
Kritik aus allen Ecken an Jens Spahn
Der Unions-Fraktionschef Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke haben ihre Elternschaft bekanntgegeben und damit viel Kritik ausgelöst. Hauptproblem für Viele: Die Leihmutterschaft ist in Deutschland glücklicherweise verboten. Spahn umging dieses Verbot, indem er sich eine Leihmutter in den USA suchte. Er stelle damit persönliche Interessen über das Recht. Zudem trage er zur Akzeptanz der Leihmutterschaft bei, in der Frauen für andere Menschen Kinder „produzieren“. Einige Kritiker sind auch von der Doppelmoral des Politikers angeekelt. Dieser habe sich nämlich in der Vergangenheit stets gegen die Leihmutterschaft positioniert. Der Freiburger Medizinethiker Giovanni Maio hätte es auch begrüßt, wenn Spahn sich auch selbst daran gehalten hätte. Denn für Maio ist die Leihmutterschaft eine große Belastung für das Kindeswohl, „weil von vornherein ein Abbruch der in der Schwangerschaft entstandenen Bindung programmiert werde.“ Auch die Ausbeutung der betroffenen Frauen wird von anderen Ethikern erwähnt. Denn „das Recht auf Selbstverwirklichung ende dort, wo andere Menschen zum Mittel würden“, so eine weitere Stimme aus dem katholischen Umfeld.
Die Doppelmoral des Systempolitikers Spahn
Spahn selbst äußerte sich zunächst nicht zu der Kritik. Sein Umfeld ließ lediglich verlauten, dass er aus dem Privatleben keine politischen Forderungen ableite. Er darf sich also wiederholt gegen die Leihmutterschaft positionieren, sie aber selbst nutzen. Das heißt nichts anderes, als dass er, wie es bei den Systempolitikern üblich ist, von anderen fordert: tut, was ich sage und nicht, was ich tue. Später meldete er sich zu Wort und antwortete auf die zahlreichen Rücktrittsaufforderungen, dass man das mit der Fraktion abklären müsse. Sein Ehemann versteckt sich vor der Kritik hinter christlichen Floskeln. So meint er: „Der liebe Gott freut sich über jedes Kind“. Die Frage wäre aber, ob sich auch jedes Kind darüber freuen würde, von einer Leihmutter im Ausland ausgetragen zu werden, nur um dann an ein homosexuelles Paar verkauft zu werden. Letztlich trat Spahn als Unions-Fraktionsvorsitzender zurück.
Fakt ist, dass die Leihmutterschaft in Deutschland strafbar ist, wobei sich nur die Ärzte, die das ermöglichen, strafbar machen, nicht jedoch die „Eltern“. Besonders homosexuelle Paare, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können, weichen deshalb auf Länder aus, in denen sowas erlaubt ist. Auch Spahns Parteikollege Hendrik Streeck ist mit seinem Ehemann diesen Weg gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz, ebenfalls CDU, will sich zu der Thematik nicht äußern, gratuliert aber Spahn zu seiner Elternschaft. Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) bekräftigte zwar nochmal, dass sich am Verbot der Leihmutterschaft nichts ändere, man aber darüber nachdenken wolle, eine „doppelte Mutterschaft“ einzuführen. Dies würde bedeuten, dass bei lesbischen Paaren eine Frau die Eizelle spendet (genetische Mutter), während die andere das Kind austrägt (biologische Mutter).
Eine Familie besteht aus Vater, Mutter und Kindern
All diesen widernatürlichen Auswüchsen muss entgegengetreten werden! Wie in unserem Programmpunkt „Deutsche Kinder braucht das Land“ erwähnt, besteht die natürliche Familie aus Vater, Mutter und Kindern. Eine Leihmutterschaft hingegen ist völlig unnatürlich und für ein Kind eher ein Trauma, als ein gesundes Aufwachsen in einer natürlich gewachsenen Familie. Auch das Aufwachsen mit zwei Müttern oder Vätern ist für ein Kind kein wünschenswerter Zustand. Deshalb ist auch das Adoptionsrecht für Homosexuelle abzulehnen, ebenso wie die „Ehe für alle“. Denn Kinder sind die Zukunft, und nur gesunde Familien können auch gesunde Kinder hervorbringen. Die Familie ist die Keimzelle des Volkes. Sie bedarf jedes Schutzes und einer größtmöglichen Förderung durch den Staat. Der Schutz von Familien und Kindern ist deshalb eine Ehrensache für eine volksbewusste und zukunftsweisende Politik.














Noch keine Kommentare.