Großraum Hannover: Zweite Wilhelm-Busch-Wanderung in der Mittelweserregion durchgeführt!

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An einem strahlenden Frühlingstag begaben sich Aktivisten des Weser-Leine-Gebiets auf die in Niedersachsen zum zweiten Mal durchgeführte Wilhelm-Busch-Wanderung: Ein rund 30 Kilometer langer Marsch, der uns auf die Spuren eines der bekanntesten deutschen Humoristen und Zeichners führte.

 

 

Wilhelm Busch, 1832 in Wiedensahl im Schaumburger Land geboren, gilt nicht nur als Urvater des sogenannten Bilderromans, bekannt unter der englischen Bezeichnung „Comic“, sondern auch als scharfsinniger Beobachter seiner Zeit. Viele seiner Werke spiegeln die ländliche Idylle und das bodenständige Leben wider, das wir auf unserer Wanderung hautnah erleben durften. Die für Norddeutschland typischen langen Feldwege, weiten Wiesen und Heidegebiete begegneten uns auf dem Marsch immer wieder.

 

 

Auch dieses Jahr machten die Aktivisten Halt an einem von Erich Ludendorff erichteten Friedhof, an dem sich unter anderem viele Gräber gefallener Soldaten des zweiten großen Völkerringens des letzten Jahrhunderts finden.

 

 

Weiter ging es über schattige Waldwege und kleine Brücken, vorbei an rauschenden Bächen, bis wir die historische Loccaburg erreichten. Die Ruine dieser alten Festungsanlage erinnerte uns eindrucksvoll daran, wie eng Natur und Kultur hier miteinander verwoben sind.
Begleitet von heiteren Gesprächen und gemeinsamem Lachen erreichten wir schließlich am späten Nachmittag unser Ziel.

 

 

 

Die feierliche Vergabe einer durch deutsche Handarbeit gefertige Erinnerungsplakette an jeden Einzelnen, der die Strecke mit Erfolg absolvierte, markierte dabei unter anderem den Höhepunkt der diesjährigen Wanderung. Als heimattreue Bewegung, die sich schützend gegen das drohende Aus des Mittelstands und des deutschen Handwerks stellt, sind wir dabei besonders froh, Aktivisten in unseren Reihen zu zählen, die mit ihrer Fertigkeit beweisen, dass deutsche Qualität nach wie vor den Namen in der Welt verdient, der ihr gebührt.

 

 

Es war eine Wanderung, die nicht nur Körper und Geist forderte, sondern auch Herz und Heimatverbundenheit erfüllte. Auch in diesem Jahr wollen wir unseren Bericht mit einem Zitat, welches Wilhelm Busch zugeschrieben wird, beenden:

„Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!“

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