IHK schlägt Alarm: Deindustrialisierung in Deutschland schreitet voran

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Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) warnte kürzlich vor einer Deindustrialisierung der BRD: „Wir sehen klare Anzeichen ‍für eine Deindustrialisierung: Mittelständische Betriebe verlagern ihre Produktion oder schließen ganz“, äußerte sich die Hauptgeschäftsführerin der IHK, Helena Melnikov. Seit 2019 seien 400.000 Arbeitsplätze in der Industrie verloren gegangen. Im abgelaufenen Jahr hatte es zudem rund 1.600 Insolvenzen in dieser Branche gegeben; so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Die IHK rechnet mit einem Minimalwachstum von lediglich 0,7 % für 2026. Horrorzahlen für eine auf unbegrenztes Wachstum ausgerichtete Marktwirtschaft zinskapitalistischer Prägung, in der parallel zu den sich stetig wachsenden Vermögenswerten auch die Warenwerte steigen müssen. Melnikov betonte zudem, dass dies kein Aufschwung sei, „sondern ein Minimalwert und zum Teil allein darauf zurückzuführen, dass 2026 weniger Feiertage auf Werktage fallen“. Als Gründe für die miserablen Aussichten werden gestiegene Arbeits- und Energiekosten, hohe Unternehmenssteuern und eine noch immer enorme Bürokratiebelastung ins Feld geführt, doch auch hier liegt der Fehler bereits im grundfalschen System!

 

Schluss mit dem Zwangswachstum: Zinsknechtschaft brechen!

Die Partei und Bewegung Der III. Weg setzt sich unter Punkt 2 ihres Programms für die Einführung einer raumgebundenen Volkswirtschaft ein. Ein wichtiger Baustein ist die Einführung eines revolutionär neuen Währungssystems. Denn der aktuelle Zins- und Zinseszins-Kapitalismus führt zu einer Entwicklung der Geldmenge, die nicht mehr an die reale Wirtschaftsleistung gekoppelt ist. Dieses System führt zu einem widernatürlichen Wachstumszwang.

Eine Volkswirtschaft hat sich der Selbstversorgung des Staates mit Grundnahrungsmitteln, der Bereitstellung sozialer Gerechtigkeit, dem Recht auf sowie der Pflicht jedes Einzelnen zur Arbeit und der Förderung von Wissenschaft und Forschung zu widmen. Die Wirtschaft hat dem Volke zu dienen und nicht umgekehrt, daher ist eine Abwendung von dem eben genannten Wachstungszwang unabdingbar. Der Zins- und Zinseszins-Kapitalismus muss durch eine gerechte und indexgesicherte Geldpolitik abgelöst werden, um die Voraussetzungen für eine gesunde und zukunftsorientierte wirtschafts- und sozialpolitische Ordnung innerhalb des neuen Staates zu erfüllen.