Dramatischer Klimawandel: Deutschlands Gletscher schmelzen

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Das Matterhorn ist schneefrei. Ungewohnte Bilder machen aktuell die Runde, die Bergfreunden das Herz bluten lassen. Auch Deutschlands Gletscher schmelzen. Die Ursache für diese Veränderung unserer Heimat ist der globale Klimawandel. Ein weiterer aktueller Befund zeigt die negativen Folgen der menschlich beeinflussten Umweltzerstörung auf: Nahezu alle Korallenriffe weltweit sind vom Aussterben bedroht. Eine Lösung des Problems ist komplex, da nur ein globaler Ansatz ausreichend wäre. Deutschland kann die menschengemachte Beschleunigung des Klimawandels nicht im Alleingang aufhalten. Dennoch wäre es verkehrt, die Augen vor dem Offensichtlichen zu verschließen. Deutschland braucht eine klimaneutrale Technologiewende und eine Anpassung an die veränderten Verhältnisse!

 

Matterhorn eisfrei

Wer aktuelle Bilder vom Schweizer Matterhorn sieht, fühlt sich unweigerlich an ein afghanisches Landschaftspanorama erinnert. Denn der höchste Berg der Schweiz hat sein Gesicht verloren und steht heute eisfrei da. Die Nullgradgrenze liegt in den Walliser Alpen normalerweise unterhalb von 4000 Höhenmetern. Darüber schmilzt der Schnee üblicherweise auch in den Sommermonaten nicht. Doch in diesem Jahr war das anders: Es hatte im vergangenen Winter ungewöhnlich wenig Schnee gegeben. In den Sommermonaten kam eine lang anhaltende Hitzephase hinzu. Daher lag die Nullgradgrenze an 76 Tagen über 4000 Metern und so schmolzen 5,5 Prozent des Eisvolumens in den Schweizer Bergen. Betroffen auch das 4478 Meter hohe Matterhorn. Ein trauriger Anblick für Schweizer, die ihre Heimat lieben.

Auch in Deutschland sieht es nicht viel anders aus. So berichtet Andreas Kellerer-Pirklbauer vom Gletschermessdienst des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) von bis zu 10 Metern Rückgang auf der Gletscherzunge der Pasterze. Auf dem Gebiet der BRD haben vier Gletscher innerhalb von nur zwei Jahren mehr als ein Viertel ihrer Fläche eingebüßt. Der Blaueisgletscher und der Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Alpen könnten bald ihren Status als Gletscher verlieren. Der Nördliche Schneeferner im Zugspitzgebiet schrumpft stetig. Selbst der Höllentalferner, der deutsche Eisriese mit der besten Perspektive, könnte in maximal zehn Jahren verschwunden sein. Auf BRD-Territorium gäbe es dann keinen einzigen Gletscher mehr.

 

Korallenriffe vom Aussterben bedroht

Auch an anderen Orten der Welt gibt es schlechte Nachrichten. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat auf der UN-Artenschutzkonferenz in Armenien eine erschütternde neue Studie vorgestellt. Für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren bestünde „ein extrem erhöhtes Risiko“, dass sie bis 2075 absterben würden. Forscher hatten den Zustand und die Entwicklung der Korallenriffe in mehr als 80 Ländern und Gebieten bewertet. Für ihre Prognosen haben die Wissenschaftler das „mittlere“ Szenario des UN-Klimarats, das bis zum Jahr 2100 eine globale Erwärmung um 2,7 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau prognostiziert, herangezogen.

Als Ursache für das Korallensterben sieht die IUCN Hitzestress infolge des Klimawandels. Aber auch Überfischung, Küstenbebauung, Umweltverschmutzung, Tourismus und durch den Klimawandel immer häufiger auftretende Stürme tragen zu der Zerstörung bei. Korallen schützen vor Erosion und bieten als Ökosysteme einer großen Artenvielfalt eine Heimat. Wird das Wasser jedoch zu warm, stoßen sie Mikroalgen ab, bleichen aus und sterben ab. Betroffen sind unter anderem Teile des Great Barrier Reef vor der Küste Australiens, Korallendreiecke im westlichen Pazifik und in Südostasien, Teile des mesoamerikanischen Riffsystems und die Riffe im Roten Meer.

 

Clevere Politik zum Schutz unserer Heimat!

In weiten Teilen der politischen Rechten herrscht die Einstellung vor, dass der Klimawandel wahlweise gar nicht existiere oder der Mensch darauf überhaupt keinen Einfluss habe. Diese Einstellungen sind dumm und naiv. Sie stützen das globale kapitalistische System, weil die logische Konsequenz aus solchen Ansichten lautet, dass man nichts ändern müsse. Das kommt internationalen Großkonzernen und den gierigen Eliten, die sie besitzen und aus ihnen Gewinn und Macht schöpfen, sehr entgegen. Sie werden ihrer Verantwortung entbunden und dürfen ungehindert weiter ihrer Gier frönen.
Aus nationalrevolutionärer Sicht sind wir jedoch in der Lage, zwischen blinder Klimahysterie und realen Fakten zu unterscheiden. Freilich können Deutschland und auch Europa die Welt nicht im Alleingang retten. Schwellenländer und Staaten der dritten Welt streben danach, den Lebensstandard ihrer Bevölkerung zu erhöhen. Das geht nicht in „grün“ und wirkt sich freilich kontraproduktiv aus. Die imperialistischen Mächte Russland, China und USA stellen Umweltschutz im Zweifelsfall ebenfalls ihren geopolitischen Machtinteressen hintenan.

Was jedoch nicht stimmt, ist die Annahme, dass der Klimawandel in diesen Ländern gar kein Thema sei. China unternimmt beispielsweise große Anstrengungen, um den Smog aus seinen Großstädten zu verbannen. Neue Technologien, beispielsweise im Bereich der Geothermie oder fortschrittliche Kernenergie werden dort intensiv erprobt und in zunehmendem Maße eingesetzt. China (BYD) und die USA (Tesla) führen einen harten Kampf darum, wer die Nase bei der E-Mobilität vorne hat. Nicht nur im Bereich der künstlichen Intelligenz, sondern auch im Bereich wichtiger Zukunftstechnologien muss Europa wieder konkurrenzfähig werden.

Noch wichtiger ist die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei uns. Eine nationalrevolutionäre Umweltschutzpolitik hat dafür zu sorgen, dass Grünanlagen in unseren Städten ausgebaut werden. Beispielsweise können Fassaden öffentlicher Gebäude oder Kreisverkehre verstärkt begrünt werden. Unsere Deiche müssen besser gegen Hochwasser geschützt werden. Andernfalls droht unsere Heimat kommenden Fluten gegenüber schlecht gerüstet zu sein. Trinkwasser muss als gefährdete Ressource anerkannt und darf nicht mehr schrankenlos den Großkonzernen zur Verfügung gestellt werden. Altersheime und Schulen müssen besser gegen Hitzewellen ausgestattet werden. Es darf nicht sein, das vor allem volatile Gruppen unseres Volkes ungeschützt bleiben. Das herrschende System kann hier nur bedingt Abhilfe schaffen. Im Liberalismus stehen die Interessen des Einzelnen über den Interessen des Volkes. Politik muss jedoch Verantwortung übernehmen und ein starker Staat als ordnende Hand eingreifen, um dem Gemeinwohl mit bestem Gewissen zu dienen. Schreite deshalb auch Du mit DER III. WEG in eine bessere Zukunft!

Weitere Anregungen zu dem umstrittenen, aber wichtigen Thema findet Ihr in unserem aktuellen Buch „Nationalismus und Ökologie“, zu beziehen von unserem Materialvertrieb!

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