Bildungsniveau sinkt erschreckend: Literaturklassiker an Berliner Gymnasien nur noch in vereinfachter Sprache

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Schon seit Jahren schneidet Deutschland in der sogenannten PISA-Studie immer schlechter ab. In dieser internationalen Studie werden seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre die Kompetenzen von 15-jährigen Schülern beim Lesen, in Mathematik und Naturwissenschaften erfasst. Bei der letzten Studie schnitt Deutschland bereits schlechter als jemals zuvor ab. Bereits ein Drittel der Jugendlichen hatten in mindestens einem der drei getesteten Felder nur sehr geringe Kompetenzen, jeder sechste hatte in allen Bereichen deutliche Defizite. Und wenn man sich die Bildungspolitik der BRD ansieht, wird sich daran wahrscheinlich auch so schnell nichts ändern.

Im Gegenteil, denn selbst an Berliner Gymnasien werden Literaturklassiker wie beispielsweise „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe, „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing oder „Romeo und Julia“ von William Shakespeare nur noch in verkürzter und einfacher Fassung gelesen. Eine Deutschlehrerin des Weddinger Lessing-Gymnasiums gab an, aus Zeitgründen auf die vereinfachten Ausgaben zurückzugreifen. Aber viele Lehrkräfte und Schüler empfinden die originalen Klassiker auch nur noch als Zumutung, weil diese sprachlich zu schwer seien. Doch das ist bei der rasant steigenden Zahl von volksfremden Migranten, nicht nur an Berliner Schulen, die oft kaum richtig Deutsch verstehen oder sprechen können, allerdings auch kein Wunder.

So macht sich Christian Plein vom Fachverband Deutsch auch stark für die gekürzten Literaturklassiker: „In Zeiten, in denen viele Jugendliche – besonders mit Migrationshintergrund – das Lesen nur bedingt oder kaum beherrschen, ist es tatsächlich unverzichtbar, ihnen komplexere Texte durch einfache(re) Sprache nahezubringen.“ Bezeichnend für den Zustand, der an vielen Berliner Schulen herrscht, ist der Landesschülersprecher – natürlich ein Ausländer namens Orcun Ilter. Er sagte dem Systemblatt „Tagesspiegel“: „Im Deutschunterricht gibt es bei „Faust“ oder „Der zerbrochne Krug“ wenig bis gar keine Anknüpfungspunkte für viele Schüler mit Migrationsgeschichte.“ Weiter behauptete der volksfremde Migrant, dass es „viel zu einseitig und überholt“ sei und schließlich forderte er sogar, anlässlich der aktuellen Netflix-Doku über den drogensüchtigen Rapper Aykut Anhan, alias „Haftbefehl“, „endlich anzuerkennen, dass „Deutschrap ebenso wie die Werke von Goethe oder Schiller ein wichtiger Bestandteil der deutschen Sprache sei.“

So weit sind wir also schon gekommen, dass raumfremde Invasoren bestimmen wollen, was an deutschen Schulen unterrichtet werden soll, weil sie aufgrund ihrer Sprachprobleme oder veranlagten Lernschwierigkeiten nicht auf angemessenem Niveau gefordert werden können! Dem Irrsinn sind in der „bunten“ Volkstodrepublik BRD bekanntlich keine Grenzen gesetzt; da verwunderte es vermutlich niemanden mehr, wenn man demnächst die drogen- und gewaltverherrlichenden Liedtexte irgendwelcher Rapper im Deutschunterricht läse anstatt der bekannten Literaturklassiker. Über 60 Prozent der Schüler am Lessing-Gymnasium sprechen zu Hause überwiegend kein Deutsch, doch auch Schulen, an denen es noch mehrheitlich deutsch sprechende Schüler gibt, lassen lieber die reduzierten Fassungen der Literaturklassiker lesen. So wie beispielsweise das Lichtenrader Georg-Büchner-Gymnasium. Dessen Sprecher erklärte zwar, dass es sich lediglich um einen „Pilotversuch“ handele, allerdings gaben viele Schüler des Gymnasiums an, dass dort schon seit Jahren die um bis zu 15 Prozent gekürzten Klassiker gelesen werden. Herausgeber dieser vereinfachten Ausgaben ist der Berliner Cornelsen-Verlag. Seit 2003 gibt es die Reihe „Einfach klassisch“. Ursprünglich eigentlich für Haupt-, Real- und Gesamtschulen entwickelt, werden diese Bücher inzwischen eben auch immer häufiger von Gymnasien eingesetzt. Laut dem Verlag gehören „Romeo und Julia“, Goethes „Faust“, „Kleider machen Leute“ (eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller) oder „Wilhelm Tell“ (ein Drama des deutschen Dichters und Philosophen Friedrich Schiller) zu den beliebtesten Werken.

Der Cornelsen-Verlag erklärt auch, was die Vereinfachung bedeutet. So sind die Texte dem modernen Deutsch und der aktuellen Rechtschreibung angepasst, „angemessen“ gekürzt, sowie mit Erläuterungen und Abbildungen ergänzt. Doch es gibt auch Kritik an der Nutzung der gekürzten Literaturklassiker. So fragte die frühere Referatsleiterin in der Bildungsverwaltung, Christiane Sauerbaum-Thieme: „Traut man unseren Schülern nicht mehr zu, sich mit der Schönheit der Sprache der Klassiker auseinanderzusetzen?“ Und auch der Lehrer und Referendarausbilder Robert Radecke-Rauh nimmt seinen Bildungsauftrag noch ernst. Zwar findet er es „nachvollziehbar“, dass man neben der Originallektüre auch die gekürzten Texte einsetzt, zugleich warnt er allerdings auch: „Aber wenn wir damit beginnen, literarische Texte in einfache Sprache zu überführen, rauben wir den Klassikern ihre ästhetische Substanz und den Gymnasien ihren Anspruch, die Hochschulreife zu erwerben.“

Die Partei und Bewegung Der III. Weg will gemäß Punkt 4 ihres Parteiprogramms unsere deutsche Kultur bewahren und lehnt schon deshalb die gekürzten und vereinfachten Literaturklassiker entschieden ab. Denn neben dem Aspekt, dass die Schüler, insbesondere auch an Gymnasien, heutzutage viel zu wenig gefordert werden und Deutschlands Bildung dadurch im internationalen Vergleich immer weiter abrutscht, darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass insbesondere auch Literaturklassiker deutscher Philosophen, wie beispielsweise von Nietzsche, Kant, Goethe, Schiller oder Lessing auch Bestandteil unserer Kultur sind. Durch die Modernisierung und Vereinfachung der Texte werden diese Werke ihrer herkömmlichen Sprache und Identität beraubt. Und selbstverständlich darf auf Schüler mit „Migrationsgeschichte“ beim Anspruch auf das Verständnis unserer Sprache keine Rücksicht genommen werden, denn deutsche Schulen haben in erster Linie deutsche Schüler auszubilden und mit ihrer volkseigenen Kultur vertraut zu machen. Ausländischen Familien mit ihren Kindern, die sich mit unserer Sprache und Kultur schwer tun, steht es frei, unser Land möglichst schnell zu verlassen.

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t.me/DerDritteWeg