
Vertreibung und Verfall: Ostpreußen nach 1945
Wer sich mit der deutschen Geschichte beschäftigt, der kommt am Thema der deutschen Ostkolonisation nicht herum. Über Jahrhunderte haben deutsche Menschen im Ringen um Raum und Boden die Grenze gen Osten getrieben. Bis ins Memelland hinein besiedelten unsere Ahnen den Boden und prägten ihn zu deutschem Kulturland. Im Deutschen Reich lautete ein bekannter Schülerreim im Bezug auf das östlichste deutsche Grenzdorf: „Nimmersatt, wo das Reich sein Ende hat“.
Dieser deutsche Boden war jedoch immer wieder schwer umkämpft. Entgegen der heutigen Geschichtsdarstellung fand der Erste Weltkrieg nicht ausschließlich außerhalb Deutschlands statt, sondern war in Ostpreußen Geisel des deutschen Volkes. Erst mit der legendären „Schlacht von Tannenberg“ wurden die russischen Invasoren wieder von deutschem Boden vertrieben. Im Zweiten Weltkrieg folgte dann der Untergang Ostpreußens, verbunden mit beispielhaften Gräueln der sowjetischen Horden. Im kleinen Örtchen Nemmersdorf erfuhren die Deutschen erstmals, welche „Befreiung“ sie durch die „Rote Armee“ erwarten durften. (21.10.1944 – Das Massaker in Nemmersdorf) Und noch auf ihrer Flucht wurden sie zur Zielscheibe für Stalins blutrünstige Schergen, wie sich beispielsweise bei der Versenkung der „Wilhelm Gustloff“, die viele ostpreußische Flüchtlinge transportierte, zeigte. (Gedenktag: Der Untergang der Wilhelm Gustloff)
Wie ging es nach 1945 weiter? Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat vertrieben und organisierten sich in der BRD in Vertriebenenverbänden. Für die Ostpreußen war das die Landsmannschaft Ostpreußen. Ihre Versammlungen hatten beinahe Volksfestcharakter, die verschiedenen Regionen kamen hier zusammen, die alten Trachten wurden getragen und die alten Lieder des Volks gesungen. Für die Politiker waren die Vertriebenen lange Zeit eine wichtige Wählergruppe und so wurden ihnen viele Versprechungen gemacht. Doch dabei ging unter, dass die Herrschenden und ihre Lakaien nichts für die ostpreußische Zukunft taten.
Mit dem Geld, das viele Ostpreußen für die Pflege ihres kulturellen Erbes gaben, wurde Schindluder getrieben. Der deutschen Jugend wurde nichts über die ostdeutschen Wurzeln, die doch auch ihre Wurzeln sind, erzählt. Das Geld wurde von den Verbandsfunktionären verprasst und wird es auch heute noch. So ist die Erlebnisgeneration heute fast weggestorben, der Nachwuchs fehlt – aus Unwissenheit. Dennoch gönnen sich Verbandsfunktionäre dicke Entschädigungen und fahren protzige Dienstkarossen. Wer aufmuckt, der wird zum Schweigen gebracht und aus dem Verband geschmissen.
Deutschland stellt heute viel Geld für den Erhalt beispielsweise der zahlreichen ostpreußischen Schlösser unter polnischer Verwaltung zur Verfügung. Was machen die Polen mit dem Geld? Der Referent konnte aus eigener Augenscheinnahme berichten, wie die prächtigen Werke unserer Ahnen heute dem Verfall überlassen werden. Zahlreiche deutsche Kleinodien werden umzäunt, mit Nato-Stacheldraht abgeschirmt und ansonsten dem Zahn der Zeit überlassen. Dafür steckt Polen diverse Fördergelder ein, die in dubiosen Kanälen versickern.
Dann gibt es noch den Schindluder mit den sogenannten „Heimatverbliebenen“. Nicht alle Deutschen mussten Ostpreußen nach 1945 verlassen. Weil die „neuen Herren“ Ostpreußens, die beispielsweise im russisch verwalteten Teil der einstigen „Kornkammer des Reiches“ von moderner Landwirtschaft keine Ahnung hatten, brauchte es Deutsche, die Entwässerungssysteme und Ähnliches in Betrieb hielten. Doch zum Dank für ihre Mühen sollte diesen Deutschen von Polen und Russen ihr Deutschtum ausgetrieben werden. Wer zuhause deutsch sprach, der musste damit rechnen, dass ihm kaltblütige Deutschen-Hasser die Türe eintraten und ihn vor den Augen der eigenen Kinder erschossen. So kam es, dass auch die wenigen verbliebenen Deutschen ihre Sprache nicht weitergeben konnten.

Weil es für die deutsche Minderheit, die sogenannten „Heimatverbliebenen“, Fördergelder gibt und auch Unterstützung in „finanzieller Notlage“, bekennen sich hier Menschen zum deutschen Volk, deren Zugehörigkeit zumindest zweifelhaft ist. Der Referent durfte selbst erleben, wie bei solchen Treffen von Heimatvertriebenen mit „Heimatverbliebenen“ zwar die Fördergeld-finanzierten Speisen und Getränke eifrig konsumiert wurden, jedoch das Interesse an deutscher Kultur und Sprache eher gering ausfiel. Auch die Realität des Sprachunterrichts für die deutsche Minderheit ist deprimierend.
Als nationalrevolutionäre Bewegung ist für uns klar, dass wir das Unrecht der Vertreibung und des Raubs unserer angestammten Heimat niemals hinnehmen werden. Wir wollen unserem Volk ein anderes Bewusstsein für die Größe Deutschlands vermitteln. Wir vergessen nicht, denn Verzicht ist Verrat! Ziel ist es nicht allein, das kulturelle Erbe unseres Volkes weiterzugeben, sondern auch eine friedliche Wiederherstellung Deutschlands in seinen wahren Grenzen zu erreichen. Nur so kann der Verfall und Niedergang Ostdeutschlands gestoppt werden!
Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!













