EU-Afrika-Gipfel: Europas Einfluss in Afrika schwindet

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In der angolanischen Hauptstadt Luanda haben sich Vertreter der EU und afrikanischer Staaten zum 7. EU-Afrika-Gipfel getroffen. Dabei ging es darum, gemeinsame Vorstellungen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Hier wurde deutlich: Europas Einfluss auf dem schwarzen Kontinent schwindet. Vorwiegend Amerikaner, Russen und Chinesen, aber auch Türken und Araber bauen hingegen ihre Macht aus. In Zeiten knapper werdender Ressourcen eine bedenkliche Entwicklung. Es braucht eine neue Geopolitik für unseren Kontinent, die nicht von Pseudomoral, sondern von ethnozentrischen europäischen Interessen getragen ist.

 

Lieferkettengesetz schadet Europa

Das EU-Lieferkettengesetz soll nun „abgeschwächt“ werden. Das Gesetz sollte Umwelt, Menschen- und Kinderrechte entlang der gesamten Lieferkette von den Rohstoffen bis zum Endverbraucher sichern. Ein feuchter Gutmenschen-Traum! Doch in der Praxis hat das Gesetz vor allem für eine Schwächung der europäischen Position in Afrika gesorgt. Der 7. EU-Afrika-Gipfel ist Anlass, um eine Lagebestimmung vorzunehmen. Anti-weißer Selbsthass hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in einem Schuldkult zur europäischen Kolonialvergangenheit manifestiert. EU-Politiker wollten, dass Europa Afrika nicht mehr „ausbeutet“. Doch die Wahrnehmung in Afrika ist offenbar eine ganz andere. Dort hat trotz der Sorge um afrikanische Natur und Menschen die Zuneigung zu Europa abgenommen, statt zugenommen.

Handfeste Folgen hatte das in Westafrika. So diente beispielsweise Niger als Lieferant für Uran für europäische Atomkraftwerke. Doch Russland ist es gelungen, die Franzosen aus dem Land zu verdrängen. Nun ist es der russische Staatskonzern Rosatom, der die Technologie für ein Atomenergie-Projekt in dem Land liefert. Weil eine rudimentäre Energieversorgung in Afrika auf einen großen Energiehunger stößt, ist gerade die Atomenergie in Afrika im Kommen. Mit der deutschen Ablehnung der Kernenergie verschließt sich ein Markt. Aber auch die „Afrikanische Jugendumfrage“ spiegelt das sinkende Vertrauen in Europa wider. So glaubten 2024 nur 73 Prozent der Befragten, dass Europa einen positiven Einfluss in Afrika ausübe. Vier Jahre zuvor waren es noch 8 Prozent mehr. Bei den USA waren es hingegen 80, bei China sogar 82 Prozent, die diese Ansicht teilten.

Um noch einmal die Praxis des ideologisch motivierten Lieferkettengesetzes zu erklären, lohnt ein Blick nach Äthiopien. Dort sind es oftmals Kleinbauern, die Kaffeebohnen ernten. Das Lieferkettengesetz verlangt, dass die Hersteller nachweisen, dass ihre Kaffebäume auf Waldflächen stehen, die nicht gerodet worden sind. Das ist für den afrikanischen Kleinbauer meist unmöglich. Also sucht sich der Afrikaner einen anderen Abnehmer. In einer Umfrage unter deutschen Unternehmern haben 65 Prozent der befragten Firmen angegeben, durch das hiesige Lieferkettengesetz Steine in den Weg gelegt bekommen zu haben.

Afrika ist ein rohstoffreicher Kontinent. Während Ressourcen global gesehen knapp werden, nehmen Konflikte zu. Insbesondere China und Russland, aber auch andere globale Mächte wollen ihren Einfluss auf dem schwarzen Kontinent ausbauen. Dem muss Europa etwas entgegensetzen. Doch die EU bewirkt das Gegenteil. Sie ist geprägt von Staaten, die wahlweise Europa zum Vasall fremder Mächte machen wollen oder aber eine dogmatisch liberalistische Politik fahren. Es braucht daher revolutionäre Veränderungen in den Staaten Europas und einen neuen, einigen Machtblock. Ein Konzept dieses Machtblocks ist die Europäische Eidgenossenschaft. Sie will ein selbstbewusstes, starkes Europa, das geschlossen für seine Interessen eintritt und den Selbsthass der weißen Europäer überwindet. Unsere Losung für das Überleben unseres Kulturkontinents und seine weltpolitische Geltung lautet daher: Raus aus der EU – rein in die Europäische Eidgenossenschaft!