Frühjahrswanderung in Mittelfranken

Home/NRJ Franken, Stützpunkt Mittelfranken, Stützpunkt Oberfranken/Frühjahrswanderung in Mittelfranken

Neben politischer Arbeit (wie zum Beispiel hier: Schweinfurt – Kundgebung: „Unsere Alternative heißt Revolution“) unternehmen die Aktivisten unserer Bewegung auch gemeinschaftliche Aktionen in der heimischen Natur. Ende März 2026 fand so die Frühjahrswanderung der fränkischen Stützpunkte in der Fränkischen Schweiz rund um das Püttlachtal statt.

Gestartet wurde in Pottenstein. Die ersten Kilometer ging es entlang der Püttlach, einem kleinen Nebenfluss der Wiesent, durch das malerische Tal. An einem Punkt ging die Route über die Püttlach, welche mehr Wasser führte als sonst. Auf Grund der fehlenden Brücke war das Überqueren nur in Zusammenarbeit möglich. Umgeben von Höhlen und massiven Felsvorsprüngen, die zum Klettern und Erkunden einluden, führte die Wandergruppe ihre Wanderung Richtung Hollenberg fort. Der Aufstieg zur Burgruine Hollenberg war kurz und steil, doch die Aussicht über das Tal war die Mühen wert. Bei der Burgruine handelt es sich um eine spätmittelalterliche Amtsburg, die vermutlich zwischen 1357 und 1363 durch Kaiser Karl lV errichtet wurde. Die Mauerreste der Burg sind immer noch erhalten, genauso wie Reste des ehemaligen Burggrabens. Nach einer kurzen Mittagspause führten die Nationalrevolutionäre ihre Route fort, vorbei an der Zwergenhöhle, welche durch ein wenig klettern erreicht werden konnte.

Die Zwergenhöhle ist eine 97 m lange Spaltenhöhle, die durch zwei Etagen und zwei parallel verlaufende, verbundene Spaltengänge zu einer Erkundung einlädt. Mit Taschenlampen ausgerüstet und durch schmale Gänge kriechend wurde die Höhle erforscht. Weiter ging es durch den Hollenberger Wald, entlang an Felsen und Felsvorsprüngen, die vor allem einen kletterbegeisterten Teilnehmer ins Schwärmen versetzten und zu einigen Kletterversuchen animierten. Gegen Ende der Wanderung forderte die Püttlach, welche aufgrund des vielen Regens zu einem breiten Fluss angestiegen war, nochmal die volle Konzentration der Gruppe.

Der Wanderweg entlang der Püttlach war überflutet, und so blieb nur noch der unebene Weg durch Matsch oder über die Anhöhe direkt neben der Püttlach. Zusammen wurde auch diese Hürde gemeistert und nach 17 Kilometern erreichte die Gruppe stolz und zufrieden ihren Ausgangspunkt in Pottenstein. In gemütlicher Runde liess man den Tag in einer Wirtschaft mit deutscher Küche ausklingen. Sei auch du das nächste Mal dabei und erkunde mit uns die schönsten Seiten unserer Heimat.