kinder. Das ist die Hauptursache für den Fachkräftemangel, der sich im Hinblick auf psychische Erkrankungen im Mangel an Psychologen äußert. Im nationalrevolutionären Deutschland setzt die Politik nicht nur darauf, finanzielle Hürden für Familiengründungen abzubauen, sondern auch auf einen Wandel in den Köpfen, wo deutsche Kinder schon aus Liebe zu Volk und Vaterland gezeugt werden sollen.
Daneben ist natürlich auch das Gesundheitssystem dysfunktional. Es ist dysfunktional, weil es erst dann eingreift, wenn der Mensch bereits erkrankt ist. Prävention nimmt in Deutschland einen sehr geringen Stellenwert ein. Im Liberalismus vertraut man darauf, dass jeder schon selbst erkennen wird, was für ihn das beste ist. Doch es sind eben nicht alle Menschen gleich und daher nicht gleich befähigt, zu erkennen, dass Sport und gesunde Ernährung gut, Alkohol, Nikotin, Drogen und eine passive Lebensweise jedoch schlecht für ihn sind. Deutschland verzichtet nicht nur auf effektive Maßnahmen zum Schutz der Jugend, wie eine höhere Altershürde für Alkoholkonsum oder ein präventives Verbot von Nikotin ab einer bestimmten Altersgrenze, sondern auch auf kleinteilige Maßnahmen wie ein Werbeverbot für Alkoholika oder stark zuckerhaltige Lebensmittel. Diese falsch verstandene „Freiheit“ ist Teil des Problems. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass entschiedene Maßnahmen durchaus Wirkung zeigen. Mittlerweile haben selbst Länder, die für massive gesellschaftliche Alkoholprobleme bekannt sind, wie beispielsweise Russland, einen niedrigeren Pro-Kopf-Alkoholkonsum als Deutschland. In vielen europäischen Ländern wie Italien oder Spanien haben die Menschen eine deutlich höhere Lebenserwartung als hierzulande.
Im Hinblick auf das Thema Bürgergeldempfänger wäre es wichtig, chronische Erkrankungen nachhaltig zu bekämpfen. Dies funktioniert am besten mit einer gesünderen Lebensweise und der Vermittlung von Lebenssinn. Im nationalrevolutionären Deutschland gelten nicht nur strengere Regeln für die Hersteller von Konsumgütern, sondern es findet auch eine bessere Vorbereitung der Jugend auf das Leben statt. Das bedeutet: Mehr Sport, die Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft, Lehre über gesunde Ernährung.
Der eigentliche Elefant im Raum mit Blick auf den überdimensionierten Sozialstaat ist die Überalterung der Gesellschaft. Knapp jeder zweite Euro des Staates fließt mittlerweile in die Finanzierung der Pensionäre mitsamt ihren Erkrankungen. Weil der Sozialstaat so kostspielig ist, bleibt für Infrastruktur, für Aufbau, für Zukunftsinvestitionen so wenig übrig. Die unbequeme Wahrheit ist, dass der Großteil der Sozialabgaben nicht für Ausländer und/ oder das Bürgergeld aufgewendet wird, sondern für Rentner. Mit dem neuen Rentenpaket tragen die Herrschenden dazu bei, dass diese Zustände nicht nur manifestiert, sondern sich weiter verschlechtern werden. Wir müssen das an dieser Stelle betonen, um wieder zu zeigen, dass der Hase eben nicht bei den viel bescholtenen „faulen“ Bürgergeld-Empfängern im Pfeffer liegt. Langfristig gesehen wird der angestrebte Kinderreichtum im Deutschen Sozialismus das Problem lösen. Bis dahin müssen jedoch andere Maßnahmen ergriffen werden, die mit gewissen Härten und Opfern für alle verbunden sind.
Die herrschenden „Demokraten“ gehen davon aus, dass die Alten nur auf sich selbst schauen würden und daher tief beleidigt wären, wenn ihnen irgendetwas weggenommen würde. Die teure Wählerschaft machte dann woanders ihr Kreuz; beispielsweise bei den Populisten von der AfD. Im Liberalismus mag das zum Teil stimmen. Viele sogenannte „Boomer“ haben aus Ich-Sucht auf Kinder verzichtet, es ist ihnen auch heute noch egal, was aus diesem Land nach ihrem Ableben wird. Aber grundsätzlich sind Deutsche zu einem hohen Altruismus fähig. Warum sollten national denkende Deutsche nicht in der Lage sein, für ihr Volk Opfer zu bringen? Für die Kinder, die Enkel, die Jugend? Dieses Geisteshaltung lässt sich vermitteln und sie wird bereits jetzt bei vielen Deutschen vorhanden sein. Es geht nicht darum, die Alten hungern und frieren zu lassen. Aber es geht darum, „Zuckerl“, wie der Bayer sagt, zu streichen. Mütterrente, Pflegegeld 1 und viele andere Maßnahmen sind sicherlich nett, aber nicht zwingend notwendig. Auch wenn es unangenehm ist, müssen hier drastische Einsparungen erzielt werden, um die Abgabenlast senken zu können und so junge Menschen in die Lage zu versetzen, mit ihrem Lohn Hausbau und Familiengründung finanzieren zu können.
Ganz allgemein braucht Deutschland eine Aufbruchsstimmung, die nur der Glaube an die Gemeinschaft schafft. Das ist das Wir-Gefühl, einem Volke anzugehören, das nur der Nationalismus vermittelt. Er sorgt dafür, dass alle Deutschen anpacken wollen, weil sie unser Land wieder nach vorne bringen möchten. Wir Nationalrevolutionäre glauben an Deutschland, und das unterscheidet uns von allen Defätisten, Zweiflern, Grüblern und Miesmachern, die sonst so die politische Bühne beherrschen.
Schließe auch Du Dich unserer Bewegung an, wenn du Deutschland wirklich verändern willst!













