US-Imperialismus gegen Europa: Bundeswehr schickt Soldaten kurzfristig nach Grönland

Home/Ausland, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/US-Imperialismus gegen Europa: Bundeswehr schickt Soldaten kurzfristig nach Grönland

US-Präsident Donald Trump hält weiter an seinem Vorhaben fest, die Arktis-Insel Grönland den Vereinigten Staaten von Amerika einzuverleiben. Bereits seit Monaten hält er an dieser Thematik fest und kündigte nun an, dass alles andere als die Übernahme durch die USA „nicht akzeptabel“ wäre. Grönland gehört offiziell zu Dänemark. Da es mittlerweile die Befürchtung gibt, die USA könnten Grönland auch militärisch besetzen, schickten nun Deutschland, Frankreich, Norwegen und Schweden Soldaten nach Grönland, um die Insel unter der kurzfristig geplanten Mission „Arctic Endurance“ (zu deutsch: arktisches Durchhaltevermögen) nach militärischen Gesichtspunkten zu erkunden. Die BRD hat sich jedoch wieder einmal vor aller Welt blamiert, indem sie ihre 15 Soldaten nach nur zwei Tagen von der Insel wieder abzog. Offensichtlich reichten schon die kleinsten Drohgebärden Washingtons zu, um die US-hörige BRD-Administration wie einen dressierten Köter einzuschüchtern. Offiziell teilte die Bundeswehr mit, dass innerhalb dieser kurzen Zeit angeblich „ein zufriedenstellendes Erkundungsergebnis“ erlangt worden wäre.

Es gibt mehrere Gründe, warum US-Präsident Trump so sehr darauf pocht, Grönland offiziell zum US-Gebiet zu machen. Geopolitisch kann Grönland durch seine Lage eine wichtige militärstrategische Bedeutung einnehmen, und die USA wollen ihre Sicherheitsinteressen gegenüber Russland und China behaupten. Zudem bietet Grönland eine Fülle an Rohstoffen, wie z. B. Gold, Diamanten und auch seltene Erden. Die genauen Mengen können nur geschätzt werden, da sie sich teilweise unter einer dicken Eisschicht befinden. Gleichzeitig gibt es viele Handelswege, die man kontrollieren könnte. Außerdem gibt es bestimmte koschere Geschäftspartner von Trump, die es auf das Süßwasservorkommen in Grönland abgesehen haben und die Förderung von Mineralwasser zu einer Goldgrube machen wollen.

Psychologisch wäre es für Trump wichtig, sich in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Die Einverleibung Grönlands würde das US-Territorium um knapp 20 Prozent vergrößern. Trump träumt ebenfalls davon, das Nachbarland Kanada an die USA anzuschließen. Mit diesen beiden Annexionen würde er die USA zum flächenmäßig größten Staat der Erde machen.

Trump handelt also aus rein wirtschaftsimperialistischen und egoistischen Gründen und ignoriert dabei Völkerrecht und Souveränität anderer Staaten. Sowohl die dänische Führung, als auch die Einwohner Grönlands selbst haben sich klar dagegen positioniert, Teil der USA zu werden. Eine militärische Auseinandersetzung um die Arktis-Insel wäre eine direkte Konfrontation zweier NATO-Mitglieder und könnte das längst überfällige Ende dieses Bündnisses einläuten.

Unter der Trump-Administration sind die Beziehungen zwischen Amerika und Europa ohnehin auf einem Tiefpunkt angelangt. Daher wäre es Zeit für Deutschland und Europa, sich endlich politisch, wirtschaftlich und auch militärisch komplett frei von US-Diktat und der Bevormundung aus Washington zu machen.

Die Entsendung deutscher Soldaten nach Grönland, um die Insel militärisch zu erkunden, war daher eine folgerichtige und begrüßenswerte Entscheidung in die richtige Richtung. Sie hätte nach 80 Jahren amerikanischer Hegemonie über Europa geradezu eine historische Zäsur darstellen können, aber scheiterte wieder einmal an der fehlenden Souveränität eines Staates, der sich nach 80 Jahren politischer Selbsterniedrigung an seine Rolle als Besatzerkolonie Amerikas gewöhnt hat. Gerade Deutschland muss sich frei machen von der US-Fremdherrschaft, daher wäre eine klare Positionierung gegen den US-Imperialismus ein klares, richtiges und wichtiges Zeichen gewesen. Die Losung kann daher nur lauten: „Grönland bleibt dänisch“ und damit ein Teil von Europa.

Unsere Partei und Bewegung Der III. WEG strebt in ihrem 10-Punkte-Programm unter Punkt 8 „Kein Deutsches Blut für fremde Interessen“ die sofortige Ausweisung aller amerikanischen Truppen aus Deutschland und die Schließung der hier noch bestehenden Stützpunkte an. Über 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es keine Gründe mehr, weiterhin amerikanische Truppen auf deutschem Boden zu dulden. Die BRD macht sich durch diese Duldung nur zum Helfershelfer und Bittsteller der Vereinigten Staaten.

Zudem streben wir nach dem Austritt aus der NATO, die mit dem Konflikt der USA gegen Dänemark um Grönland aktuell vor einer Zerreißprobe steht, sowie die Schaffung eines europäischen Verteidigungsbündnisses als Schutzraum aller Europäer, das raumfremde Staaten wie die USA oder die Türkei ausschließt.

Mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht und der Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft als Staatenbund starker europäischer Nationen werden Deutschland und Europa ihre Interessen durchsetzen und den Schutz ihrer eigenen Grenzen in Zukunft selbst übernehmen. In einer Welt, in der es immer mehr Konfliktherde gibt und in der deutlich wird, dass die Verschiebung der Machtverhältnisse hin zu einer multipolaren Ordnung eine immer größere Herausforderung für uns darstellt, muss sich Europa als Ganzes im Klaren sein, was es geschlossen eigentlich für eine Machtposition hat und dass es dieses Potential auch auf allen Ebenen ausnutzen muss.

Wenn auch Du Teil unserer Bewegung werden willst und schon heute für das neuerwachte Europa von morgen kämpfen willst, dann melde Dich bei einem Ansprechpartner von Der III. WEG in Deiner Nähe!